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Sarkozy

EU-Gipfel: „Hollywood“ – Limousinen, Streit und vage Pläne

Die Ergebnisse des EU-Gipfel lesen sich wie ein schlechtes Drehbuch: Der EFSF-Chef eilt am Donnerstag nach China, um dort die Retter zu suchen. Die Italiener bezeichnen das Sparprogramm von Berlusconi als „Buch der Träume“. Schon am Donnerstag wollen die EU-Granden das Europäische Parlament über die Fortschritte informieren.

Das Lächeln, bei dem Berlusconi das Lachen verging

Das wissende Lachen, mit der Angela Merkel und Nicolas Sarkozy öffentlich den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bedacht haben, hat den Italiener sichtlich beleidigt.

EU-Gipfel: Weiter keine klaren Vorschläge zur Euro-Rettung

Die bisherigen Erfolge des als richtungsweisend angekündigten EU-Gipfels bestehen darin, dass die Banken bei Griechenland mehr Federn lassen sollen. Über die konkrete Form des erweiterten Rettungsschirms EFSF gibt es dagegen weiter nur vage Pläne.

EU-Gipfel: „Europa steht vor einem verlorenen Jahrzehnt“

Die EU-Finanzminister verkünden, dass sie 108 Milliarden Euro von den Banken wollen. Das ist allerdings viel zu wenig. Denn das wahre Problem ist der Kreislauf von Staatsschulden und Banken-Finanzierung: Europa muss in den kommenden drei Jahren 1,7 Billionen Euro auftreiben. Diese Aufgabe gilt als unlösbar.

EU-Gipfel: „Europa steht vor einem verlorenen Jahrzehnt“

Die EU-Finanzminister verkünden, dass sie 108 Milliarden Euro von den Banken wollen. Das ist allerdings viel zu wenig. Denn das wahre Problem ist der Kreislauf von Staatsschulden und Banken-Finanzierung: Europa muss in den kommenden drei Jahren 1,7 Billionen Euro auftreiben. Diese Aufgabe gilt als unlösbar.

Finnland: Zustimmung zu EFSF-Änderung unwahrscheinlich

Während sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy zuversichtlich über einen möglichen „Durchbruch“ beim EU-Gipfel äußern, kündigen die Finnen an: Jede Änderung des EFSF muss durch die nationalen Parlamente. Sie halten eine Zustimmung Finnlands für unwahrscheinlich.

Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro

In einer geheimen Studie hat die Troika den „worst case“ in Griechenland ermittelt: Die für einen Bailout benötigte Summe könnte in astronomische Höhen schießen. Im besten Fall werden es 252 Milliarden Euro sein. Um wenigstens die Juli-Projektion zu erreichen, ist ein 60%-Schuldenschnitt unausweichlich.

EU-Finanzminister planen Rettungsschirm mit 1,3 Billionen Euro

Das ist es offenbar, was Kanzlerin Angela Merkel unter ehrgeizig versteht: Um die Euro-Krise zu beenden, sollen 1,3 Billionen Euro aufgetrieben werden. Die neueste Variante: Aus EFSF und ESM soll ein gigantischer Rettungsfonds werden.

Merkel und Sarkozy verkünden ungeordnete Insolvenz Griechenlands

In einer gemeinsame Erklärungen haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am Donnerstagabend einen Katze aus dem Sack gelassen: Griechenland ist pleite und kann seine Schulden nicht mehr bedienen. Die beiden Regierungschefs „bitten“ die Banken um Verhandlungen über einen neuen Schuldenschnitt.

Merkel und Sarkozy verkünden ungeordnete Insolvenz Griechenlands

In einer gemeinsame Erklärungen haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy am Donnerstagabend einen Katze aus dem Sack gelassen: Griechenland ist pleite und kann seine Schulden nicht mehr bedienen. Die beiden Regierungschefs „bitten“ die Banken um Verhandlungen über einen neuen Schuldenschnitt.

Frankreich: „Wenn wir am Sonntag keine Lösung haben, schmilzt alles weg“

Zur Stunde (Mittwochabend) verhandeln in der Frankfurter Alten Oper Deutsche, Franzosen und die EU über die Euro-Rettung. Nicolas Sarkozy ist überraschend eingeflogen worden. Eine Lösung ist immer noch nicht in Sicht.

Sarkozy befürchtet Zerstörung Europas, Konflikte und Trennung

Bei den Franzosen macht sich offenbar Panik breit: Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte am Mittwoch, wenn der EU-Gipfel am Wochenende nicht den finalen großen Durchbruch bringe, werde es die Teilung Europas wiedergeben.

Ackermann: Griechen-Schulden als Faustpfand gegen Banken-Regulierung

Der Angriff von Josef Ackermann gegen die Politik ist pure Verhandlungstaktik: In Paris und Brüssel verhandelt der internationale Bankenverband über ein Nachgeben der Banken im Griechenland-Haircut. Die Banken sehen Griechenland als Faustpfand, um einmal mehr einer staatlichen Regulierung zu entkommen.

EFSF kommt zu spät: Frankreich bereit zu Bankenrettung

Die Not der französischen Banken ist offenbar so groß, dass Frankreich nun angekündigt hat, seine Banken auch ohne die Mittel aus dem Rettungsschirm EFSF zu beginnen. Damit wäre das Triple A für Frankreich in Gefahr.

EFSF kommt zu spät: Frankreich bereit zu Bankenrettung

Die Not der französischen Banken ist offenbar so groß, dass Frankreich nun angekündigt hat, seine Banken auch ohne die Mittel aus dem Rettungsschirm EFSF zu beginnen. Damit wäre das Triple A für Frankreich in Gefahr.

Merkel und Sarkozy wollen EU-Verträge ändern

Nach einem Treffen in Berlin gaben sich die Regierungschefs geheimnisvoll: Es bestehe große Einigkeit, die Banken werden gerettet – und die EU-Verträge sollen geändert werden, um die Transferunion durchzusetzen. Damit wird der Ball wieder dem Teufel zugespielt, der meist im Detail sitzt.

Bankenkrise: Erste Bailouts in Frankreich erwartet

Entgegen den seit Wochen vorgetragenen Beteuerungen der französischen Finanzwirtschaft können die Banken des Landes offenbar nicht mehr ohne staatliche Hilfe. Der französische Notenbankpräsident sagte, dass ein im Jahr 2008 eingeführter Mechanismus dazu verwendet werden könnte, die Banken zu retten.

Dollar-Entscheidung: Zentralbanken bereiten sich auf Crash vor

Die Entscheidung der großen Zentralbanken, Dollar-Liquidität zur Verfügung zu stellen, bedeutet: Diese Institutionen bereiten sich auf eine Pleite von Griechenland vor und wollen den Banken eine sanfte Landung ermöglichen. Damit ist besiegelt: Die Steuerzahler werden im Falle einer Pleite mehr oder weniger allein bezahlen.

Banken in Frankreich: 65 Milliarden Euro wackeln

Das Engagement der französischen Banken in Griechenland könnte sich bitter rächen. Die erwartete Herabstufung durch die Ratingagentur Moody’s ist die Konsequenz eines riskanten Spiels.

Austritt Deutschlands: „Ein Weg, das Ungleichgewicht in der Eurozone zu beseitigen“

Das Problem der Eurozone ist das Auseinanderklaffen von politischem Willen und wirtschaftlicher Realität. Für den UBS-Ökonomen Gerit Heinz ist die Krise nur mit radikalen Schnitten lösbar. Ein Interview.