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Ifo: Stimmung in der deutschen Wirtschaft erheblich verschlechtert

Die deutschen Unternehmer bewerten ihre Geschäftsaussichten im neuen Jahr schlechter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt zum Jahresbeginn von 108,6 Punkten auf 107,3 Punkte. Die Wirtschaft sei „erschrocken“, so Ifo-Präsident Sinn.

Ifo: EZB stützt Griechenlands Position

Die Notkredite der Europäischen Zentralbank haben die Verhandlungsposition der griechischen Regierung mit den Gläubigern gestärkt. Ohne die Gelder der EZB wäre eine Drohung von Seiten Griechenlands nie möglich gewesen, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die Notkredite lasen den Grexit für die Eurozone immer teurer werden.

Russland-Sanktionen verhindern stärkeres Wachstum der deutschen Wirtschaft

Der deutsche Geschäftsklima-Index steigt weiter, die Unternehmen in Deutschland beurteilen ihre Lage als stabil. Doch die Sanktionen gegen Russland dämpfen das Wachstum in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt die nachhaltige Schädigung der Geschäftsbeziehungen mit Russland in Kauf.

Ifo-Chef Sinn legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Ifo-Chef Sinn sieht in einem Euro-Austritt eine mögliche Alternative für Griechenland. „Weitere Schuldenschnitte werden immer wieder gewährt werden müssen, außer man entlässt das Land aus dem Euro und erlaubt ihm, durch eine Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden“, so Sinn. CDU-Fraktionvize Fuchs hält einen Austritt Griechenlands ebenfalls für denkbar.

Ifo-Institut rechnet nur noch mit einem Prozent Wachstum

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2014 nach unten korrigiert. Der weitere Rückgang des ifo Geschäftsklimaindexes Ende Oktober deute auf eine Stagnation zum Jahresende hin.

Geschäftsklima-Index auf Zwei-Jahres-Tief

Der Geschäftsklima-Index fiel zum sechsten Mal in Folge auf nur mehr 103,2 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fast zwei Jahren. „Die konjunkturellen Aussichten haben sich nochmals verschlechtert“, so Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Ifo-Institut rechnet im dritten Quartal mit Stagnation

Der Ifo-Index fällt im September den fünften Monat in Folge. Das Wirtschaftsinstitut rechnet daher auch im dritten Quartal mit einer schwachen bis stagnierenden deutschen Konjunktur. Auch die geplante Geldschwemme der EZB wird der deutschen Wirtschaft nicht zu neuer Kraft verhelfen, glauben Ökonomen.

George Soros wettet gegen den Euro und legt Deutschland Austritt nahe

In einem Essay entwirft der Investor George Soros Szenarien für die Zukunft der Euro-Zone. Interessanterweise empfiehlt er Deutschland dezent den Austritt aus der gemeinsamen Währung – freilich nicht ohne einige Krokodilstränen. Für ihn dürfte sich der Crash rechnen, weil er seit einiger Zeit gegen den Euro spekuliert.

Euro führt zu unterschiedlichen Inflations-Raten in Europa

Mit der Leitzinssenkung vor 13 Jahren zwang die Regierung Schröder die EZB, Deutschland zu retten. Diese Entscheidung trieb die Südländer in die Katastrophe. Nun wiederholt die EU den Fehler, mit umgekehrten Voraussetzungen.

Sinn: „Deutschland wird gezwungen, sein Sparkapital in die Südländer zu investieren“

Hans-Werner Sinn beobachtet eine innereuropäische Kapitalflucht: Die deutschen Banken ziehen ihre Gelder aus Südeuropa ab. Damit erhöht sich der Druck auf die Währungsunion. Über die EZB-Gelder fließt das Geld jedoch wieder in den Süden. Weil die deutsche Politik bisher die Target 2- Salden verharmlost hat, könnten die deutschen Sparer und Steuerzahler am Ende auf ihren Milliarden-Forderungen sitzenbleiben.