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Russland

Unternehmen leiden unter Türkei-Russland-Konflikt

Die angespannte Situation zwischen Russland und der Türkei geht auch an den deutschen Unternehmern nicht wirkungslos vorüber. Besonders die Finanzmarkteinschränkungen setzen die Firmen unter Druck.

Industrie kritisiert Verlängerung der Sanktionen

Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft hat die geplante Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. „Nach einem Verlust von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 werden die deutschen Exporte nach Russland 2015 voraussichtlich um weitere 8,5 Milliarden Euro zurückgehen“, erklärte der Ostausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes am Freitag.

Italien blockiert Verlängerung von Russland-Sanktionen

Am Mittwoch hat Italien die Verlängerung von EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland blockiert. Für eine Verlängerung wollten ursprünglich alle EU-Botschafter der 28 Mitgliedsländer stimmen.

Münchner Messe kauft Baumaschinen-Messe in Moskau

Die Münchner Messe kauft die Baumaschinen-Messe in Russland. Die bayrische Wirtschaftsministerin ist derzeit in Moskau und will trotz der Sanktionen Aufträge für bayrische IT-Unternehmen aushandeln. Zudem trifft sie sich mit dem Putin-Berater Juri Uschakow.

Preisverfall: Deutsche Bauern fordern Aufhebung des Russland-Embargos

Der Deutsche Bauerverband (DBV) fordert eine Aufhebung des russischen Embargos auf landwirtschaftliche Produkte: Der Importstopp allein bringe eine Milliarde Euro pro Jahr Verlust, hinzu käme der hohe Preisdruck. Insgesamt seien die Erlöse im vergangenen Jahr pro Hof um 35 Prozent eingebrochen. Am stärksten betroffen seien die Milchbauern, am wenigsten Probleme hatten Ökobauern.

Deutsche Industrie: Euro-Aufträge steigen, Russland-Geschäft geht zurück

Die Aufträge in der deutschen Industrie wuchsen im Oktober um 1,8 Prozent. Insbesondere die Nachfrage im Euro-Raum sei gestiegen. Der Außenhandel mit Russland hingegen geht weiter deutlich zurück.

Deutsche Konzerne verlieren Umsätze in Russland

Das Russland-Geschäft der Dax-Konzerne bricht ein. Während vor zwei Jahren noch 22 Milliarden Umsatz erwirtschaftet wurde, sind es 2015 nur noch 15 Milliarden.

Russland-Affront: Nato will Kleinstaat Montenegro zu Mitgliedschaft einladen

Unabhängig von den bereits herrschenden Diskrepanzen zwischen Russland und der NATO, treibt letztere nun ihre Expansionspläne im Westbalkan weiter voran. Montenegro soll eine Mitgliedschaft angeboten werden. Das dürfte Putin erneut verärgern.

Russischer Kampfjet vermutlich in Syrien abgeschossen

Im Bürgerkriegsland Syrien ist ein russisches Kampfflugzeug vom Typ SU-24 vermutlich vom Boden aus abgeschossen worden. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge am Dienstag mit.

US-Ökonom: Zinserhöhung trifft Russland und die Türkei

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank – unabhängig vom Zeitpunkt – eine große Wirtschaftskrise in den Schwellenländern auslösen wird. Besonders Länder mit hohen Handelsbilanz-Defiziten wie die Türkei und Öl-Exporteure wie Russland werde es hart treffen. Die Schwellenländer werden mit drastischen Kapitalabflüssen zu kämpfen haben und die EU-Exporte werden einbrechen.

Flugzeug-Absturz: Putin forciert Suche nach Drahtziehern

Russland hat erstmals offiziell bestätigt, dass ein Anschlag zum Absturz der Passagiermaschine über dem Sinai geführt hat. Putin kündigte an, die Hintermänner des Anschlags ausfindig zu machen.

Russland bestätigt: Flugzeugabsturz war Terroranschlag

Der Absturz der russischen Passagiermaschine über Ägypten ist nach Erkenntnissen des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB von einer Bombe an Bord verursacht worden. Die selbst gebaute Bombe habe eine Sprengkraft von bis zu 1,5 Kilogramm TNT gehabt, sagte FSB-Chef Alexander Bortnikow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge in Moskau.

Russland-Sanktionen belasten Österreichs Wirtschaft

Die österreichische Exportwirtschaft muss in diesem Jahr mit erheblichen Rückgängen bei den Ausfuhren in die Schwellenländer rechnen. Neben der wirtschaftlichen Abkühlung in China und der Rezession in Brasilien belasten vor allem die anhaltenden Russland-Sanktionen die österreichischen Unternehmen.

Saudi-Arabien setzt auf Ölpreisverfall

Saudi-Arabien will an den niedrigen Ölpreisen festhalten und schließt einen weiteren Verfall nicht aus. Das Königreich will durch diese Politik vor allem Russland und den Iran schwächen. Doch dabei erleidet das Land selbst hohe Einnahmeverluste.

Ägypten: USA und London schließen Sprengsatz als Absturz-Ursache nicht aus

Die britische Regierung schließt eine gewaltsam herbeigeführte Explosion als Ursache für den Absturz der russischen Passagiermaschine in Ägypten nicht aus. Auch bei den US-Geheimdiensten wird derzeit über einen Sprengsatz als Absturz-ursache nachgedacht.

US-Notenbank stützt Energiewirtschaft der USA

Die US-Notenbank hält die Zinsen niedrig, weil so die US-Energiewirtschaft vom niedrigen Ölpreis profitiert. Dadurch ruft der Krieg in Syrien immer neue Player auf den Plan: Die OPEC-Staaten und Russland brauchen dringend höhere Ölpreise. Die Folge ist ein globaler Wirtschaftskrieg, dessen Folgen auch Europa immer deutlicher zu spüren bekommt.

Industrie-Schwäche belastet Chemiebranche

Im dritten Quartal hat die deutsche Chemiebranche einen Dämpfer erfahren. Aufgrund geringerer Nachfrage aus der Industrie drosselten die Unternehmen ihre Produktion. Der Gesamtumsatz der Branche fiel um 2,5 Prozent. Eine Erholung ist nicht in Sicht.

Flugzeug-Absturz: Russland widerspricht möglichem Abschuss durch IS-Ableger

Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das einen Abschuss der russischen Maschine durch einen ägyptischen Ableger der IS nahelegen soll. Russlands Regierung verneinte dies und verwies darauf, dass der IS nicht die notwendigen Waffen für Abschüsse in solcher Höhe hätte.

Russland droht Schweiz mit Steueroasen-Liste

Russland hat die Schweiz neben 118 weiteren Ländern auf die vorläufige Liste der Steueroasen gesetzt. Wird die Liste im November von den Behörden bestätigt, droht russischen Unternehmen in der Schweiz eine doppelte Besteuerung. Das bedroht auch die Schweizer Wirtschaft.

EU setzt Sanktionen gegen Weißrussland vorübergehend aus

Als Zeichen einer vorsichtigen Annäherung setzt die Europäische Union ihre Sanktionen gegen Weißrussland für vier Monate größtenteils aus. Die Strafmaßnahmen gegen rund 170 Weißrussen würden bis Ende Februar aufgehoben. Damit folgt die EU Steinmeier, der diese Lockerung bereits Anfang Oktober in Aussicht gestellt hatte. Es steht aber auch für ein Zugehen auf Russland.