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Troika

Spanien will Geld von der EZB – ohne weitere Spar-Auflagen

Der Chef der OECD, Angel Gurría, fordert, die EZB solle Spanien auch ohne weitere Sparauflagen günstige Kredite zur Verfügung stellen. Die Zentralbank laufe sonst Gefahr, eine schizophräne Rolle einzunehmen.

Leben auf Inseln zu teuer: Troika will Griechen umsiedeln

Die Troika plant neue drastische Sparmaßnahmen für Griechenland: Demnach sollen Inselbewohner aus Kostengründen umgesiedelt werden.

Ultimatum: Griechenland hat 9 Tage zur Umsetzung von 89 Maßnahmen

Innerhalb einer Frist von zehn Tagen soll die griechische Regierung nun ihr Programm der Sparmaßnahmen abschließen, um die nächste Tranche von der EU ausbezahlt zu bekommen. Die EU-Finanzminister erhöhen damit kurz vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel den Druck auf die Regierung Samaras.

Griechenland will Entlassungen im Staatsdienst vermeiden

Die griechische Regierung will die von der Troika geforderten Entlassungen im Öffentlichen Dienst nicht durchführen. Die EZB weigert sich weiterhin, einen Schuldenschnitt hinzunehmen. Damit sind die Rettungsbemühungen in eine Sackgasse geraten.

Griechenland: Reformaufschub kostet mindestens 15 Milliarden Euro

Finanzpolitisch ist es kein guter Tag für Griechenland. Nachdem hohe Beamte angegeben haben, dass das Haushaltsloch Griechenlands wohl bei über 30 Milliarden Euro liegen wird, kommt nun auch der griechische Finanzminister mit neuen Zahlen. „Wir schätzen die Finanzierungslücke auf 13...

Frankreich will Griechenland unbedingt im Euro halten

Wenn Griechenland in seinem Engagement bei der Umsetzung der Reformen aufrichtig ist, könne man dem Land mehr Zeit geben, fordert der französische Premier. Zudem solle die EZB die Rolle einer „echten Zentralbank übernehmen und für mehr Wachstum sorgen. Das nun noch höher ausfallende Haushaltsloch der Griechen ist aber keine gute Voraussetzung, um bei den anderen Ländern noch mehr Entgegenkommen zu erwirken.

Monti empfiehlt Südländern Aufweichung der Defizit-Ziele

Mario Monti hat in Rom Vertreter Spaniens, Irlands und Griechenlands empfangen und ihnen erklärt, dass eine Aufweichung der Defizit-Ziele die beste Maßnahme gegen die aktuelle Rezession sei.

Wegen Wahlen: Rajoy will kein EU-Geld vor November

Spanien will nicht von der Troika kontrolliert werden und überlegt, einen Bailout erst nach den wichtigen Wahlen in Galizien am 21. Oktober zu beantragen. Bis dahin wird die Schuldenlast weiter ansteigen.

Portugal: Zusätzliche Sparmaßnahmen wegen verschärfter Krise

Arbeiter und Angestellte müssen in Portugal künftig höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen, Beamtengehälter werden gekürzt und Unternehmensgewinne sowie Reiche sollen stärker besteuert werden. Diese zusätzlichen Sparmaßnahmen verkündete nun die Regierung Portugals.

Euro führt zu unterschiedlichen Inflations-Raten in Europa

Mit der Leitzinssenkung vor 13 Jahren zwang die Regierung Schröder die EZB, Deutschland zu retten. Diese Entscheidung trieb die Südländer in die Katastrophe. Nun wiederholt die EU den Fehler, mit umgekehrten Voraussetzungen.

Zypern benötigt EU-Rettungspaket von 16 Milliarden Euro

Weil die Wirtschaft Zyperns deutlich stärker schrumpft als angenommen, könnte es schon bald ein Rettungspaket von 16 Milliarden Euro benötigen. Die Verhandlungen über Hilfen aus Europa laufen bereits. Troika-Beamte glauben nicht mehr daran, dass 10 Milliarden Euro ausreichen würden, um Zypern zu stützen.

Rayoj: Spanien kann sich ohne EU-Hilfe nicht mehr finanzieren

Spaniens Premier Mariano Rajoy sagte am Samstag vor Parteianhängern auf Schloß Soutomaior in Gallizien, dass das Land nicht mehr in der Lage sei, sich an den Finanzmärkten frisches Geld zu beschaffen. Die Zinssätze für 10jährige spanische Bonds sind nach einer kurzen Erholung wieder auf 6,68 Prozent gestiegen – eine Marke, die allgemein als nicht nachhaltig angesehen wird.

Griechenland: Staat zahlt Unternehmen ihre Leistungen nicht mehr

Die griechische Regierung lässt Rechnungen bei Unternehmen einfach unbezahlt. Öffentliche Leistungen werden eingestellt, obwohl sie im Budget vorgesehen sind. So versucht Griechenland auf Rechnung der Bürger die Sparauflagen der Troika zu erfüllen.

Griechenland: Troika will mehr Zwangsversteigerungen bei säumigen Schuldnern

Bis Ende 2012 läuft in Griechenland das Verbot, Immobilien, deren Hypothekenschuld sich auf bis zu 200.000 Euro beläuft, unter den Hammer zu bringen. Doch die Troika übt nun massiven Druck auf die griechischen Banken aus, das Verbot aufzuheben. 100.000 Immobilien könnten unter den Hammer kommen. Tausende ihr Eigenheim verlieren.

Troika will Lage in Griechenland bis Oktober prüfen

Die Auszahlung der nächsten Tranche, auf die Griechenland schon sehnsüchtig wartet, wird sich einem EU-Beamten zufolge weiter verzögern. Erst im Oktober soll über die nächste Zahlung entschieden werden. Ein großes Risiko für das Land, das wieder vor der Pleite steht. Aber die Troika hat nicht das Gefühl, dass Griechenland so dringend Geld benötige.

Troika: Zypern hat ein gewaltiges Haushalts-Problem

Die zypriotische Regierung schiebt die finanziellen Probleme des Landes gern auf die schlechte Situation der nationalen Banken. Doch die Troika selbst verweist vor allem auf fiskalische Ungleichgewichte, die die Wirtschaft des Landes gefährden. Zypern hätte viel eher ein Bailout beantragen sollen.

Zypern: Bailout fällt höher als erwartet aus

Zur Rekapitalisierung des Bankensektors will die Troika Zypern neun Milliarden Euro zur Verfügung stellen und für den Finanzierungsbedarf des Staates vier Milliarden Euro. Die erste Auszahlung wird jedoch nicht vor Oktober kommen. Bis dahin leiht sich Zypern Geld von staatlichen Unternehmen – der Zugang zum Finanzmarkt ist verwehrt.

Griechenland nun offiziell in einer Depression

Wie der griechische Premierminister Antonis Samaras heute bekanntgab, wird die Wirtschaft Griechenlands in diesem Jahr um 7 Prozent schrumpfen. Vor dem Jahr 2014 sei keine Erholung zu erwarten. Dies macht es dem Land praktisch unmöglich, seinen Staatshaushalt zu konsolidieren.

Griechenland hält sich nicht an Auflagen: Keine Lohn-Kürzung bei Staatsbetrieben

Privatangestellte in Griechenland mussten per Gesetz auf Teile ihres Lohns verzichten. Auch die Staatsbetriebe sind zu Lohnkürzungen verpflichtet, doch dort wurden sie nicht umgesetzt. Der Staat hat nicht kontrolliert, ob seine Unternehmen sich an die Vereinbarung mit der Troika halten.

Griechenland verfehlt Ziele bei der Privatisierung

Die von der griechischen Regierung geplanten Privatisierungen von Staatseigentum laufen alles andere als geplant. Grund hierfür sollen Verzögerungen innerhalb der Behörden sein. Ein Ende der Probleme ist nicht abzusehen: Im Jahr 2012 will die Regierung in Athen gerade mal zwei Privatisierungen vornehmen.