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Troika

Griechenland: Spekulationen über Papademos-Rücktritt

In der Griechenland-Krise spitzt sich die Lage offenbar wieder zu. Premier Papademos hat mit seinem Rücktritt gedroht, wenn die Koalition seinem Sparplan nicht zustimmt. Ein Treffen der Euro-Gruppe am Montag wurde überraschend abgesagt.

Griechenland: Milliardenloch wegen Krise in der Schifffahrt

Um Griechenlands Banken zu retten muss das erwartete Rettungspaket auf 145 Milliarden Euro erhöht werden. Die Finanzlücke von 15 Milliarden Euro, die die Troika entdeckte, wird offenbar für die Rekapitalisierung der Banken benötigt. Diesen drohen Abschreibungen wegen der Krise in der Container-Schifffahrt.

Griechisch-orthodoxe Kirche: Erzbischof nennt Sparkurs eine „tödliche Medizin“

In ungewohnt scharfen Worten kritisiert der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymos die von EU und IWF geforderten Sparauflagen für Griechenland: Die Troika verabreiche Griechenland eine tödliche Medizin, die zu Unruhe führen wird und verantwortlich für die steigenden Selbstmorde ist.

Pleite-Gefahr: Portugal braucht kurzfristig 30 Milliarden Euro

Die Schulden der portugiesischen Staatsbetriebe wurden im ersten Rettungspaket für Portugal zu wenig berücksichtigt. Das Land benötigt unrealistisch hohe Einnahmen, um seine Verschuldung unter Kontrolle zu bekommen. Ein Schuldenschnitt rückt immer näher.

Griechenland: Gesundheits-System kollabiert in wenigen Monaten

Das griechischen Gesundheitssystem ist innerhalb weniger Monate am Ende, sagte Gesundheitsminister Andreas Loverdos. Das Geld gehe zu Ende, die Behandlung von Patienten müsse eingestellt werden.

Das deutsche Ultimatum an Griechenland im Wortlaut

Ein solches Papier hat es in der Geschichte der EU noch nie gegeben: Deutschland fordert von Griechenland die Aufgabe der Budget-Hoheit. Die Deutschen Mittelstands Nachrichten dokumentieren das Papier. (englisch)

Griechenland: Vermutlich kein Troika-Bericht bis zum EU-Gipfel

Die komplizierten Gespräche mit der Regierung in Athen über weitere Sparprogramme machen es der Troika vermutlich unmöglich, einen Bericht bis zum EU-Gipfel am Montag fertigzustellen. Daher könnte das Thema Griechenland komplett von der Tagesordnung gestrichen werden. Unterdessen steht die PASOK-Partei vor der Abstimmung unter Druck aus den eigenen Reihen.

Griechenland spart nicht: EU-Kommission soll Regierung übernehmen

Die griechischen Sparbemühungen im öffentlichen Dienst waren bisher eine Farce: Statt der versprochenen 30.000 Stellen wurden gerade mal 1.000 Posten gestrichen. Nordeuropäische Staaten fordern, dass die EU-Kommission anstelle der griechischen Regierung das Ruder in Griechenland übernimmt.

Eskalation in Griechenland: Kommunisten stürmen Verhandlungs-Saal

In Griechenland nimmt der Protest zunehmend extreme Formen an: Ein Trupp der kommunistischen Gewerkschaftsfront PAME stürmte einen Saal, in dem die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaftsdachverbänden stattfanden und zwangen die Gewerkschafter, den Raum zu verlassen.

Nächste Griechenland-Tranche: 60 Milliarden Euro gehen an die Banken

Das nächste Rettungspaket für Griechenland steht auf der Kippe. Auch für die Banken geht es um viel. Denn ein Großteil der nächsten Tranche wandert direkt in den Schuldendienst.

IWF: Lagarde unsicher über Griechenlands Verbleib im Euro

Mit Zurückhaltung äußerste sich die Chefin des IWF über die die Zukunft Griechenlands. Sie wollte die Frage, ob die Griechen auch 2012 noch den Euro als Währung nutzen, nicht mit Ja beantworten.

Griechenland: Privatisierung des Hafens von Piräus stockt

Eigentlich sollte der von der Troika vorgegebene staatliche Anteil am Hafen von Piräus schon Ende 2011 privatisiert sein. Nun tauchen neue Probleme auf – immer mehr Investoren sind abgeschreckt.

Griechenland: Streit über Wahltermin entbrannt

Die griechischen Parteien streiten über den Wahltermin. Offenbar ist der Wahlkampf schon entbrannt. Die Erfüllung der Forderungen der Troika scheint in den Hintergrund des politischen Interesses zu geraten.

Griechenland-Haircut: Verhandlungen bis Februar

Die Gespräche über den geplanten Schuldenschnitt von 50 Prozent für Griechenland werden sich vermutlich noch eine Weile hinziehen. Unstimmigkeiten über Garantien neuer Bonds und die zukünftigen Zinsen erschweren die Einigung.

Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro

In einer geheimen Studie hat die Troika den „worst case“ in Griechenland ermittelt: Die für einen Bailout benötigte Summe könnte in astronomische Höhen schießen. Im besten Fall werden es 252 Milliarden Euro sein. Um wenigstens die Juli-Projektion zu erreichen, ist ein 60%-Schuldenschnitt unausweichlich.

Griechenland: Neuwahlen immer wahrscheinlicher

Nach der Ankündigung eines Referendums könnte es für Ministerpräsident Papandreou schon am Freitag eng werden: Er wird dem Parlament die Vertrauensfrage stellen. 12 seiner eigenen Abgeordneten und die Opposition fordern Neuwahlen.

Troika-Geheimpapier: Griechenland braucht bis zu 444 Milliarden Euro

In einer geheimen Studie hat die Troika den „worst case“ in Griechenland ermittelt: Die für einen Bailout benötigte Summe könnte in astronomische Höhen schießen. Im besten Fall werden es 252 Milliarden Euro sein. Um wenigstens die Juli-Projektion zu erreichen, ist ein 60%-Schuldenschnitt unausweichlich.

Kein Glück im Spiel: Griechenland sucht Käufer für Lotterie

Der Abverkauf ist eröffnet. Griechenland will als erstes Objekt die staatliche Lotterie verkaufen. Ausländer zögern, weil ihnen die Lage in Athen zu unübersichtlich ist. So könnte ein lokaler Oligarch zum Zug kommen.

Griechische Banken: Zinslose Kredite für Steuersünder

Mit Schulden kann man alles finanzieren, auch die Schulden beim Staat: Daher haben die griechischen Banken nun ein neues Kreditprogramm aufgelegt, mit dem Steuersünder unbesichert und zinsgünstig finanzieren können - und zwar alles.

EU zahlt, um Banken zu retten – nicht Griechenland

Mit der Überweisung der nächsten Tranche an Griechenland steigt die Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite. Denn die EU will Griechenland nicht mehr retten, sondern Zeit kaufen, damit die Banken neues Kapital aufnehmen können.