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Russland-Konflikt

Deutsche Firmen steigern Produktion kaum noch

Im Juni hat sich die Produktion nach dem Einbruch aus dem Vormonat kaum erholt. Das Wachstum beträgt 0,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal insgesamt schrumpfen. Neben geopolitischen Risiken ist die schwache Nachfrage aus der Euro-Zone der Hauptgrund für die schwache Konjunktur.

Putin reagiert: Russland verbietet Agrarimporte aus westlichen Ländern

Russland hat im Handelskrieg mit der EU und den USA nun eine Antwort auf die Wirtschaftssanktionen des Westens: Präsident Wladimir Putin verbietet Agrarimporte aus westlichen Ländern für ein Jahr.

Politik ratlos: Mittelstand von Russland-Sanktionen erfasst

Die Sanktionen gegen Russland wirken vor allem bei deutschen Unternehmen, besonders im Mittelstand. Sachsens Ministerpräsident Tillich fordert nun einen „Instrumentenkasten“, der den wirtschaftlichen Schaden für die Firmen begrenzen soll. Die teure Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung und der EU belasten zuletzt die Taschen der Steuerzahler.

Überproduktion bei BMW: Russland-Geschäft bricht ein

Der Pkw-Absatz in Russland brach für BMW im Juni um 11,9 Prozent ein. Die für den russischen Markt bereits produzierten Fahrzeuge finden keinen neuen Absatz. BMW konzentriert sich auf die hohen Renditen in USA und China. In Europa ist indes nur noch wenig zu holen.

Bundesregierung verbietet Rheinmetall-Rüstungsgeschäft mit Russland

Rheinmetall verliert 100 Millionen Euro, nachdem Sigmar Gabriel den Export des Gefechtsübungszentrums nach Russland untersagt hat. Die Bundesregierung könnte für den Schaden aufkommen. Auch die Lieferung französischer Hubschrauberträger nach Russland steht auf der Kippe. Unionspolitiker fordern die EU dazu auf, die Schiffe selbst zu kaufen und eine eigene Flotte aufzubauen. Deutsche Steuerzahler könnten dann für zwei geplatzte Rüstungsdeals aufkommen.