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Sozialversicherung

Vorschriften zur Sozialversicherung kosten KMU Milliarden

Extreme Bürokratie / derzeit 24 Monatsabrechnungen pro Jahr nötig

Unternehmen bescheren Staat Finanzüberschuss

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal. Das und die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen bescherten Bund, Ländern und Gemeinden einen Überschuss von mehr als 21 Milliarden Euro.

Bundesbank: Bund könnte Arbeitslosenbeiträge für Unternehmen senken

Die Bundesagentur für Arbeit erzielt einen Milliarden-Überschuss. Das ermöglicht die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, so die Bundesbank. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten gleichermaßen entlastet werden, was die Binnenkonjunktur ankurbeln könnte. Allerdings müsste eine Senkung der Beiträge mit einer Kürzung der Bezüge von Empfängern von Arbeitslosengeld I einhergehen.

Frankreichs Apotheker protestieren gegen Reformpläne der Regierung

In Frankreich bleiben am Dienstag alle Apotheken geschlossen. Die Betreiber wehren sich gegen Maßnahmen der Regierung für mehr Wettbewerb. Wirtschaftsminister Emmanuel Macron will Vorschriften in insgesamt 37 Berufsgruppen lockern und dadurch Arbeitsplätze schaffen.

Gemeinden können hohe Sozialausgaben nicht allein schultern

Städte und Gemeinden beklagen steigende Sozialausgaben. Der Bund muss einspringen und übernimmt die Finanzierung der Grundsicherung im Alltag. Auch für die Beitragszahler wird es teurer. In den kommenden Jahren werden die Beiträge zur Sozialvesicherung steigen.

Deutsche haben Angst vor der Selbstständigkeit

Deutschland gehört zu den Ländern mit der negativsten Einstellung zur Selbstständigkeit. Die Angst vor dem Scheitern ist groß. Finanzielle und bürokratische Hürden verstellen den Weg: Wer nur wenige Auftraggeber hat, rutscht schnell in die Scheinselbstständigkeit. Das kann weitreichende Konsequenzen haben.

Höhere Sozialversicherungs-Beiträge belasten Unternehmen

Im kommenden Jahr kommen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutlich höhere Sozialabgaben zu. Für die überwiegende Mehrheit der Versicherten ändere sich jedoch nichts, sagt das Arbeitsministerium. Doch die Erhöhung der Beitragsgrenze belastet die deutsche Wirtschaft mit 3,6 Milliarden Euro jährlich. Für innovative Unternehmen ist das keine Einladung, sich in Deutschland anzusiedeln.

Deutsche Sozialversicherungen erwirtschaften Milliarden-Verlust

Nach dem ersten Halbjahr 2013 weisen die Sozialversicherungen ein Finanzdefizit von mehreren Milliarden Euro auf. Die Gründe liegen in stark gestiegenen Ausgaben in allen Bereichen und weniger Zuschüssen durch den Bund. Die Behörden sind versucht, das Thema über Beitrags-Erhöhungen zu lösen. In Zeiten von Rezession und Überalterung ist das der falsche Weg. Das Wunder-Medikament ist auch hier: Selbstbeschränkung und Verwaltungs-Abbau.

Praktisch insolvent: Spanien plündert Reserve-Fonds für Renten

Der spanische Staat hat nicht genug Geld, um die Pensionsleistungen zu bezahlen. Aus diesem Grund muss der Pensionsfonds angezapft werden. Doch der Fonds hat selbst kaum noch Geld.

Trotz Rekord-Steuern: Schäuble macht neue Schulden

Im vergangenen Jahr konnten Bund, Länder und Kommunen 2,2 Milliarden Euro mehr einnehmen als sie ausgegeben haben. Immense Steuereinnahmen und ein kräftiger Überschuss bei den Sozialversicherungen waren der Grund – nicht etwa Reformen oder Ausgabenkürzungen.

Schulden nicht bezahlt: Spanische Behörden pfänden komplette Schuleinrichtung

Weil eine Schule trotz jahrelanger Aufforderungen die Schulden bei der Sozialversicherung nicht bezahlt hat, schritten nun die Behörden ein: Sie pfändeten mitten im Unterricht sämtliche Unterrichtsgegenstände. Schulbänke, Tafeln, Kreide und Sportgeräte wurden abgeholt – vor den Augen der verdutzten Kinder.

Massenexodus: Spanier wandern nach Großbritannien aus

Innerhalb eines Jahres haben sich fast 25.000 Spanier in Großbritannien bei der Sozialversicherung angemeldet. Premier David Cameron steht bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit damit vor neuen Problemen.

Spanien: Sozialversicherungsträger schlagen Alarm

In den ersten zehn Monaten des Jahres sanken die Einnahmen der Sozialversicherungsträger aufgrund der Rekordarbeitslosigkeit in Spanien um 2,35 Prozent. Das ehrgeizige Defizitziel der spanischen Regierung steht auf der Kippe.

Mittelstand beschäftigt 38 Prozent der Arbeitnehmer

Der Mittelstand beschäftigt zwei Prozent mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Kleinere Betriebe konnten nicht überall die Zahl der Angestellen ausbauen. Bei Unternehmen bis 500 Mitarbeitern gab es dafür stärkere zuwächse.

ELENA-Verfahren wegen Datenschutz eingestellt

Das ELENA-Verfahren zur Meldung und Abrechnung der Sozialversicherung wird eingestellt. Probleme mit dem Datenschutz haben die Ministerien dazu bewogen, das ELENA-Verfahren zu beenden. Ein sicheres Modell soll nachfolgen.