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Schelling

„Börsensteuer“ vor dem Aus: Finanzminister brechen Verhandlungen vorerst ab

Sie soll jährlich Milliarden bringen und die Finanzbranche an den Kosten von Krisen beteiligen: Jetzt steht die Finanztransaktionssteuer womöglich auf der Kippe. Die elf EU-Länder, die sich an der Steuer beteiligen wollten, brachen ein Treffen am Montagabend ab, wie Österreich mitteilte, das die Gespräche koordiniert.

Trotz zu hoher Schulden: Österreichs Regierung steigert Ausgaben

Österreichs Regierung hat im vergangenen Jahr die eigenen Staatsausgaben noch einmal erhöht. Mittlerweile liegen die Ausgaben bei 52,3 Prozent des BIP – deutlich mehr als die deutschen Ausgaben und der EU-Schnitt. Trotzdem die Schulden der Alpenrepublik seit 2013 wieder steigt, denkt die Regierung nicht ans Sparen.

Österreich: „Jetzt scheint der Grexit fast schon unausweichlich“

Griechenlands Regierung steuert nach Einschätzung des österreichischen Finanzministers auf einen Euro-Austritt zu. Mit der Ankündigung eines Referendums zu den Reformvorschlägen habe man den Verhandlungstisch verlassen. Doch ein Grexit wäre seiner Ansicht nach vor allem das Land selbst eine Katastrophe.

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Österreich: Neuer Finanzminister Schelling hält an EU-Sparkurs fest

Österreich hat die Länder der EU dazu aufgefordert, den Sparkurs der EU nicht den Rücken zu kehren. Der neue Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sagte, die Defizintgrenzen müssten eingehalten werden. Schelling stellt sich damit offen gegen Länder wie Frankreich und Italien, die den Sparkurs der EU aufweichen wollen.