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Troika

Griechische Regieung will Bailout sofort neu verhandeln

Die griechische Koalition übt Kritik an ihrem neuen Finanzminister. Er ist mit leeren Händen nach Griechenland zurückgekehrt. Nun wollen die drei Parteiführer die Verhandlungen so schnell wie möglich selbst in die Hand nehmen.

Griechenland will Euro-Gruppe um mehr Zeit zum Sparen bitten

Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras will die Euro-Gruppe um zwei Jahre mehr zum Sparen bitten. Dies werde allerdings irgendwer bezahlen müssen, sagte Stournaras am Sonntag im Parlament. Evangelos Venizelos will, dass die EZB rückwirkend beim Schuldenschnitt mitmacht. Auch sonst gibt es jede Menge exotischer Pläne, wie man ohne zu sparen an Geld kommen könnte.

Griechenland will Bankenrettung durch den EFSF ohne Sparauflagen

Die griechische Regierung wir bei der EU vorstellig werden, um nach den Gipfelbeschlüssen der EU auch in den Genuss der neuen Regeln zu kommen: Athen will Geld für die Bankenrettung aus dem EFSF, und zwar ohne Sparauflagen.

Griechenland: Regierung nutzt Rezession als Druckmittel gegen Troika

Neue Schätzungen rechnen damit, dass die griechische Wirtschaft im dritten Quartal um 9 Prozent schrumpfen wird. Für die neue griechische Regierung sind diese Zahlen ein wertvolles Argument in den Verhandlungen mit der Troika, um weniger Sparauflagen zu erreichen..

Westerwelle: Griechenland bekommt eine zweite Chance

Guido Westerwelle will die Griechen für ihr Pro Euro-Votum belohnen: Das Land habe sich eine zweite Chance verdient, weshalb die Bedingungen für die nächste Tranche gelockert werden könnten.

Griechenland: EU zu Erleichterungen beim Sparkurs bereit

Da die aktuellen Umstände auch aufgrund der fehlenden griechischen Regierung nicht mehr den Annahmen des derzeitigen Rettungspaketes entsprechen, wird es neue Verhandlungen zum Bailout für Griechenland geben, sagt ein hochrangiger EU-Beamter. „Jeder, der sagt, man bräuchte und könne nicht neu verhandeln, gibt sich einer Illusion hin“.

EU will Laufzeiten für Irland-Kredite verlängern

Um Irland den Zugang zu den Finanzmärkten zu ermöglichen, erwägt die Troika, die Rückzahlungsphase für Irland um 15 Jahre zu verlängern. Für Deutschland bedeutet dies, dass die Haftungszeit für die Bürgschaften an Irland sich beträchtlich verlängern und somit Unsicherheit schaffen.

Griechenland: EU möchte nach der Wahl wieder ein Technokraten-Kabinett

Die EU bereitet sich auf den Ausgang der Griechenland-Wahl vor. Weil zu erwarten ist, dass es nach der Wahl wieder keine klaren Mehrheiten geben wird, haben hinter den Kulissen in Brüssel erste Planspiele begonnen, wie Griechenland denn am besten zu regieren wäre: In diesem Zusammenhang wird auch die Rückkehr von Premierminister Lucas Papademos diskutiert.

Merkel: Griechen dürfen Europa nicht „am Nasenring durch die Manege führen“

Angela Merkel setzt vor der morgigen Wahl in Griechenland auf klare Worte: Europa sei nicht bereit,den Griechen weiter zu helfen, wenn diese sich nicht an die Vereinbarungen halten. Merkel will mit den harten Worten auch ein Zeichen in Richtung der Finanzmärkte setzen, um die Kapitalflucht aus Europa zu stoppen.

Portugal-Hilfe: Nächste Tranche kommt, Milliarden für die Banken nötig

Die Troika gab grünes Licht für die nächste Tranche des Rettungspaketes für Portugal. Das braucht das Land dringend. 6,6 Milliarden Euro müssen nun in drei große, heimische Banken gepumpt werden, um deren Finanzlücke zu stopfen. Aber nicht nur die Banken auch die geschätzte Verschuldung des Landes für 2013 bereitet Sorgen.

EU-Präsident Schulz: Griechen sollen später sparen

Der Präsident des Europaparlaments hält es für denkbar, dass Griechenland mehr Zeit für seine Reformen bekommt. Die Kosten würden für Europa würden damit steigen. Schulz will, dass bisherige Vereinbarungen „gewürdigt“ werden.

Griechenland: EZB erhöht Druck auf Banken und Regierung

Die EZB will vier griechischen Banken keine Liquiditätshilfen mehr gewähren, weil die Institute negatives Eigenkapital mehr haben. Über einen Not-Fonds sollen die Banken zur Sanierung gezwungen werden. Die EZB will verhindern, dass Hilfsgelder bei der Regierung versickern.

Griechenland: Regierungsbildung gescheitert, Neuwahlen im Juni erwartet

Antonis Samaras hat schon am Montagabend den Auftrag zur Regierungsbildung in Athen wieder an den Staatspräsidenten zurückgegeben. Damit wird immer deutlicher: Die Griechen werden schon bald wieder wählen, vermutlich am 17. Juni.

Troika: Irland hat gespart und kommt trotzdem nicht auf die Beine

Die Troika hat geprüft, ob Irland die Voraussetzungen für weitere Unterstützung durch die EU und den Internationalen Währungsfonds erfüllt hat. Trotz Fortschritten macht sie sich Sorgen über die Entwicklung des Landes.

Griechenland: Venizelos will Reformen um ein Jahr verschieben

Der ehemalige Finanzminister und jetzige Chef des Sozialisten, Evangelos Venizelos, will bei der EU und beim IWF einen Aufschub der von ihm mit der Troika verhandelten Reformen verlangen. Damit dürfte nicht einmal die PASOK mehr den Willen haben, die Troika-Vorgaben zu erfüllen – von den anderen Parteien ganz zu schweigen.

Umfrage: Griechen wollen ihr Land nicht nach EU-Regeln sanieren

Zwei Drittel der Griechen wollen, dass ihr Land einen anderen Weg einschlägt, als von internationalen Institutionen vorgegeben. EZB-Vertreter befürchten, die Wahlen in Griechenland könnten den Sparkurs stoppen und damit die Rettung des Euro gefährden.

EU-Beamter stellt Portugal teilweisen Schuldenschnitt in Aussicht

Die Troika sieht weitere Risiken für Portugal und Währungskommissar Olli Rehn rechnet mit einer weiteren Hilfe für das Land. Nun hat ein EU-Beamter einen teilweisen Schuldenschnitt für Portugal in Aussicht gestellt. Auch der Vizepräsident der EZB hat mittlerweile ein weiteres Rettungspaket in Aussicht gestellt.

EU-Kommission: Keine Entwarnung für Portugal

Die EU-Kommission ist überrascht, dass Portugal zwar die meisten Sparauflagen erfüllt habe, dass aber die Arbeitslosigkeit jetzt besonders hoch sei. Dies stellte der Troika-Mann Peter Weiss nun fest.

Citi: Troika unterschätzt Gefahr in Griechenland

Die Analysten der Citi glauben nicht, dass die ehrgeizigen Reformpläne der Troika für Griechenland realistisch sind. Die Bank erwartet trotz Hilfsprogrammen die vollständige Staatspleite.

Fitch stuft Griechenland herauf

Der vollzogene Schuldenschnitt und die grundsätzliche Billigung des zweiten Rettungspaketes für Griechenland durch die EU-Finanzminister waren für die Ratingagentur Fitch der Grund, Griechenland am Dienstag heraufzustufen.