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Stuttgart 21

Kosten für Stuttgart 21 laufen aus dem Ruder

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 wird noch teurer und zudem später fertig als geplant.

Stuttgart 21 könnte noch teurer werden

Der Bundesrechnungshof hält eine weitere Kostenexplosion beim umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 für möglich. In einem geheimen Bericht sehen die Kontrolleure die Kosten des Vorhabens bei bis zu neun Milliarden Euro.

Bundesländer wollen mehr Steuern mit Selbstanzeigen eintreiben

Wegen der angespannten Finanzlage wollen die Finanzminister der Bundesländer noch härter gegen Steuersünder vorgehen. Selbstanzeigen sollen nur dann eine Schonung für den Steuerpflichtigen bringen, wenn er die Steuer-Versäumnisse der vergangenen zehn Jahre offenlegt. Bisher lag diese Grenze bei fünf Jahren. Die Große Koalition dürfte nun eine Verschärfung der Selbstanzeige-Regeln beschließen.

Bauindustrie: Österreichs Alpine reißt deutsche Tochter mit in Insolvenz

Nach dem Konkurs des österreichischen Baukonzerns Alpine wurde am Mittwoch auch über dessen Tochter Alpine Bau Deutschland ein Insolvenzverfahren eröffnet. 1.500 Mitarbeiter müssen um ihren Job bangen. Wie die Sanierung der maroden Baufirma aussehen soll, liegt noch im Dunklen.

Weitere BER-Kosten: Schallschutz muss nachgebessert werden

Der Schallschutz des Berliner Großflughafens ist unzureichend. Ein Gericht entschied, die Betreiber hätten die Regeln „systematisch verfehlt“. Weitere Mehrkosten in Millionenhöhe sind nun vorprogrammiert.

Großprojekte retten Umsatz der Bau-Industrie

Dem deutschen Baugewerbe gehen die Aufträge aus. Der harte Winter ist vorbei. Trotzdem erholt sich die Branche nicht und steht bei der Nachfrage schlechter da, als ein Jahr zuvor.

Grüner Cohn-Bendit: EU-Lobbyist im Dienst von US-Konzernen

Das grüne Widerstands-Idol Daniel Cohn-Bendit hat den Marsch durch die Institutionen geschafft: Er ist Mitglied einer Brüsseler Lobby-Initiative, die Microsoft, Google und Facebook bei der EU Gesetzgebung hilft. Gesteuert wird die Gruppe von der PR-Firma Burson Marsteller, die unter anderem der Deutschen Bahn bei Stuttgart 21 diskret zur Hand ging.

Subventionen bringen Deutscher Bahn Rekordgewinn ein

Die Deutsche Bahn verkündete am Mittwoch einen Rekordgewinn von 2,7 Milliarden Euro für das Jahr 2012. Die Hauptgewinn-Bringer der DB sind die Steuerzahler und die Konkurrenten. Das Beispiel zeigt, wie abhängig der Staatsbetrieb von den Subventionen des Bundes ist.

Niedersachsen bekommt Ski-Gebiet im schneearmen Harz

Im Harz soll mit Millionen aus Steuergeldern ein Ski-Gebiet entstehen. Das Problem: Dort schneit es kaum. Künstlicher Schnee ist teuer – der wirtschaftliche Flop ist vorprogrammiert. Der Fall ist ein Lehrbeispiel, wie Politiker das Geld der Bürger falsch investieren.

Stuttgart 21: Gewerkschaften drängen auf Weiterbau

Die Gewerkschaften haben im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn für die Fortsetzung des Projekts gestimmt. Sie bestehen allerdings darauf, dass die Arbeitnehmer keine Opfer bringen müssen und, dass der Bund sich an den Mehrkosten beteiligt.

Stuttgart 21: Deutsche Bahn will gegen Steuerzahler klagen

Stuttgart 21 wird weitergebaut. Die Projektpartner müssen zahlen - insgesamt 6,5 Milliarden Euro, zwei Milliarden mehr als geplant. Dafür aufzukommen hat der Steuerzahler. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat dem Vorstand des Unternehmens die Erlaubnis erteilt, das fehlende Geld beim Steuerzahler einzuklagen.

Mit Stuttgart 21 sind keine Gewinne zu erwarten

Stuttgart 21 wird niemals Geld verdienen. Mit heutigem Kenntnisstand hätte die Deutsche Bahn das Projekt niemals beginnen dürfen. Das ergibt sich aus einer Vorlage für den Aufsichtsrat. Damit wird der Bahnhof das größte Milliarden-Grab seit langem - durchgefüttert bis zum Jüngsten Tag vom deutsche Steuerzahler.

Infrastruktur: Bund gibt zehn Milliarden Euro für unnötige Straßen aus

Zwölf Straßenprojekte des Bundesverkehrsministeriums sind überteuert, überdimensioniert und umweltschädlich, kritisiert der BUND. Entsprechende, sinnvollere Alternativen könnten den Steuerzahler bis zu einem Drittel weniger kosten.

Stuttgart 21: Bundesregierung soll EU-Subventionen erschlichen haben

Ein ehemaliger Stuttgarter Richter hat Strafanzeige gestellt. Etwa 114 Millionen Euro soll sich das Bundesverkehrsministerium bei der EU erschlichen haben. Die Angaben zur Leistungsfähigkeit des Bahnhofs seien absichtlich nach oben geschraubt worden.

CDU: Kostenschätzung für Stuttgart 21 nicht möglich

Die Kosten für das Stuttgarter Bahnhofsprojekt sind unabsehbar, sagt der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß. Er macht die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg für die Kostenexplosion mitverantwortlich, da diese das Projekt ständig ausbremse.

Neues Milliarden-Loch: Keiner will mehr Stuttgart 21 finanzieren

Bei dem Großprojekt ist die Finanzierung komplett aus dem Ruder gelaufen. Nun will keiner der Partner die zusätzlichen Kosten übernehmen. Dadurch ist die Fertigstellung gefährdet.

Stuttgart 21: Auf Steuerzahler kommen weitere Milliarden zu

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hält die Fertigstellung des Stuttgarter Bahnhofsbaus bis 2020 für unrealistisch. Das Budget für die Finanzierung des umstrittenen Projekts ist jetzt schon deutlich überschritten.

Wirtschaftsregierung: Sarkozy und Merkel auf Abwegen

Die Idee hieß früher Kerneuropa. Was der deutsch-franzöische Gipfel zu Tage förderte ist eine Kopfgeburt. Regierungen ohne demokratische Legitimation können nicht funktionieren.

Stuttgart 21: Warum es keinen Kompromiss geben kann

Die SPD hat nie verheimlicht, dass sie für Stuttgart 21 ist. Das schnelle Einknicken von Ministerpräsident Kretschmann sollten die Bürger dagegen als Signal sehen: Es liegt wieder an ihnen.

Stuttgart 21 besteht Stresstest

Die Deutsche Bahn kommt dem Bau des Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 einen entscheidenden Schritt näher. Dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 geht damit ein wichtiges Argument gegen den unterirdischen Bahnhof verloren.