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Realwirtschaft

Wachstum 2,6 Prozent: Britische Wirtschaft ist abhängig vom Finanzsektor

Die Wirtschaft Großbritanniens wuchs 2014 um 2,6 Prozent - ein Ausruck der mächtigen Währung. Investoren aus aller Welt flüchten sich in den Londoner Finanzsektor. Die Realwirtschaft hingegen lahmt. Einzig der niedrige Ölpreis könnte Investitionen und Ausgaben britischer Unternehmen und Haushalte in 2015 noch steigern.

Sparkassen-Chef wirft EZB Vernichtung von Vermögen vor

Der Chef der Sparkassen, Georg Fahrenschon, hat mit scharfen Worten auf die Zinssenkung durch die EZB reagiert. „Das Geld quillt jetzt schon aus allen Ritzen und sucht sich immer riskantere Anlagemöglichkeiten.“ Die stabilen Banken in Europa würden durch den radikalen Kurs der EZB gefährdet.

Sparkassen-Chef kritisiert EZB wegen Enteignung der Sparer

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die lockere Geldpolitik der EZB scharf kritisiert. Die anhaltend niedrigen Zinsen würden ein Loch in die Altersvorsorge reißen. Allein den deutschen Sparern entgingen jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an Zinseinnahmen.

Bundesbank: Auch Frauen gehen hohe Risiken ein

Die These, die Finanzwelt wäre sicherer, wenn mehr Frauen Top-Positionen innehätten, hält die Bundesbank für falsch. Der akademische Hintergrund und das Alter der Akteure seien plausiblere Indikatoren für Risikobereitschaft.

Erwartung der Sperrstunde: Börsen mit Rekord-Gewinnen

Das viele billige Geld lädt zahlreiche Investoren zu einem Kasino-Besuch ein. Der DAX und der FTSE erreichen neue historische Höchststände. Nachhaltig sind diese Zahlen natürlich nicht.

Europa droht ein verlorenes Jahrzehnt

Die rigiden Sparprogramme nach dem Platzen der Schulden-Blase würgen nach Ansicht von Richard Koo die europäischen Volkswirtschaften ab. Staatsanleihen sollten nur noch von Bürgern der eigenen Nation gekauft werden können. Damit hätte jede Nation die Möglichkeit, in einer Krise gegenzusteuern.