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Russland

Russland erwägt Aufhebung von Lebensmittel-Embargo

Russland könnte das Lebensmittel-Embargo gegen EU-Staaten bald aufgeben. Schweizer Exporteure würden dann einen entscheidenden Vorteil einbüßen. Die Käse-Exporte der Schweiz wachsen derzeit nur noch aufgrund des hohen Absatzes in Russland.

Russland: Markteinstieg für Schweizer Startups ist nicht unmöglich

Die Sanktionen gegen Russland beeinträchtigen die Wirtschaft enorm. Doch die Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen in Russland sind günstig: Niedrige Steuern machen den Standort attraktiv für Firmen, die vor Ort für den russischen Markt produzieren.

Sanktionen zerstören Vertrauen für neue Geschäftsbeziehungen

Der Einbruch der deutschen Exporte nach Russland ist dramatisch. Doch die Sanktionen infolge der Ukraine-Krise zerstören das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen zwischen deutschen und russischen Unternehmen. Das erschwert den Aufbau neuer Wirtschafsbeziehungen nach der Krise.

Jeder vierte Mittelständler direkt von Ukraine-Krise betroffen

Die Verunsicherung infolge der Ukraine-Krise hält an. Ein Viertel aller Mittelständler bekommt die Auswirkungen der Krise zu spüren. Besonders betroffen sind Zulieferer der Rüstungsindustrie, High-Tech-Firmen und Maschinenbauer.

Sanktionen und Rubel-Verfall zwingen Opel zum Rückzug aus Russland

Die GM-Tochter Opel stellt die Produktion im Werk in Sankt Petersburg ein. Der Konzern sieht mittel- bis langfristig keine Besserung auf dem Absatzmarkt in Russland. Die Kosten für die Schließung in Höhe von 600 Millionen Euro sind einer Fortsetzung der Produktion vorzuziehen. Die Beschäftigten vor Ort sollen eine Abfindung erhalten.

EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor

Die EU bereitet neue Sanktionen vor, für den Fall, dass Russland und die Ukraine das Abkommen von Minsk missachten sollten. In Minsk wurde ein Waffenstillstand und den Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine vereinbart. Litauen will die Sanktionen gegen Russland schon jetzt bis zum Ende des Jahres verlängern.

Großbritannien blockiert Verkauf von RWE-Tochter an Russland

Die Regierung in London akzeptiert Deal mit Russen über den Verkauf der RW-Tochter DEA nicht. Großbritannien will, dass Öl- und Gasfelder in der britischen Nordsee an eine dritte Partei weiter verkauft werden. Im Fall von weiteren Sanktionen drohen Produktionsausfälle.

RWE verkauft Gastochter Dea an russischen Investor

Der hochverschuldete Energieriese RWE verkauft seine Gastochter Dea für rund 5,1 Milliarden Euro an russische Investoren. Der Deal fand trotz heftigen Widerstand aus Großbritannien statt. Die Regierung in London kann den Verkauf nicht verbieten, sie kann aber dem Käufer Förderlizenzen entziehen.

Niedriger Ölpreis gefährdet Existenz zahlreicher Öl-Firmen

In der weltweiten Öl- und Gasbranche stehen Firmenanteile von insgesamt 112 Milliarden Dollar zum Verkauf. Doch Finanzinvestoren halten sich noch zurück. Die Talsohle beim Ölpreis ist noch nicht erreicht. Der niedrige Ölpreis senkt die Aktienkurse der Ölfirmen. Investoren erhoffen sich hohe Renditen, wenn der Ölpreis schließlich wieder steigt.

China: Machtkampf zwischen Westen und Russland verschärft Ukraine-Konflikt

Das Machtspiel von EU, USA und Russland ist China zufolge die Ursache für den Konflikt in der Ukraine. Die Einmischung von außen habe den Konflikt verschärft, sagt ein chinesischer Botschafter. Die USA wollen neue Sanktionen gegen Russland umsetzen.

Russischer Oligarch will sich bei Immofinanz einkaufen

Der russische Investor Boris Mints zeigt Interesse an der österreichischen Immofinanz. Damit wollte Mints sein Engagement außerhalb Russlands ausbauen. Allein durch die Ankündigung sprang die Immofinanz-Aktie um mehr als zwölf Prozent.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Maschinen-Nachfrage in Russland bricht um 17 Prozent ein

Deutsche Industrie-Betriebe exportieren deutlich weniger Maschinen nach Russland. Die Nachfrage ist um 17 Prozent eingebrochen. Auch in Südamerika und Indien ging die Nachfrage zurück. Besser läuft es hingegen in der Euro-Zone und den USA.

Moody’s senkt Rating für Russland auf Ramschniveau

Die US-Ratingagentur Moody's hat Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Russlands Finanzminister Anton Siluanow sagte anschließend, dass die Herabstufung politisch motiviert sei.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Merkel schließt neue EU-Sanktionen nach Minsk-Abkommen nicht aus

Trotz der vereinbarten Waffenruhe in der Ukraine-Krise setzt die EU weitere Visa- und Kontensperren und gegen 19 Ukrainer und Russen um. Bundeskanzlerin Merkel schließt neue Sanktionen nicht aus. Die Waffenruhe soll ab Sonntag gelten. Vorige Versuche, einen dauerhaften Waffenstillstand in der Ukraine zu etablieren, sind gescheitert.

Schwacher Rubel verdirbt Metro den Jahresbeginn

Der Gewinn des deutschen Großhändlers Metro ist im ersten Quartal 2015 um zehn Prozent eingebrochen. Der schwache Rubel schadet dem Umsatz im sonst stark wachsenden Markt in Russland. 60 Millionen Euro sind Metro dadurch entgangen.

Export-Absicherung nach Russland wird teurer

Das Wirtschaftsministerium verteuert die Absicherung der Exporte nach Russland. Grund ist der aktuelle Bericht der OECD, der in Russland ein erhöhtes Ausfallrisiko sieht. Die Bundesregierung sichert Produkte von Export-Firmen im Wert von 2,2 Milliarden Euro ab.

Keine neuen Sanktionen: Russischer Automarkt bricht ein

In Russland werden dieses Jahr rund 35 Prozent weniger Autos verkauft werden als noch im Vorjahr. Laut einer Studie kommt es nur noch zu einem Absatz von höchsten 1,75 Millionen Fahrzeugen. Das trifft vor allem die großen deutschen Autobauer. Die EU-Außenminister haben in Brüssel eine geplante, minimale Ausweitung der Sanktionen gegen Russland nicht umgesetzt.

Exporteure trotzen Krise in Russland und Euro-Zone

Sinkende Energiepreise und ein schwacher Euro befördern die Exporte deutscher Unternehmen. Trotz Absatzeinbruch in Russland und einer schwachen Wirtschaft in der Euro-Zone konnten deutsche Exporteure wieder einen Rekord verzeichnen. China und die USA sind die wachstumsstärksten Absatzmärkte.