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Russland

Deutschland größter Direkt-Investor Europas

Im vergangenen Jahr haben sich die Direktinvestitionen, die aus Deutschland in andere Länder flossen, fast verdreifacht. Gleichzeitig sanken aber die Investitionen, die nach Deutschland kamen. Europa hat insgesamt für Investoren an Attraktivität verloren. Der größte Empfänger von ausländischen Investitionen ist derzeit China.

Schweizer Exporteure leiden unter dem Franken

Die Aufwertung des Frankens ist in der Schweizer Exportwirtschaft besonders stark zu spüren. Das Risiko für die Unternehmen ist gestiegen. Die meisten Unternehmen rechnen damit, dass sich die Situation in den kommenden Monaten auch nicht verbessern wird. Deshalb vergrößern sie die Liste der Exportländer und erhöhen die Überprüfung der Kreditwürdigkeit ihrer Handelspartner.

Wirtschaft fordert Ende der Russland-Sanktionen

Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor einer Fortsetzung der Sanktionen gegen Russland. Die derzeitige Entwicklung übertreffe die „schlimmsten Befürchtungen“. Die Folgen der Sanktionen seien nicht nur kurzweilige Einbrüche. Die ganze Marktpräsenz Deutschlands in Russland ist in Gefahr.

Weltweiter Protektionismus kostet Export Milliarden

Handelsbarrieren behindern massiv den weltweiten Güteraustausch. Allein seit 2014 sind mehr als 800 neue weltweit hinzugekommen. Vor allem Russland und Indien haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Sanktionen verhängt.

Inlandskonsum hilft deutscher Wirtschaft

In den kommenden Monaten erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaft die Fortsetzung des Wachstumsplus in Deutschland. Allerdings weniger als bisher gedacht. Vor allem der niedrige Ölpreis und die gute Inlandsnachfrage halfen der Wirtschaft bisher.

Produktion im Euroraum so stark wie seit Jahren nicht

Im Juni verzeichnete die Eurozone das größte Wirtschaftswachstum seit 2011. Sowohl in der Industrie als auch im Service-Bereich gab es Zuwächse. Sinkende Auftragseingänge und höhere Grundkosten werden das Wachstum allerdings in den kommenden Monaten dämpfen.

Logistik und Industrie erwarten Besserung

Trotz zahlreicher Streiks setzen die deutschen Logistikfirmen auf ein gutes Geschäft in diesem Jahr. Ähnliches ist von der Industrie zu hören. Hier belasten zwar die Russland-Sanktionen die Branche. Allerdings wird immer noch mit steigenden Gewinnen gerechnet.

Russlands Unternehmen müssen Schulden in Milliarden-Höhe bedienen

Die russischen Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. In den kommenden drei Jahren müssen sie Schulden in Höhe mehr als 100 Milliarden Dollar refinanzieren. Doch mit der Verlängerung der Sanktionen, der schwachen Wirtschaftsleistung und der Rubelschwäche wird es schwer, die Schulden zu bedienen.

Sanktionen und Hypo-Pleite belasten Österreichs Wirtschaft

Mit Österreich geht es wirtschaftlich steil bergab. Drei Kernprobleme belasten die Wirtschaft zunehmend: die Staatsschulden, die Hypo-Pleite und die Russland-Sanktionen.

Diplomaten: EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Angesichts der weiter schwelenden Ukraine-Krise haben sich die Mitgliedsländer auf eine Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland geeinigt. Auch die Kritiker Griechenland, Italien und Ungarn hätten zugestimmt. Damit drohen dem deutschen Mittelstand weitere Umsatzeinbrüche.

Industrieproduktion im Euroraum stagniert

Sowohl in der Eurozone als auch in der EU ist die Industrieproduktion im April gegenüber dem Vormonat quasi zum Stillstand gekommen. Verantwortlich dafür war eine rückläufige Produktion von Verbrauchsgütern und von Energie. Vor allem die Russland-Sanktionen belasten die Industrie.

Volkswagen mit massiven Einbrüchen in Russland

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat VW deutlich weniger Autos verkauft. Besonders in Osteuropa und Russland brachen die Verkäufe ein. Damit hat sich der Trend aus dem ersten Quartal noch verschärft.

G7-Staaten drohen mit Ausweitung der Sanktionen gegen Russland

In ihrer Abschlusserklärung erhöhen die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder noch einmal den Druck auf Russland. Eine Verlängerung der Sanktionen werde bereits diskutiert. Gleichzeitig wollen die G7-Staaten untereinander den Freihandel forcieren. Merkel bekannte sich erneut zu TTIP.

Russland: Wirtschaft profitiert von Rubel-Erholung

Der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew sagt, dass die russische Wirtschaft weniger stark schrumpfen wird als bisher erwartet. Das Land profitiert von der Erholung des Rubels und der Öl-Preise.

Russland wird zum Risiko für deutsche Maschinenbauer

Mittlerweile sind fast alle deutschen Maschinenbauer, die in Russland tätig sind, von den Folgen der Sanktionen und der Wirtschaftskrise in Russland betroffen. Teilweise gibt es Konjunkturrückgänge von bis zu 66 Prozent. Experten rechnen zudem mit einer Zunahme bei Insolvenzen russischer Unternehmen um 30 Prozent. Auftragsrückgänge, Zahlungsausfälle und einbrechende Exporte belasten die deutschen Maschinenbauer massiv.

Deutschlands Maschinenbauer kämpfen mit sinkenden Aufträgen

Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland kamen im April deutlich weniger Aufträge bei den Maschinenbauern rein. Vor allem die Russland-Krise setzt die Maschinenbauer unter Druck. In der gesamten Industriebranche zeigt sich ein ähnlicher Trend. Hier sank im Mai die Produktion auf ein 5-Monats-Tief.

Russland und Griechenland verhandeln über Gaspipeline

Russland will nach dem Stopp des Projekts South Stream nun eine Erdgasleitung durch die Türkei. Griechenland bietet für einen potentiellen Anschluss der EU an die Pipeline die besten Voraussetzungen, deshalb diskutieren beide Länder über einen Anschluss. 2019 soll die Erdgasleitung in Betrieb genommen werden.

Konkurrenz aus China und Russland belasten Stahlindustrie

Die Stahlindustrie ist seit einigen Jahren von einer Überproduktion geprägt. In Europa und speziell in Deutschland zeigen sich nun aber immer deutlicher die Folgen der günstigen Konkurrenten aus China und Russland. Zumal auch eine EU-weite Verteuerung der CO2-Emissionen geplant ist. Die EU erwägt nun, den eigenen Markt vor den ausländischen Wettbewerbern zu schützen.

Russland-Geschäft bricht ein: Hamburger Hafen spürt Ukraine-Krise

Zu Beginn des Jahres ist der Containerumschlag um 6,2 Prozent zurückgegangen. Grund dafür ist eine Flaute im Russland-Geschäft. So gingen allein die Feederverkehre mit Russland im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 40 Prozent zurück.

Botschafter Grinin: Wir wollen das „Russische Reich“ nicht wiederbeleben

Moskau wolle die Beziehungen mit Europa stärken, so der russische Botschafter Wladimir M. Grinin. Die Gründung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen der EU und der Eurasischen Union könnte diese Bemühungen unterstreichen.