Alle Artikel zu:

Sarkozy

EFSF-Prospekt: Euro-Ende ist denkbar

In einem Prospektentwurf für die neue Version des erweiterten Rettungsschirms EFSF befindet sich eine Warnung an die Investoren: Der Euro könnte auseinanderbrechen. Nun wird überlegt, die Warnung wieder zu streichen.

EU: Niederländer über Frankreich verärgert

Wegen ihrer engen wirtschaftlichen Verbindung mit Deutschland fordern sie mehr Einfluss in der EU. Sie wollen nicht von den Franzosen verdrängt werden.

Frankreich: Mehrheit gegen neuen EU-Vertrag

In einer Umfrage haben sich die Franzosen gegen die Fiskalunion ausgesprochen. Der sozialistische Gegner von Sarkozy fordert jetzt schon Änderungen – obwohl es noch gar keinen Vertrag gibt.

Japan und Bundesbank gegen IWF-Aufstockung

Die Hoffnungen, der IWF könne durch höhere Beiträge seiner Shareholder zum Retter in der Eurokrise werden, haben einen Dämpfer erhalten: Die japanische Notenbank und die Bundesbank wollen nur unter harten Bedingungen ihren Anteil aufstocken.

Olli Rehn: Europa-Parlament soll Fiskalunion beschließen

Die EU-Kommission möchte den neuen EU-Vertrag so gestalten, dass er durch die einfache EU-Gesetzgebung verabschiedet werden kann. Die Haushalts-Kontrolle durch Brüssel sei doch keine große Sache, meint Währungskommissar Olli Rehn.

EU: Widerstand gegen neuen Vertrag wächst

In mehreren EU-Ländern formiert sich der Widerstand gegen weitreichende Vertragsänderungen. Einige Regierungschefs zweifeln, dass sie die von Deutschland und Frankreich geforderte Abtretung der Budget-Hoheit durch ihre Parlamente bringen können.

Sarkozy rechnet offenbar mit Verlust des Triple A

Nicolas Sarkozy hält das Triple A von Frankreich nicht für den wichtigsten Wert. Der Verlust des Top-Ratings sei zu verkraften. Damit nährt Sarkozy Spekulationen, dass eine Herabstufung Frankreichs unmittelbar bevorstehen könnte.

Streit in der EZB: Verärgerung über Franzosen

In der EZB ist ein Streit darüber entbrannt, dass der französische Notenbankpräsident verkündete, die Banken sollen mit der zugesicherten, unbegrenzten Liquidität Staatsanleihen kaufen. Damit ist nach der Isolierung Großbritanniens nun Frankreich in den Mittelpunkt gerückt.

Das Ergebnis von Brüssel ist eine Zeitbombe für Europa

Das vage Bekenntnis zur Haushaltsdisziplin reicht der EZB als Feigenblatt, um den europäischen Banken unbegrenzt Geld zu leihen. Die Banken werden ausdrücklich aufgefordert, mit diesem Geld Schrottpapiere zu kaufen. Europa sitzt seit Donnerstag auf einer tickenden Zeitbombe.

Euro-Rettung: Erste Zweifel an Deutschlands Stärke

Der erste Tag des EU-Gipfels brachte die tiefen Gräben in Europa zum Vorschein: Cameron streitet mit Sarkozy, die EU setzt Merkel unter Druck. Unterdessen mehren sich die Zweifel, ob Deutschland den Euro überhaupt retten könnte, wenn man das wollte. Denn Deutschland ist wegen seiner Staatsverschuldung ins Gerede gekommen.

EU-Gipfel: Spekulanten warten auf die Chance zur Attacke

Bei diesem EU-Gipfel stehen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy unter echtem Druck. Denn weltweit lauern Spekulanten darauf, dass sich die EZB überhoben haben könnte. Dann könnte es innerhalb eines Tages einen Angriff auf ein Euro-Land geben.

Deutschland: Regierungsbeamter fürchtet Scheitern des EU-Gipfels

Berlin ist offenbar äußerst pessimistisch, was die Erfolgschancen des EU-Gipfels betrifft. Es herrscht Skepsis, dass der IWF die Rolle des großen Retters spielen kann. Außerdem gibt es immer kompliziertere Idee für die Rettungsschirme – von denen noch nicht einmal klar ist, ob überhaupt jemand einzahlen wird.

Frankreich: Graffiti-Rebellion auf den Straßen von Paris

Die ersten Vorboten des Protests haben Paris erreicht. Praktisch über Nacht kam es zu massiven Schmieraktionen auf öffentlichen Gebäuden. In teils sehr aggressiven Graffitis werden vor allem die Banken attackiert.

Bosbach: „Wir dürfen das Haushaltsrecht nicht nach Brüssel verlagern“

Wolfgang Bosbach hält eine EU-Vertragsänderung für richtig – wenn das Haushaltsrecht weiter das Königsrecht des Bundestags bleibt. Sollten die Pläne von Merkel und Sarkozy scheitern, hätte das dramatische Folgen für den ganzen Euroraum. Ein Referendum in Deutschland ist seiner Meinung nach nicht notwendig.

Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro

In einer geheimen Studie hat die Troika den „worst case“ in Griechenland ermittelt: Die für einen Bailout benötigte Summe könnte in astronomische Höhen schießen. Im besten Fall werden es 252 Milliarden Euro sein. Um wenigstens die Juli-Projektion zu erreichen, ist ein 60%-Schuldenschnitt unausweichlich.

Frankreich: „Wenn wir am Sonntag keine Lösung haben, schmilzt alles weg“

Rückblick: So wollten die Europäer den Euro retten - und es ist so schlimm gekommen wie vorgesagt.

Griechenland-Rettung: 81% der neuen EU-Tranche gehen an die Banken

Der überwiegende Anteil der nächsten „Rettungs“-Tranche für Griechenland wird in den Büchern der europäischen Banken und der EZB landen. Die Griechen müssen damit nämlich ihre Schulden bezahlen. Nur 19% verbleiben für ihren nationalen Haushalt.

Finnland: Zustimmung zu EFSF-Änderung unwahrscheinlich

Während sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zuversichtlich über einen möglichen „Durchbruch“ beim EU-Gipfel äußern, kündigen die Finnen an: Jede Änderung des EFSF muss durch die nationalen Parlamente. Sie halten eine Zustimmung Finnlands für unwahrscheinlich.

China lehnt Euro-Rettung ab

China hat am Sonntag in verschiedenen Staatsmedien bekanntgegeben, dass die Chinesen weder für einen Bail-Out der Euro-Zone noch für andere Rettungsvarianten zur Verfügung stehen werden.

Bankenkrise: Erste Bailouts in Frankreich erwartet

Entgegen den seit Wochen vorgetragenen Beteuerungen der französischen Finanzwirtschaft können die Banken des Landes offenbar nicht mehr ohne staatliche Hilfe. Der französische Notenbankpräsident sagte, dass ein im Jahr 2008 eingeführter Mechanismus dazu verwendet werden könnte, die Banken zu retten