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Russland

Russland droht Österreich mit Steueroasen-Liste

Russland hat Österreich neben 118 weiteren Ländern auf die vorläufige Liste der Steueroasen gesetzt. Wird die Liste im November von den Behörden bestätigt, droht russischen Unternehmen in Österreich eine doppelte Besteuerung. Das bedroht auch die österreichische Wirtschaft.

Gesunkene Ölpreise beflügeln deutsche Exporte

Der Außenhandelsverband rechnet mit einem Exportplus von bis zu sechs Prozent. Das ist deutlich mehr als zunächst angenommen. Ohne den gesunkenen Ölpreis hätte das Ergebnis aber auch anders aussehen können.

Wirtschaftsverbände drängen auf neue Russlandpolitik

Um stärker gegenüber der Politik auftreten zu können, haben russische und deutsche Wirtschaftsverbände eine Kooperationsplattform geschaffen. In Potsdam findet gerade der Petersburger Dialog statt.

Neue Sanktionen drohen: Georgische Region plant Referendum über Beitritt zu Russland

Süd-Ossetien will eine Wiedervereinigung mit Russland anstreben. Das könnte die Beziehung zwischen Russland und der EU erneut belasten. Die Ukraine-Krise ist noch lange nicht gelöst, da kriegt die Auseinandersetzung zwischen Georgien und Russland neues Konfliktpotential.

Air Berlin fliegt nicht mehr nach Russland

Air Berlin zieht sich aus dem russischen Markt zurück. Wegen der geringen Nachfrage werden alle Verbindungen aus dem Flugplan genommen.

Schwellenländer bescheren Drägerwerk Gewinneinbußen

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat erneut seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Vor allem der Abschwung in den Schwellenländern mache sich bemerkbar. Drägerwerk will nun seine mittelfristige Prognose überprüfen und verstärkt sparen.

Abschwung in Schwellenländern belastet mittelständische Industrie

Die exportorientierte deutsche Industrie blickt deutlich pessimistischer in die Zukunft als in den vergangenen Monaten. Der anhaltende Abschwung in Schwellenländern wie Russland, China und Brasilien sorgt für sinkende Aufträge. Fast ein Drittel der deutschen Exporte gehen in diese Länder. Die erwarteten Auswirkungen der Abgas-Affäre werden die Situation weiter zuspitzen.

Deutsche Maschinenbauer: Schlechte Prognose für 2016

Deutsche Maschinenbauer erwarten auch 2016 eine Stagnation. Neben den Russland-Sanktionen würden mittlerweile die Krisen weltweit zunehmen und seien auch bei den deutschen Maschinenbauern spürbar, so der Verband.

Autozulieferer Leoni gibt Gewinnwarnung raus

Der Kabelhersteller und Autozulieferer Leoni kippt seine Prognosen für dieses und das kommende Jahr. Neben der schwachen Leistung bei den Bordnetzsystemen belasten auch der Abschwung in China und die Russland-Sanktionen das Geschäft des Konzerns.

Steinmeier stellt Weißrussland Lockerungen der Sanktionen in Aussicht

Bundesaußenminister Steinmeier hat eine Lockerung der Sanktionen gegenüber Weißrussland ins Spiel gebracht. Weißrussland ist ein wichtiger politischer Verbündeter Russlands. Eine Lockerung der Sanktionen hier könnte auch Änderungen im Verhältnis zu Putin nach sich ziehen.

Deutsche Exporte in Schwellenländer brechen ein

Die deutschen Exporte sind im Monat August aufgrund der schwachen Nachfrage in den Schwellenländern eingebrochen. „Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Januar 2009“, so das Statistische Bundesamt.

Deutsche Industrie drosselt Produktion

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im August so stark gedrosselt wie seit einem Jahr nicht mehr. In den vergangenen Monaten sind immer weniger Aufträge eingegangen. China und Russland belasten die Branche. Die Auswirkungen der Abgas-Affäre werden erst in den kommenden Monaten zu sehen sein.

Russland-Sanktionen belasten Maschinenbauer

Im August kämpften die deutschen Maschinenbauer mit erheblichen Rückgängen bei den Bestellungen. Vor allem die Russland-Sanktionen bereiten den Unternehmen weiterhin sehr große Probleme. Ganz abgesehen davon, dass die russische Wirtschaft auch generell am Boden liegt und finanzielle Schwierigkeiten hat. Im Inland hingegen wird der schlechte Zustand der Infrastruktur immer stärker zum Problem der Maschinenbauer.

Henkel streicht 1.200 Stellen

Das zuletzt hinkende Geschäft mit der Klebstoffsparte zieht nun personelle Konsequenzen nach sich. Allein in Deutschland geht es dabei um 100 Stellen. Henkel will bis Mitte 2016 zahlreiche Stellen kürzen. Der Abschwung in China und die Sanktionen mit Russland zeigen erste Auswirkungen.

Bayerische Wirtschaft fordert Ende der Sanktionen gegen Russland

Die Situation in Syrien sei ohne Russland nicht in den Griff zu bekommen, so die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Als erstes Signal der Annäherung müssten jetzt die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden.

Russland will Ölförderung bei weiterem Preisverfall drosseln

Russland erwägt erstmals, seiner Ölproduktion zu drosseln. Sollte der Öl-Preis unter die Marke von 40 Dollar je Fass fallen, werde die Förderung wahrscheinlich gedrosselt, so der russiche Vize-Energieminister Alexej Texler. Aktuell liegt der Ölpreis unter der Marke von 49 Dollar.

EU-Agrarminister wollen Landwirte Finanzhilfe geben

Nach wiederholten Protesten in Brüssel und anderen Städten haben sich die EU-Agrarminister auf ein Finanzpaket in Höhe von 500 Millionen Euro geeinigt. Ein Großteil soll unter den 28-Mitgliedsländern verteilt werden.

Axel Springer steigt aus Russland-Geschäft aus

Der Verlagskonzern Axel Springer zieht sich einem Medienbericht zufolge aus Russland zurück. Der russische Verleger Alexander Fedotov soll 80 Prozent der Anteile am Russland-Geschäft von Springer übernehmen. Die restlichen Anteile wolle Springer an seine bisherige Chefin des Russland-Geschäfts, Regina von Flemming, verkaufen.

BASF und Gazprom besiegeln milliardenschweren Tausch

BASF will sich aus dem Gashandel zurückziehen und das Geschäft mit der Öl- und Gasförderung forcieren. Gazprom schafft es mit dem Tauschgeschäft, seine Präsenz in Westeuropa auszubauen. Das Unternehmen erhält unter anderem Beteiligungen am Kasseler Gashandelsunternehmen Wingas.

Deutscher Industrie brechen Aufträge aus dem Ausland weg

Die deutsche Industrie muss im Juli bei den Aufträgen den größten Rückgang seit sechs Monaten hinnehmen. Vor allem aus dem Ausland ließ die Nachfrage erheblich nach. China und Russland sind hier nur ein Teil des Problems.