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Studium

Studentenkredite können Kapitalerträge bringen

Private Bildungs-Finanzierung zahlt sich aus

Handwerkspräsident wirbt für Offensive gegen Fachkräftemangel

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks will verstärkt die leeren Ausbildungsplätze besetzen. Dafür fehlten jedoch die finanziellen Mittel.

Zu viele Studenten: Betrieben fehlen Lehrlinge

Die Zahl der Studenten in Deutschland ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Die wachsende Studienanfängerquote führe auch dazu, dass viele Lehrstellen offen bleiben, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Zahl unbesetzter Lehrstellen verdreifacht.

Studium statt Ausbildung: Lehrlings-Zahlen schrumpfen massiv

In den kommenden Jahren wird die Zahl der Lehrlinge in Deutschland um weitere 16 Prozent zurückgehen. Einer aktuellen Studie zufolge werden nur noch etwas mehr als 400.000 junge Menschen eine betriebliche Ausbildung beginnen. Bereits im vergangenen Jahr blieben knapp 40.000 Lehrstellen unbesetzt, ein weiterer Rückgang der Azubi-Zahlen könnte in vielen Branchen einen Fachkräftemangel auslösen oder beschleunigen, zumal sich zugleich geburtenstarke Jahrgänge in den Ruhestand verabschieden.

Mittelstand wird zum bedeutendsten Ausbildungsplatz

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der neuen Auszubildenden mit 518.000 auf einen neuen Tiefstand gefallen. Sinkende Schülerzahlen und ein Ansturm auf die akademische Laufbahn sind dafür verantwortlich. Gleichzeitig aber zeigt sich kann der Mittelstand auch hier seine wichtige Position in der Gesellschaft und in der Wirtschaft unter Beweis stellen. Der Mittelstand ist der einzige Bereich, in dem die Zahl der Auszubildenden erst erhöht und nun im Gegensatz zu anderen Arbeitgebern stabil halten kann.

Hörsaal statt Werkbank: Unternehmen bilden weniger Azubis aus

Die Zahl der Ausbildungsplatzverträge sinkt auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung. Jugendliche beginnen lieber ein Studium, als eine Ausbildung. Sie ziehen die breite Orientierung an der Uni einer schnellen Qualifizierung für einen Beruf vor.

Schulabgänger wollen keine Ausbildung mehr anfangen

Die Beschäftigung in Deutschland steigt. Doch Mittelständler finden keine geeigneten Azubis. Schulabgänger fangen lieber ein Studium an. Die hohe Quote der Studienabbrecher kommt dann zu spät ins Unternehmen.

Frühpensionierung in der Schweiz steht auf der Kippe

Alternative Arbeitsmodelle für ältere Angestellte müssen her. Sonst weitet sich der Fachkräftemangeln für die Unternehmen in der Schweiz zu einem nicht hinnehmbaren Knowhow-Verlust aus. Dabei fehlt es nicht an vernünftigen Konzepten. Nur das Modell der Frühpensionierung müssen Unternehmer und Arbeitnehmer Abschied nehmen.

„Akademisierung“ in Deutschland befördert Arbeitslosigkeit

Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Ausbildungen um 4,5 Prozent zurück. Zu viele junge Leute entscheiden sich für ein Studium, so der DIHK. Diese „Akademisierung“ der Ausbildung werde zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen.

Drang an Universitäten: 30.000 Lehrstellen nicht besetzt

Immer mehr junge Deutsche wollen studieren. Daher blieben im vergangenen Jahr circa 33.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Viele deutsche Betriebe haben die Suche nach Lehrlingen bereits aufgegeben.

Studie: Akademische Bildung ist keine Garantie für sozialen Aufstieg

Während in Deutschland viele Menschen in die unteren Schichten absinken und auch einige in die Oberschicht aufsteigen, wird die Mittelschicht immer kleiner, so eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Bemerkenswert: Ein Universitätsstudium ist heute keine Garantie mehr für den sozialen Aufstieg.

Schulen produzieren am Markt vorbei

Zwar fällt die Erwerbslosenquote in Deutschland. Doch viele Langzeitarbeitslose haben aufgrund geringer Qualifikation weiterhin keine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Wenn Jugendliche berufliche Entscheidungen ohne genügende Informationen treffen, bleiben künftig wichtige Lehrstellen unbesetzt.