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Rubel

Russland: Stagnierende Wirtschaft verhindert Modernisierung

Das Land kann wegen der aufgezwungenen Isolation weder seine Industrie modernisieren noch seine Exporte diversifizieren.

Ausländische Unternehmen investieren wieder in Russland

Die ausländischen Direktinvestitionen in Russland sind im laufenden Jahr deutlich gestiegen. Zahlreiche Firmen aus dem Westen erwarten einen Aufschwung und positionieren sich bereits.

Russland: Fremdwährungs-Kredite werden zum Problem für Europas Banken

Der Wertverfall des Rubel erschwert die Rückzahlung von Krediten, die in fremder Währung aufgenommen wurden. In Moskau kam es deswegen kürzlich zu Demonstrationen in Bankfilialen. In einigen europäischen Ländern wurden Banken bereits enteignet, um die heimischen Kreditnehmer zu schützen. An ihrem Vorgehen könnte sich langfristig auch Russland orientieren.

Russland: Rubel nähert sich neuem Tiefstand

Der Ölpreisverfall drückt die russische Währung weiter Richtung Tiefstand. Für Russland ist der Verkauf von Öl und Gas die wichtigste Einnahmequelle. Die Wirtschaftsprognosen für das Land wurden gesenkt.

Ölpreis: Russlands Staatskasse droht Milliarden-Verlust

Die russische Regierung rechnet aufgrund des Ölpreis-Verfalls mit einer Finanzierunglücke in Höhe von 36 Milliarden Euro. Die Rubelschwäche und die angeschlagene Wirtschaft des Landes strapazieren den Staatshaushalt bereits. Die Regierung erwägt deshalb, den staatlichen Vermögensfonds zur Überbrückung zu nutzen. Der Verkauf einiger Anteil am Ölkonzern Rosneft steht auch zur Debatte.

Domino: Russischer Rubel fällt auf Jahrestief

Die Idee, zur Rubel-Stützung die Devisenbestände zu drücken, dorht, zu spät umgesetzt zu werden. Am Montag fiel der Rubel auf ein Jahrestief. Sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro verlor der Rubel deutlich an Wert. Neben dem wirtschaftlichen Abschwung belasten die Nervosität um die Chinadaten und die sinkenden Ölpreise den Rubel.

Russland: Wirtschaft profitiert von Rubel-Erholung

Der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew sagt, dass die russische Wirtschaft weniger stark schrumpfen wird als bisher erwartet. Das Land profitiert von der Erholung des Rubels und der Öl-Preise.

Russland wird zum Risiko für deutsche Maschinenbauer

Mittlerweile sind fast alle deutschen Maschinenbauer, die in Russland tätig sind, von den Folgen der Sanktionen und der Wirtschaftskrise in Russland betroffen. Teilweise gibt es Konjunkturrückgänge von bis zu 66 Prozent. Experten rechnen zudem mit einer Zunahme bei Insolvenzen russischer Unternehmen um 30 Prozent. Auftragsrückgänge, Zahlungsausfälle und einbrechende Exporte belasten die deutschen Maschinenbauer massiv.

Rubel-Krise dämpft Immobilienpreise in Wien

Die Nachfrage nach Wiener Luxus-Immobilien geht leicht zurück. Russische Investoren schrecken nach dem Einbruch des Rubels vor großen Investitionen im Euro-Raum zurück. Das dämpft die Preisentwicklung. Wiener Immobilien haben sich in den vergangenen zehn Jahren um über 50 Prozent verteuert.

Sanktionen: Exporte nach Russland brechen um 35 Prozent ein

Die Warenausfuhren nach Russland haben im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent abgenommen. Durch die Sanktionen infolge der Ukraine-Krise wird sich der Export nach Russland voraussichtlich bis 2016 nicht erholen.

Schwacher Rubel verdirbt Metro den Jahresbeginn

Der Gewinn des deutschen Großhändlers Metro ist im ersten Quartal 2015 um zehn Prozent eingebrochen. Der schwache Rubel schadet dem Umsatz im sonst stark wachsenden Markt in Russland. 60 Millionen Euro sind Metro dadurch entgangen.

Rubel-Krise könnte Metro 200 Millionen Euro kosten

Die Rubel-Krise könnte den Metro-Konzern 200 Millionen Euro kosten. Denn momentan bekommt der Konzern für einen Euro rund 80 Rubel. Doch im operativen Geschäft meldet der Konzern keine Veränderungen.

Russische Zentralbank senkt Leitzins: Rubel stürzt ab

Russland senkt über Nacht den Leitzins um zwei Prozent, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Rubel stürzt daraufhin ab. Die Märkte reagieren verunsichert, denn erst vor Weihnachten hat die Zentralbank den Leitzins deutlich angehoben.

Russland erhebt Exportzölle auf Weizen

Die russische Regierung bekämpft höhere Getreidepreise mit Weizenexport-Zöllen. So sollen die Preise für Weizen um 15 Prozent fallen. Die Maßnahme drosselt den Export und führt zu sinkenden Preisen auf dem russischen Binnenmarkt. Zuvor hatte Putin bereits den Preisanstieg bei Wodka gestoppt.

Österreich: Rubel-Crash stärkt Attraktivität des Euro

Umfrage-Ergebnisse des OeNB-Barometers zeigen, dass die Attraktivität des Euro bei den Bürgern gestiegen ist. Ein Grund dürfte die Talfahrt des Rubel sein. Eine drohende Staatspleite Russland dürfte indes auch die Euro-Zone in Mitleidenschaft ziehen.

Rubel-Verfall zehrt Gewinne deutscher Unternehmen in Russland auf

Der Verfall des Rubels führt dazu, dass die Erlöse deutscher Firmen in Russland die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Zudem sind die Exporte nach Russland um 20 Prozent eingebrochen. Fabriken beschließen Kurzarbeit oder entlassen Mitarbeiter.

Rubel-Krise: In Russland herrscht Angst vor Kapitalflucht

Selbst nach der massiven Zinserhöhung kann Russland den Wertverfall des Rubel nicht stoppen. Investoren ziehen ihr Geld aus Russland ab. Der Moskauer Leitindex verbuchte den größten Tagesverlust seiner Geschichte.

Sanktionen treiben Russland in die Rezession

Russlands Wirtschaft dürfte 2015 um etwa 0,8 Prozent schrumpfen. Der Rubel steht unter Abwertungsdruck. Auch die Sanktionen des Westens und der niedrige Ölpreis setzt Moskau zu. Die schwache Wirtschaft schadet auch deutschen Exporteuren, die mit einem Verlust von Aufträgen rechnen müssen.

Adidas: Große Probleme in Russland und den USA

Der Gewinn ging für den Sportausrüster Adidas im dritten Quartal abermals zurück. Das Unternehmen versucht, mit Räumungsverkäufen in Nordamerika und Russland die Verluste abzufedern. Vorstandschef Hainer macht das schwache Golfgeschäft und die Russland-Krise für die Probleme verantwortlich.

Russland zapft Renten für Energie-Unternehmen in Not an

Die russische Regierung zehrt an den Rentenreserven für einen neuen Hilfsfonds. Unternehmen, die durch die Sanktionen in Not geraten sind, sollen mithilfe von Rentengeldern von umgerechnet bis zu 6 Milliarden Euro gerettet werden. Allein Ölproduzent Rosneft braucht mehr als 30 Milliarden Euro (1,5 Billionen Rubel).