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Syriza

Jeder dritte Grieche lebt an der Grenze zur Armut

Nach fünf Jahren Troika-Politik geht es den griechischen Bürgern so schlecht wie schon lang nicht mehr. Jeder dritte Grieche ist gefährdet, in die Armut abzurutschen. In keinem anderen Euroland ist die Situation so dramatisch.

Bailout: USA berieten Griechenland im Umgang mit Deutschland

Die Verhandlungen zwischen Syriza, der Troika und den EU-Finanzministern waren zäh und drohten zu scheitern. Griechenland pokerte hoch und machte dann einen Rückzieher. Nun zeigt sich, dass vor allem die USA bei den Verhandlungen einen deutlich größeren Einfluss ausgeübt hat, als zunächst angenommen. Vor allem im Umgang mit Deutschland rieten die USA Griechenland zur Umsicht und Vorsicht.

Syriza gewinnt erneut Wahlen in Griechenland

Die Griechen geben Alexis Tsipras die von ihm erhoffte zweite Chance. Bei der Parlamentswahl am Sonntag zeichnete sich ein überraschend klarer Sieg seiner linken Partei Syriza ab. Nach Auszählung von gut einem Viertel der Stimmen liegt Syriza mit 35 Prozent...

Griechenland: Syriza bei Umfragen klar in Führung

Kurz vor den neuen Parlamentswahlen in Griechenland konnte sich ALexis Tsipras Partei wieder an die Spitze bringen. In vorherigen Umfragen lagen die Syriza und die Nea Demokratia Kopf an Kopf.

Verteidigungsminister: Griechenland wurde verraten und verkauft

Ganz vom Tisch ist ein Grexit nicht und auch die Frage, was nach den Neuwahlen kommt, ist nicht zu beantworten. Noch während der Bailout-Verhandlungen habe die Regierung eine Rückkehr zur Drachme geplant. Dies sei aber daran gescheitert, dass nicht genügend Währungsreserven gegeben habe. Die eigentlichen Verbündeten hätten sich zurückgezogen.

Griechen vor Neuwahl: Tsipras tritt zurück

Die Griechen wählen ein neues Parlament: Ministerpräsident Alexis Tsipras gab am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache seinen Rücktritt bekannt. Das griechische Volk müsse entscheiden, ob es das Vorgehen seiner Regierung bei den Verhandlungen mit den Gläubigern gutheiße, erklärte Tsipras. Er werde sich erneut zur Wahl stellen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Geldnot: Griechische Regierung will Extra-Steuer von Unternehmen

In den Verhandlungen zum Rettungspaket hat die griechische Regierung den internationalen Kreditgebern eine neue Art der Mittelbeschaffung vorgeschlagen. Große Unternehmen sollen eine Extra-Steuer und höhere Unternehmenssteuern zahlen. Der EU-Kommission ist das aber nicht genug.

Bundesregierung lehnt Schuldenschnitt für Griechenland ab

Deutschland lehnt einen Schuldenschnitt für Griechenland ab. Die neue Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras will das Sparprogramm der EU verlassen und fordert einen umfassenden Schuldenerlass. Die Rating-Agentur Moody’s will in dem Zusammenhang das Kreditrating Griechenlands weiter herabstufen.

Nach Wahlsieg für Syriza: EU-Sozialdemokraten bieten Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Bundesregierung kann Debatte um Griechenland-Austritt nicht beenden

Die Unsicherheit über den Verbleib Griechenlands in der EU bleibt bestehen. Auch das Bemühen der Bundesregierung, die Debatte zu beenden, scheitert. Sollte Griechenland nach der Wahl beschließen, den Euro-Raum zu verlassen, droht der deutschen Wirtschaft ein erheblicher Schaden.

Merkel hält griechischen Euro-Austritt für verkraftbar

Die Bundesregierung ist bereit, Griechenland entgegen der bisherigen Linie aus der Euro-Zone ausscheiden zu lassen. Der Spiegel meldet, ein Austritt des schuldengeplagten Staates sei aus Sicht der Kanzlerin und dem Finanzminister Schäuble mittlerweile verkraftbar. Demnach würde ein Sieg der Syriza bei den anstehenden Wahlen einen Austritt nahezu unausweichlich machen.

Ifo-Chef Sinn legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Ifo-Chef Sinn sieht in einem Euro-Austritt eine mögliche Alternative für Griechenland. „Weitere Schuldenschnitte werden immer wieder gewährt werden müssen, außer man entlässt das Land aus dem Euro und erlaubt ihm, durch eine Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden“, so Sinn. CDU-Fraktionvize Fuchs hält einen Austritt Griechenlands ebenfalls für denkbar.

Wahlsieger Tsipras fordert Neuwahlen und Reformstopp

Der Chef des linken Wahlbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, fordert Neuwahlen und eine Abkehr von den Reformauflagen der Troika. Mit 26,5 Prozent der Stimmen wurde Syriza bei der EU-Wahl die stärkste politische Kraft in Griechenland. „Heute spricht ganz Europa über Griechenland, weil es den Austeritätskurs verdammt hat“, sagte Tsipras.

Griechenlands Immobilien sollen durch Eurozone gemanagt werden

Die Privatisierungen in Griechenland kommen nicht voran. Daher plant der ESM die Errichtung einer Holding in Brüssel, die die zum Verkauf bestimmten Immobilien verwalten soll. Der griechischen Regierung entgleitet Schritt für Schritt die Kontrolle über das griechische Staatsvermögen.

Griechische Politiker fordern Weltkriegs-Entschädigungen von Deutschland

Politiker der linken Syriza-Partei beraten mit dem Präsidenten Griechenlands, um die Reparations-Forderungen an Deutschland voranzubringen. Der deutsche Finanzminister Schäuble will sich nicht mit dem griechischen Präsidenten treffen.

Merkel steht Idee eines Nord-Euro aufgeschlossen gegenüber

Der Buchautor und Euro-Kritiker Udo Ulfkotte glaubt, dass Angela Merkel „hinter geschlossenen Türen“ längst über eine Spaltung der Euro-Zone nachdenkt. Sie stehe einem Nord-Euro positiv gegenüber, weil sie weiß, dass der Euro in seiner aktuellen Form nicht bestehen kann. In der neuen Anti-Euro-Partei AfD sieht Ulfkotte eine ernste Gefahr für Merkel. Nun rächt sich nach seiner Einschätzung die undemokratische Einführung des Euro, die von einer beispiellosen Propaganda-Maschine orchestriert worden war.

Massenproteste für Merkels Griechenland-Reise angekündigt

Nachdem der griechische Premierminister Antonis Samaras Angela Merkel eindringlich zu einem Besuch in Griechenland eingeladen hat, reist Angela Merkel nun kurzfristig in der kommenden Woche zu Gesprächen nach Athen. Angela Merkel sollte bei ihrem Besuch in Athen mit Massenprotesten rechnen, warnt die linke Syriza-Partei. Eine andere griechische Partei hat indes zu einer „symbolischen Blockade“ vor der deutschen Botschaft in Athen aufgerufen.

Griechenland: Nea Demokratia gewinnt die Wahl

Die erste Hochrechnung bei der Griechenland Wahl sieht einen Vorsprung der konservativen Nea Demokratia vor der linken Syriza Partei. Demnach können die Konservativen mit der sozialistsichen PASOK eine Koalition mit absoluter Mehrheit bilden.