Alle Artikel zu:

Staatspleite

Mittelstand wird in Ukraine von Warenlieferungen abgeschnitten

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch Mobilisierung der ukrainischen Armee ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes sind können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Griechenland will Schulden mit neuen Schulden bezahlen

Ministerpräsident Alexis Tsipras will am Kapitalmarkt mit kurzlaufenden Anleihen Geld einsammeln. Doch die von der EU gesetzte Grenze hat Griechenland bereits erreicht. Sollte die EZB nicht zustimmen, kehre „der Thriller zurück“, so Tsipras. Ende März geht den Griechen das Geld aus.

Euro-Zone verlängert Kredit-Programm für Athen um vier Monate

Die Eurogruppe stimmt einer Fristverlängerung des Kreditprogramms für Griechenland zu. Athen bekommt vier Monate Zeit, in denen es Steuerflucht und Korruption soll. Der Deutsche Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen. Für die neue Regierung Griechenlands ist der Aufschub ein erster Erfolg.

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Martin Schulz warnt Griechenland vor Staatspleite

Die EU hat Griechenland davor gewarnt, mit ihrer Ablehnung des Sparkurses die Staatspleite herbeizuführen. EU-Parlaments-Präsident Martin Schulz fordert Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras dazu auf, den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachzukommen. Zumindest mit der EZB ist Tsipras bei Verhandlungen über eine Entschuldung auch schon einen Schritt weiter gekommen.

Rubel-Krise: In Russland herrscht Angst vor Kapitalflucht

Selbst nach der massiven Zinserhöhung kann Russland den Wertverfall des Rubel nicht stoppen. Investoren ziehen ihr Geld aus Russland ab. Der Moskauer Leitindex verbuchte den größten Tagesverlust seiner Geschichte.

IWF: Ukraine braucht mehr Kredite wegen Krieg im Osten

Der IWF muss seine erst vor wenigen Wochen getätigte Prognose revidieren: Wenn die Kämpfe im Osten noch länger dauern, braucht die Ukraine mindestens zwei Milliarden Dollar an Krediten. Die Ukraine ist pleite und kann ihre Schulden nicht bedienen. Der IWF will sicherstellen, dass es zu keinen Turbulenzen im Finanzsystem kommt.

Ukraine: Jazenjuk kündigt Antrag auf Nato-Mitgliedschaft an

Der ukrainische Übergangspremier Arseni "Jaz" Jazenjuk will einen formalen Beitritts-Antrag der Ukraine zur Nato vorlegen. Kiew fordert Waffen aus dem Westen für den Kampf gegen Russland. US-Präsident Obama will schärfere Sanktionen der EU gegen Russland. Der IWF rettet die Ukraine mit einem Milliarden-Kredit vor dem Staatsbankrott.

Schuldenstreit: China verlangt Bewegung von den USA

Der chinesische Premier Li Keqiang hat den Amerikanern die gelbe Karte gezeigt: Die Amerikaner müssen ihre Schulden an China pünktlich bezahlen. Das ist eine diplomatische Ohrfeige für Barack Obama, der plötzlich so klein erscheint wie die griechischen Kaninchen vor der Schlange der Finanz-Eliten. Die großen Schlachten werden symbolisch geschlagen. Der Gesichtsverlust für die USA ist die Höchststrafe, die China zu vergeben hat.

USA: Republikaner legen Verwaltungen lahm

Im US-Kongress haben die Republikaner am Montagabend beschlossen, dass es kein Budget für die Regierungsbehörden geben soll. Damit muss ein Großteil der Staatsbediensteten in Zwangsurlaub gehen. Die Armee ist von dem Beschluss nicht betroffen. Kongress und Senat könnten aber noch Wege finden, um das Fiasko abzuwenden.

Schäuble: Spareinlagen sind sicher, wenn es keine Staatspleite in Europa gibt

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, die deutschen Spareinlagen sind sicher – sofern nicht ein europäisches Land zahlungsunfähig wird. Damit räumt Schäuble erstmals ein, dass der Euro-Crash von den deutschen Sparern bezahlt werden wird. Allerdings hält Schäuble die Vorstellung, ein Land könne pleitegehen, für „unrealistisch“.

Moody’s erklärt Griechenland offiziell für pleite

Die Ratingagentur Moody’s hat Griechenland offiziell für zahlungsunfähig erklärt. Dies ist die Folge des Schuldenschnitts und der nachfolgenden Zwangsumschuldung.

Nervosität: Kreditversicherungen für EU-Staaten teuer wie nie

Während die Aktienmärkte positiv auf das zweite Rettungspaket für Griechenland reagierten, steigen die Kosten für Versicherungen am Staatsanleihenmarkt auf ein Rekordhoch. Besonders die schlechten Wachstumsaussichten erhöhen für Investoren die Risiken im Euro-Raum.

EU plant hartes Controlling für Griechenland

Die EU bereitet ein Papier vor, demzufolge Griechenland-Gelder auf das von Angela Merkel geforderte Sperrkonto gehen sollen. Mehrere internationale Beobachter sollen die Sparfortschritte in Athen überwachen. Die beiden größten Parteien sollen auf eine große Koalition verpflichtet werden.

Fitch: Griechenland-Pleite ist nicht mehr abzuwenden

Griechenland sei insolvent, also werde es pleitegehen: Der Chef der Abteilung für Staatsanleihen für Europa in der Ratingagentur Fitch erwartet eine geordnete Staatspleite.

Poker in Athen: Troika will hart bleiben – Griechenland auch

Im Endspiel um Griechenland droht die EU in die Defensive zu geraten. Dies vor allem deshalb, weil die Griechen zumindest in einem Punkt sehr genau rechnen können: 81% des nächsten Bailouts werden wieder zum Schuldendienst an die Banken verwendet, knapp die Hälfte des gesamtes Geldes geht wieder nach Europa zurück. Was also haben die Griechen zu verlieren?

Griechenland: Jugendliche greifen Präsidenten-Villa an

Eine Gruppe von Jugendlichen hat am Samstagabend die Dienstvilla von Präsident Karolos Papoulias angegriffen. Bevor er zu einem Zusammenstoß mit den Wachen kam, rückten die Jugendlichen wieder ab. Der Präsident, der sich im Haus befand, kam mit dem Schrecken davon.

Griechenland-Pleite rückt näher: Koalition lehnt Troika-Forderungen ab

Alle drei Parteiführer in der griechischen Koalition haben die Forderungen der Troika abgelehnt, die Löhne im privaten Sektor weiter zu kürzen. Die Troika ihrerseits wies einen Gegenvorschlag der Regierung zurück. Das entscheidende Treffen der Parteien mit Premier Papademos wurde auf morgen verschoben.

Griechenland-Gläubiger: Merkel und Sarkozy sollen vermitteln

Den Verhandlern eines Schuldenschnitts läuft die Zeit davon. Nun sollen Deutschland und Frankreich vermitteln. Gestritten wird vor allem über die Zinsen für die neuen Anleihen. Die Troika fordert darüber hinaus weitere Einschnitte bei den Löhnen.

Nach Griechenland: Investoren rechnen nun mit Ansteckung Italiens

Analysten erwarten bei einem Nein der Griechen große Verluste auf Seiten der Investoren, steigende Unsicherheiten am Aktienmarkt und Probleme in Italien.