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Strafzins

EZB senkt Leitzins auf Null Prozent

Die Europäische Zentralbank hat trotz der deutlichen Kritik im Vorfeld noch einmal den Leitzins gesenkt. Dieser liegt nun bei null Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Fed in ihrer nächsten Sitzung möglicher Weise nachzieht.

Schweizer Privatbank reicht Negativzins an Kunden weiter

Der Genfer Vermögensverwalter Lombard Odier reicht den Negativzins der Schweizer Nationalbank an seine Kunden weiter. Die SNB will mit dem Negativzins den Aufwertungsdruck des Franken stoppen. Doch die EZB könnte morgen mit dem Ankauf von Staatsanleihen starten und den Euro im Vergleich zum Franken weiter schwächen.

EZB Maßnahmen fehlgeschlagen: Weniger Kredite in der Euro-Zone

Im Mai wurden wieder weniger Kredite vergeben, als im Vormonat. Trotz Strafzins parken Banken weiterhin Kredite. Damit ist die Politik der EZB gescheitert. Deutsche Unternehmen finanzieren sich weitgehend selbst. Doch auch hierzulande gibt es weniger Gründungen.

AfD-Chef Lucke verteidigt Senkung des Leitzinses

Bernd Lucke nimmt die EZB gegen Kritik in Schutz. Vor dem Hintergrund einer drohenden Deflation sei die Senkung des Leitzinses auf 0,15 Prozent richtig, so der Chef der Alternative für Deutschland. Kritik äußerte Lucke jedoch an dem Strafzins für Banken. Dieser drohe die Kreditvergabe zu belasten.

Societe Generale erwartet Wertpapierkäufe durch die EZB

Am Donnerstag wird die EZB voraussichtlich den Leitzins senken und einen negativen Einlagezins einführen. Die Großbank Societe Generale erwartet außerdem ein Programm zum Wertpapierkauf im Umfang von 300 Milliarden Euro nach dem Vorbild der Federal Reserve. Doch keine dieser Maßnahmen werde die Realwirtschaft beleben.

Weidmann: Negativ-Zins könnte Kredit-Vergabe beleben

Bundesbank-Präsident Weidmann unterstützt Pläne der EZB, einen negativen Einlagensatz von minus 0,1 Prozent einzuführen. Ein solcher Strafzins sei besser als massives Gelddrucken durch die Zentralbank. Der Negativ-Zins könnte nach Ansicht Weidmanns die Kreditvergabe an Unternehmen anregen.

EZB bereitet sich auf Negativ-Zinsen vor

Das EZB-Direktorium ist bereit, den Einlagenzins der Banken in den negativen Bereich abzusenken. Wenn Handlungsbedarf besteht, werde die EZB die Banken mit dem Strafzins für Einlagen belasten. Dadurch soll die Kreditvergabe angekurbelt und einer Deflation entgegengewirkt werden.