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Troika

Zypern: Supermärkte können keine Waren mehr einkaufen

Der zypriotische Finanzminister Michael Sarris glaubt, dass ein Deal mit der EU noch am Wochenende möglich ist. Die Abstimmung über die Zwangsabgabe soll am Sonntag erfolgen.

Zypern beschließt Kapitalverkehrs-Kontrollen

Das zypriotische Parlament hat sich auf die ersten Gesetze geeinigt. Das Gesetz zur Einführung der Kontrollen des Kapitalverkehrs und zur Bildung des Solidaritätsfonds sind mehrheitlich beschlossen worden.

Troika fordert noch mehr Eigen-Beitrag von Zypern

900 Millionen Euro mehr verlangt die Troika. Dieser soll als eine Art Sicherheits-Puffer von Zypern zusätzlich bereitgestellt werden. Damit erhöht sich die Summe die das Land selbst zum Bailout beitragen muss auf 6,7 Milliarden Euro.

Merkel zur FDP: EU muss hart bleiben

Die EU dürfe im Fall Zypern auf keinen Fall ihre Prinzipien aufgaben, sagte Kanzlerin Merkel auf einer Sitzung der FDP-Fraktion. Zypern dürfe die EU nicht auf die Probe stellen.

S&P stuft Zypern herab, Eurogruppe will zypriotisches Volk unterstützen

Man sei zu Verhandlungen mit Zypern bereit und wolle die Stabilität der Eurozone als Ganzes gewährleisten.Kurz darauf teilte die Ratingagentur S&P mit, die Kreditwürdigkeit Zyperns zu senken.

Spanien muss wegen schwacher Wirtschaft nicht sparen

Trotz der dramatischen Jugendarbeitslosigkeit von 55 Prozent will Spanien keinen Bailout. Die EU ist eingeknickt und gewährt den Spaniern mehr Zeit. Damit ist klar: Die spanischen Banken werden dem Staat mehr Geld borgen, das Risiko wandert an die EZB.

EU-Finanzminister sind optimistisch: Es gibt frische Milliarden für Athen

Die EU schickt 9,2 Milliarden Euro nach Griechenland. 7,2 Milliarden Euro gehen an die Banken. Die europäischen Finanzminister zeigten sich sehr zufrieden über die Entwicklung in Athen.

EU: Angela Merkel muss Bundeskanzlerin bleiben

Griechenland fehlen wieder einmal einige Milliarden. Die Troika hat daher beschlossen, in den nächsten sechs Monaten den Griechen keine neuen Sparauflagen aufzuerlegen, damit es in Athen nicht zu Unruhen kommt. Brüssel möchte unter keinen Umständen die Wiederwahl von Angela Merkel gefährden. Daher soll jetzt einmal eine Weile nicht über Hilfsgelder gesprochen werden.

IWF sieht keine Fortschritte: Griechen droht Pleite oder Euro-Aus

Harte Worte vom IWF: Das von der Troika verordnete Sanierungsprogramm wird offenbar nicht umgesetzt. Die Regierung bürde den kleinen Leuten immer mehr Belastungen auf, die Reichen machen weiter wie bisher. Die deutschen Steuerzahler können sich auf neue Hilfszahlungen einstellen.

EU treibt Privatisierung des Wassers in Europa voran

Zuerst kommt der Bailout, dann der Ausverkauf der Existenzgrundlagen: Die EU treibt in den Schuldenstaaten die Privatisierung der Wasserbetriebe voran. In Portugal ist das Wasser seither 400% teurer. Auch in Deutschland sind erste Bestrebungen in diese Richtung zu erkennen.

Zypern-Bailout: Schäuble nimmt Russland in die Pflicht

Die EU will Zypern nur retten, wenn Russland ebenfalls zahlt. Der Grund: Zypern ist mit 20 Milliarden Euro einer der attraktivsten Geldwäsche-Plätze für die Russen.

IWF räumt ein: Rechenfehler führte zu Sparprogrammen

In der Vergangenheit hat der IWF die Auswirkungen seiner Sparprogramme für die betroffenen Länder deutlich unterschätzt. Die wirtschaftliche Entwicklung blieb dort meist deutlich hinter den Erwartungen des IWF zurück. Doch ein Arbeitspapier von zwei IWF-Experten betont, man habe die Fehler nun korrigiert.

Präsident Cavaco Silva sagt der Troika den Kampf an

Der derzeitige Kurs der europäischen Politiker sei „sozial unhaltbar” und die von der Troika geforderten Maßnahmen seien für das portugiesische Volk nicht gerecht, betonte der Präsident des Landes in seiner Neujahrsansprache. Die Wirtschaft des Landes liegt brach und die Arbeitslosigkeit steigt.

Griechenland soll Steuern direkt von Bankkonten der Bürger abbuchen

Die Troika schlägt Athen die Einführung einer staatlichen Einzusermächtigung vor. Die griechische Regierung war nämlich nicht in der Lage, ausstehende Steuern in der Höhe von 55 Milliarden Euro einzutreiben. Nun soll Athen die Steuern direkt von den Konten der Bürger abbuchen.

Krise im Gastgewerbe: Griechenland plant Steuersenkung

Im griechischen Gastgewerbe könnte es schon bald zu einer Steuersenkung kommen. Die hohe Mehrwertsteuer hat zu Umsatzeinbrüchen um 40 Prozent geführt. Die Troika wird diese Pläne nicht gerne hören.

Hedge Fonds machen Top-Gewinne mit Griechen-Bonds

Der Wille der EU-Regierungschefs, Griechenland trotz immenser Schulden und stetig wachsender Finanzhilfen im Euro zu halten, bescherte cleveren Spekulanten einen unglaublichen Gewinn. Wohingegen die sicheren deutschen Anleihen eher ein Minus-Geschäft waren.

Troika: Griechenland muss für Verpflegung aufkommen

Griechenland muss den Aufenthalt der Troika-Inspekteure selbst bezahlen. Neben Tickets und Übernachtungen erhalten sie Geld für die Verpflegung, damit sie feststellen, ob die Griechen hungern oder nicht.

EU will nicht zahlen: Griechenland ist kommende Woche pleite

Trotz beschlossenem neuen Sparpaket gibt es vor Ende November kein Geld für Griechenland. Hinter den Kulissen streiten die EU und der IWF über einen Schuldenschnitt: Vermutlich wird die EU nachgeben - und die europäischen Steuerzahler werden einige Milliarden verlieren. Die EZB bangt schon mal um 5 Milliarden Euro.

Nigel Farage: Harte Kritik an der EU und der Troika

Der britische EU-Abgeordnete Nigel Farage sieht in der Eurozone ein Gefängnis: Wer Mitglied ist muss sich von der Troika seine vorschreiben lassen. Davon besonders betroffen sieht Farage die angeschlagenen Euroländer. Nun sollen auch Italien und Spanien unterworfen werden.

EU-Rat hält Troika-Vorgaben in Griechenland für rechtswidrig

Zwei von der Troika geforderte Reformen am griechischen Arbeitsmarkt sind illegal und verstoßen gegen die europäische Sozialcharta, so der Europarat. Sie sollten wieder rückgängig gemacht werden. Auferlegte Maßnahmen der internationalen Gläubiger dürften nicht die Rechte der Arbeitnehmer in der EU verletzen.