Alle Artikel zu:

Sparpolitik

EU gibt nach: Frankreich erhält für Defizitabbau mehr Zeit

Die EU gibt ihre Spardoktrin in Europa auf: Frankreich darf sich beim Einhalten der Schuldengrenze bis 2017 Zeit nehmen. Auch die hohe Verschuldung Italiens und Belgiens wird keine Strafen mehr nach sich ziehen.

EZB-Direktor: Sparpolitik ist in Europa weitgehend beendet

Viele europäische Länder hätten ihre Sparziele erledigt, so EZB-Direktor Coeure. Die Diskussion über eine Sparpolitik in Europa sei größtenteils beendet. Jedoch gebe es einige Staaten, die noch weit entfernt von ihren Haushaltszielen seien.

Spanien verhängt hohe Strafen für Demos und Beleidigungen

Wer spontan vor dem spanischen Parlament demonstriert, muss künftig mit einer Geldstrafe von 600.000 Euro rechnen. Harte Strafen drohen auch, wenn man Polizisten bei ihrer Arbeit filmt oder Fotos des Königs verbrennt. Das gegen Politik und Banken aufgebrachte Volk soll eingeschüchtert werden.

IWF will Deutschlands Sparkurs beenden

Der IWF hat seine Prognose für das deutsche Wirtschafts-Wachstum deutlich nach unten korrigiert. Zudem bestehen große Risiken, dass sich die Wirtschaft nicht erholt. Die Bundesregierung dürfe nicht mehr sparen.

EU-Kommission: Defizitverfahren gegen Italien wird eingestellt

Italien wird nicht für sein zu hohes Defizit zur Rechenschaft gezogen. Das hat die EU-Kommission entschieden. Sie fürchtet „gefährliche Auswirkung“, wenn man zu hart gegen das Land vorgeht. Nun kann Italiens Premier sich weiter verschulden, ohne mit Strafen rechnen zu müssen

Zu hohe Steuern: Schattenwirtschaft in der EU boomt

Die hohe Steuerlast in der EU treibt die Schwarzarbeit in Europa in die Höhe. Mit den verschärften Methoden zur Steuereintreibung dürfte die EU jedoch nicht zu Mehreinnahmen kommen. Die Schattenwirtschaft wird wie in Südeuropa zunehmen, weil viele Unternehmen erst recht in die Schwarzarbeit getrieben werden.

EZB: Draghi kündigt Hilfe für Mittelständler an

Bei der Ratssitzung in Bratislava hat die EZB beschlossen, den Leitzins auf 0,5 Prozent zu senken. Noch nie war der Zinssatz so niedrig. Damit folgt die EZB der lockeren Geldpolitik der anderen Zentralbanken. Billiges Geld, damit die Banken die Staaten finanzieren können. Auch die Mittelständler sollen nun Unterstützung erhalten.

EU: Krisen-Politik gefährdet Deutschland-Bild im Ausland

Das Bild von den bösen Deutschen scheint sich bei den Griechen immer stärker zu verfestigen. Ein ehemaliger Regierungssprecher schildert die Wahrnehmung Deutschlands als Zuchtmeister Europas. In Deutschland lebende Kinder von griechischen Einwanderern ziehen skurrile Vergleiche. Das Friedensprojekt EU bewegt sich auf Abwegen.

Zypern: Parlaments-Präsident fordert Euro-Austritt

Der Parlaments-Präsident von Zypern fürchtet, dass Zypern unter der Troika keine Zukunft haben werde. Er fordert den Austritt Zyperns aus dem Euro - und einen eigenständigen Weg nach dem Vorbild Islands. Ein solcher wäre in der Tat eine Alternative für die Mittelmeer-Insel.

US-Investor: Sparprogramm führt Deutschland in die Rezession

George Soros warnt Deutschland: Wenn Berlin weiter auf Sparprogramme in Europa dränge, würden auch die Deutschen in den Abgrund gerissen. Er fordert mehr Wachstums-Impulse.

Spanien muss wegen schwacher Wirtschaft nicht sparen

Trotz der dramatischen Jugendarbeitslosigkeit von 55 Prozent will Spanien keinen Bailout. Die EU ist eingeknickt und gewährt den Spaniern mehr Zeit. Damit ist klar: Die spanischen Banken werden dem Staat mehr Geld borgen, das Risiko wandert an die EZB.

Barroso: EU hat Eurokrise nicht verschuldet

Für den EU-Kommissionpräsidenten gibt es keinen Zusammenhang zwischen den harten Auflagen der EU-Kommission und der hohen Arbeitslosigkeit sowie der schrumpfenden Wirtschaft. Vielmehr seien die Länder selbst schuld.

Niederlande: Parlament stimmt ESM zu – Unmut in der Bevölkerung wächst

Trotz des Widerstands von mehreren Parteien billigte das niederländische Parlament den ESM. Nun muss noch der Senat darüber entscheiden. Indes nimmt die Popularität der Euro-kritischen Parteien jedoch zu.

EU: Ein Deutscher und ein Brite sind die größten Verschwender

Der Ludwigsburger Gerhard Stahl und der Brite Martin Westlake leiten EU-Ausschüsse, von denen niemand weiß, was sie tun. Einzig sichtbares Ergebnis: Sie haben ihre Budgets in den vergangene acht Jahren um 50% aufgestockt. Mehr als die Hälfte der Budgets streifen die Mitglieder als Gehälter, Spesen und Renten ein.