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Samaras

Ifo-Chef Sinn legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Ifo-Chef Sinn sieht in einem Euro-Austritt eine mögliche Alternative für Griechenland. „Weitere Schuldenschnitte werden immer wieder gewährt werden müssen, außer man entlässt das Land aus dem Euro und erlaubt ihm, durch eine Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden“, so Sinn. CDU-Fraktionvize Fuchs hält einen Austritt Griechenlands ebenfalls für denkbar.

Wahlsieger Tsipras fordert Neuwahlen und Reformstopp

Der Chef des linken Wahlbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, fordert Neuwahlen und eine Abkehr von den Reformauflagen der Troika. Mit 26,5 Prozent der Stimmen wurde Syriza bei der EU-Wahl die stärkste politische Kraft in Griechenland. „Heute spricht ganz Europa über Griechenland, weil es den Austeritätskurs verdammt hat“, sagte Tsipras.

Schäuble erklärt Euro-Krise für beendet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet: Es existiere keine Ansteckungsgefahr mehr. Schäubles skurriler Optimismus ist eine reine Schutz-Behauptung: Tatsächlich hat Schäuble in Griechenland 80 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern verspielt. Das Geld, das bei Schulen und Kindergärten fehlt, wanderte in die Taschen der internationalen Banken.

Griechenland: Gewerkschaften wollen gegen Schäuble demonstrieren

Am Donnerstag will der deutsche Finanzminister nach Griechenland reisen. Schäuble kommt, um die deutsche Unterstützung bei der Gründung einer staatlichen Förderbank zuzusichern. In Griechenland ist man jedoch skeptisch. Die Gewerkschaften haben zu Generalstreiks und Protesten anlässlich Schäubles Besuch aufgerufen.

EU: Angela Merkel muss Bundeskanzlerin bleiben

Griechenland fehlen wieder einmal einige Milliarden. Die Troika hat daher beschlossen, in den nächsten sechs Monaten den Griechen keine neuen Sparauflagen aufzuerlegen, damit es in Athen nicht zu Unruhen kommt. Brüssel möchte unter keinen Umständen die Wiederwahl von Angela Merkel gefährden. Daher soll jetzt einmal eine Weile nicht über Hilfsgelder gesprochen werden.

Euro-Retter uneinig: Griechenland bekommt noch kein Geld

Der griechische Premier Samaras ist empört über die Unfähigkeit der Euro-Gruppe, sich auf die nächste Hilfszahlung für Athen zu einigen. Sein Land habe nur noch Geld für zwei Wochen. Gibt es bis dahin kein Geld, werde ganz Europa in den Abgrund gerissen.

Umfrage: Griechen glauben nicht mehr an die Demokratie

Der EU-Beitritt hat Griechenland nicht stabiler gemacht: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Griechen die Demokratie nicht mehr für eine gute Staatsform halten. Auch die Werte für Parteien und Politiker sind vernichtend.

Griechenland: Opposition provoziert Neuwahlen wegen Sparpolitik

In Griechenland kritisieren sowohl die Opposition als auch Mitglieder der Regierungsparteien die Sparpolitik von Premierminister Antonis Samaras. Seine Partei schloss nun soagr ein Mitglied aus, weil es nicht für ein weiteres Sparpaket stimmen wollte. Die Opposition ruft indes zu Massen-Rücktritten auf. Dies würde Neuwahlen notwendig machen.

Griechenland will Entlassungen im Staatsdienst vermeiden

Die griechische Regierung will die von der Troika geforderten Entlassungen im Öffentlichen Dienst nicht durchführen. Die EZB weigert sich weiterhin, einen Schuldenschnitt hinzunehmen. Damit sind die Rettungsbemühungen in eine Sackgasse geraten.

Monti empfiehlt Südländern Aufweichung der Defizit-Ziele

Mario Monti hat in Rom Vertreter Spaniens, Irlands und Griechenlands empfangen und ihnen erklärt, dass eine Aufweichung der Defizit-Ziele die beste Maßnahme gegen die aktuelle Rezession sei.

Merkel: Deutschland will Griechenland immer noch beistehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für kontraproduktiv. Deutschlands Wunsch sei es immer noch, Griechenland in der Krise beizustehen, die nun eine entscheidende Phase erreicht habe.

Griechenland will erneut mehr Zeit für Sparmaßnahmen

Die Griechen müssen an die 20 Milliarden Euro auftreiben, um über die kommenden Monate zu überstehen. Langfristig will der griechische Premier Antonis Samaras Angela Merkel bei seinem Berlin-Besuch bitten, die Sparmaßnahmen auf zwei Jahre zu strecken. Dies müsste über Umwege die EZB finanzieren.

Krisentreffen: Barroso reist selber nach Griechenland

In Brüssel liegen die Nerven blank: EU-Kommissions-Präsident Barroso will das Heft des Handelns nun selbst in die Hand nehmen und reist morgen nach Griechenland. Es geht nicht nur um Griechenland, sondern auch um seinen Job.

Griechische Regieung will Bailout sofort neu verhandeln

Die griechische Koalition übt Kritik an ihrem neuen Finanzminister. Er ist mit leeren Händen nach Griechenland zurückgekehrt. Nun wollen die drei Parteiführer die Verhandlungen so schnell wie möglich selbst in die Hand nehmen.

Griechenland will Euro-Gruppe um mehr Zeit zum Sparen bitten

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras will die Euro-Gruppe um zwei Jahre mehr zum Sparen bitten. Dies werde allerdings irgendwer bezahlen müssen, sagte Stournaras am Sonntag im Parlament. Evangelos Venizelos will, dass die EZB rückwirkend beim Schuldenschnitt mitmacht. Auch sonst gibt es jede Menge exotischer Pläne, wie man ohne zu sparen an Geld kommen könnte.

Griechenland will Bankenrettung durch den EFSF ohne Sparauflagen

Die griechische Regierung wir bei der EU vorstellig werden, um nach den Gipfelbeschlüssen der EU auch in den Genuss der neuen Regeln zu kommen: Athen will Geld für die Bankenrettung aus dem EFSF, und zwar ohne Sparauflagen.

Samaras im Krankenhaus: Troika sagt Verhandlungen mit Griechenland ab

Weil sowohl der neue griechische Regierungschef Antonis Samaras als auch der künftige Finanzminister im Krankenhaus sind, hat die Troika die für Montag geplante erste Verhandlungs-Runde mit Griechenland abgesagt. Es ist unklar, ob die neuen Forderungen der Griechen der eigentlich Grund für die Absage sind.

Griechenland will Sparpaket in allen wesentlichen Punkten ändern

Die Griechen bereiten sich auf die am Montag beginnenden Verhandlungen mit der Troika vor. Ihr Verhandlungspapier sieht vor, dass sie das Memorandum in allen wesentlichen Punkten ändern wollen. Vom ursprünglichen Sparkurs bleibt nicht mehr viel übrig.

Goldman Sachs: Griechenland-Problem ist nicht gelöst

Die anhaltende Rezession in Griechenland wird dem Land auch nach der Wahl keine Luft zum Atmen lassen, schätzt Goldman Sachs. So lang nichts gegen die Arbeitslosigkeit, die fehlende Investitionen und auch die Kreditklemme unternommen wird, wird Griechenland weiter unsicher sein und die Ausgrenzung des Landes voranschreiten.

Griechenland: Parteien signalisieren Bereitschaft zur Regierungs-Bildung

Am Wahlabend haben alle griechischen Parteien, auf dies es ankommt, signalisiert, an einer Regierungsbildung mitwirken zu wollen. Wahlsieger Antonis Samaras von der Nea Demokratia sagte, der Euro und Europa hätten gewonnen, er wolle sich schnellstmöglich um eine Regierungsbildung bemühen. Griechenland...