Alle Artikel zu:

Sarkozy

Sarkozy kündigt Referendum über Arbeitslosenhilfe an

Solle er wieder Staatspräsident Frankreichs werden, will Nicolas Sarkozy die Arbeitslosenunterstützung grundlegend reformieren. Wenn Arbeitslose sich weigern, Schulungen zu absolvieren oder Jobs anzunehmen, müsse ihnen das Arbeitslosengeld gekürzt werden. Dazu will Sarkozy ein Referendum abhalten – wohl auch, weil er ein Übergreifen der Gewalt auf Frankreich fürchtet.

Rezession hat Italien erreicht

Das Wirtschaftswachstum Italiens soll im vierten Quartal noch stärker geschrumpft sein als im dritten. Damit befindet sich Italien in einer Rezession. Experten erwarten für das erste Quartal 2012 ebenfalls einen Rückgang.

Fiskalpakt: Asmussen knickt ein, Südachse in der EZB setzt sich durch

Der deutsche Außenminister in der EZB, Jörg Asmussen, hat eine Kehrtwende im Hinblick auf die Bewertung des Fiskal-Pakts gemacht. Noch vor einem Monat kritisierte er das Papier wegen der „substantiellen Verwässerung“ des Spargedankens. Nun lobt er ihn als einen „wichtigen Baustein der Wirtschaftsunion“. Damit ist klar: Die EZB wird weiter Geld in den Markt pumpen. Für die Bundesbank gibt es nur einen kleinen Trostpreis.

Griechenland: Sarkozy und Merkel fordern Sonderkonto

Nach dem Budget-Kommissar soll nun ein Sonderkonto für Griechenland angelegt werden. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy trafen sich heute, um über die Euro-Krise, Griechenland und die UN-Resolution zu sprechen.

Preis für Euro-Hilfe: China will Ende des Waffen-Embargos

China sieht in der Aufhebung des 21-jährigen Waffenembargos durch die EU den besten Weg, Europa zu helfen. Hinter den Kulissen hat man in Brüssel bereits mit Vorbereitungen dazu begonnen. Peking fordert von Europa aber auch eine andere Attitüde - weniger politische Arroganz – und sagt das unverhohlen aus Anlass der Bittgänge von Angela Merkel und der EU-Granden Van Rompuy und Barroso.

Erstmals ohne Frankreich: Treffen der Triple A-Staaten in Berlin

Am Freitag treffen sich die Finanzminister der Triple A-Staaten in Berlin. Die herabgestuften Österreicher und Franzosen werden fehlen. Für die Franzosen ist das diplomatisch unangenehm, die Österreicher kennen die Erfahrung aus dem Fußball.

Fiskalpakt: Sarkozy will erst nach der Wahl unterschreiben

Nicolas Sarkozy will den Fiskalpakt erst nach den Präsidentschaftswahlen im Mai von der Nationalversammlung bestätigen lassen. Er fürchtet offenbar, noch weiteren Boden an die EU-kritische Marine Le Pen zu verlieren. Zusätzlich sorgt ein merkwürdiger Auftritt von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in Paris für Verwirrung.

Sarkozy kündigt höhere Mehrwertsteuer an

Um Frankreichs Arbeitsplätze zu sichern und den Wettbewerb anzukurbeln, plant Nicolas Sarkozy die Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie die Kürzung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

Cameron: Deutschlands Exporte sind schuld an der Krise

Der britische Premier David Cameron hat in Davos eine scharfe Attacke gegen Deutschland geritten. Er attackierte auch die Franzosen. Die Finanztransaktions-Steuer nannte er „ganz einfach Irrsinn“.

Europas Banken schulden der EZB 830 Milliarden Euro

Die Ankündigung von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, die Banken-Regulierung aufzuweichen, hat einen handfesten Grund: Die Banken stehen bei der EZB gewaltig in der Kreide. Die aktuellen Zahlen der EZB zeigen, dass die Forderungen der EZB gegenüber den europäischen Banken aktuell 830 Milliarden Euro betragen.

IWF: Lagarde fordert in Berlin Eurobonds

Christine Lagarde fordert in einer Rede in Berlin die Einführung von Eurobonds. Sie sollen den Fiskalpakt ergänzen. Außerdem verteidigte sie neue Einzahlungen in den Währungsfonds: Es gehe nicht um einzelne Länder und Regionen, es gehe um die Weltwirtschaft.

Krise spitzt sich zu: Treffen Monti, Merkel, Sarkozy abgesagt

Keine Zeit mehr für Gipfel: Sarkozy muss seine Haut in Paris retten, Monti hat sich mit dem Schulden-Virus angesteckt und Angela Merkel braucht in Berlin noch Zeit, um die deutsche Haltung zu definieren.

Credit Suisse: EZB muss Banken bis zu 10 Billionen Dollar leihen

Um den Euro zu retten könnte die EZB gezwungen sein, bei ihrer nächsten Kreditvergabe im Februar bis zu 10 Billionen Dollar in den Markt zu pumpen. Es wäre der teuerste Ankauf von Zeit in der Geschichte.

Monti: Deutschland muss Italien beim Schuldenzahlen helfen

Italiens Regierungschef Mario Monti hat dafür plädiert, dass Deutschland und andere Gläubigerstaaten Italien helfen sollten, die Kosten für seine Schulden zu verringern. Sonst wäre die Entwicklung unerfreuliche Rückwirkungen auf Deutschland haben. Was er eigentlich will sind Eurobonds.

Gefahr für Frankreichs Triple A auch bei Moody’s

Ende März wird die Ratingagentur Moody’s ihre Bewertung zur Kreditwürdigkeit Frankreichs bekannt geben. Auch hier wird es vermutlich keine guten Nachrichten für Sarkozy geben, wie die Agentur jetzt anklingen ließ.

Griechenland-Gläubiger: Merkel und Sarkozy sollen vermitteln

Den Verhandlern eines Schuldenschnitts läuft die Zeit davon. Nun sollen Deutschland und Frankreich vermitteln. Gestritten wird vor allem über die Zinsen für die neuen Anleihen. Die Troika fordert darüber hinaus weitere Einschnitte bei den Löhnen.

Nach Triple A-Verlust: Sarkozy taucht auf und sagt – nichts

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zeigte sich nach der Herabstufung durch Standard & Poor’s erstmals in der Öffentlichkeit und erwähnte den Verlust des Triple A mit keinem Wort. Stattdessen betonte er die Wichtigkeit des Wachstums in Frankreich.

EU-Pakt: Weichgekocht wie eine fiskalpolitische Lasagne

Der nun vorliegende finale Entwurf des EU-Fiskalpakts wurde in den verschiedenen Verhandlungsrunden komplett verwässert. Die EU-Kommission hat nichts mehr zu bestellen, der EuGH fungiert nur noch als Schiedsgericht, die Schuldenbremse im Verfassungsrang ist freiwillig. Kein Wunder, dass nun auch die EZB kocht – vor Wut.

Merkel glaubt nicht mehr an Triple A für den EFSF

Bundeskanzlerin Angela Merkel will darüber nachdenken, ob man Banken und Versicherungen nicht erlauben könnte, Staatsanleihen auch ohne Top-Ratings zu kaufen. Das Triple A des EFSF hat sie offenbar schon verloren gegeben. Die Anzeichen mehren sich, dass auch Europa versuchen wird, seine Schulden zu monetarisieren.

Frankreich lehnt weitere Sparmaßnahmen ab

Der französische Premierminister François Fillon schloss nach dem Downgrade durch S&P weitere Sparmaßnahmen aus. Man wolle sich lieber auf „strukturelle Reformen“ konzentrieren. Nicolas Sarkozy schweigt unterdessen ungewohnt deutlich zum Verlust des Triple A.