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Schuldenquote

Forscher: Rente mit 63 und Mindestlohn kosten 300.000 Jobs

Ein Gemeinschaftsgutachten mehrerer Wirtschaftsinstitute kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf: Die Rente mit 63 und der Mindestlohn würden Deutschland im kommenden Jahr 300.000 Jobs kosten.

Putin zieht den nächsten Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen

Die Ukraine hat bei ihren Staatsschulden einen Passus übersehen, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Roubini: Wechselkurse werden Krise der Schwellenländer auflösen

Die aktuelle Krise der Schwellenländer wird nicht lange anhalten, so der Ökonom Roubini. Denn die betroffenen Länder haben Währungen mit flexiblen Wechselkursen und geringe Schuldenquoten. Im Vergleich mit vielen Ländern Europas sind die Schwellenländer in einer guten Ausgangslage.

Brüssel drängt Italien zu massiven Privatisierungen

Brüssel hatte von Italien Schritte gefordert, das Defizit in Grenzen zu halten. Daher verkauft die italienische Regierung nun Anteile an Unternehmen im Umfang von 12 Milliarden Euro. Eine zweite, deutlich größere Privatisierungs-Welle ist bereits geplant. Die internationalen Finanz-Eliten reiben sich die Hände.

Schulden steigen: Finnland im Strudel der Eurokrise

Finnlands Wirtschaft leidet unter der Rezession in der Eurozone. Erstmals wird die Schuldenquote im kommenden Jahr die 60-Prozent-Grenze aus dem Maastricht-Vertrag übersteigen. Damit fällt eine der letzten Bastionen der Stabilität im Euro-Raum.

Portugiesische Pensionsfonds müssen den Staat finanzieren

Bis zu 90 Prozent seines Vermögens soll der staatliche portugiesische Pensionsfonds in Staatsanleihen des Landes investieren. So will die Regierung ihre Kreditkosten senken, die derzeit zu explodieren drohen.

Hartz IV-Erhöhung: 586 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr

Für den Einzelnen ist es nicht viel, für den Bundeshaushalt eine gewaltige Mehrbelastung: Die Erhöhung der Hartz IV Beiträge zeigt, warum der Sozialstaat in ein Dilemma läuft.

Troika: Griechenland erreicht Schuldenziel nur mit neuem Sparprogramm

Weil die griechischen Schulden im kommenden Jahr wieder auf 164 Prozent des BIP steigen werden, muss Griechenland die Ausgaben um weitere 5,5 Prozent kürzen. Die Troika sieht viele Risiken und erwartet weitere Finanzhilfen von der EU.

Der Troika-Geheimbericht: Griechenland-Rettung beruht auf Fantasiezahlen

Die Entscheidung der Euro-Finanzminister, weitere 130 Milliarden Euro für die „Rettung“ Griechenlands freizugeben, beruht auf Annahmen, die der Realität nicht standhalten können: So soll Griechenland nach den Berechnungen der Troika bereits Ende 2013 nur noch ein Defizit von -1% haben, und ab 2014 bereits wieder Wachstum verzeichnen. Realistisch ist in den Bericht wohl nur eine Zahl: Dass Griechenland bis 2020 einen „Finanzierungsbedarf von 245 Milliarden Euro“ haben wird.

Schuldenkrise: Italien verliert den Glauben an sich selbst

Der italienische Finanzminister Tremonti hat die Einführung von Eurobonds gefordert. Offenbar glaubt Italien nicht mehr an die Rettung aus eigener Kraft. Eine heiße Woche an den Finanzmärkten kündigt sich an.