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Troika

Troika gibt grünes Licht: 8 Milliarden Euro für Griechenland!

Die Troika hat nach ihren letzten Prüfungen beschlossen, dass Griechenland die nächste Hilfstranche von 8 Mrd. Euro voraussichtlich Anfang November erhalten wird.

Troika gibt grünes Licht: 8 Milliarden Euro für Griechenland!

Die Troika hat nach ihren letzten Prüfungen beschlossen, dass Griechenland die nächste Hilfstranche von 8 Mrd. Euro voraussichtlich Anfang November erhalten wird.

Griechenland: Referendum über Sparprogramm?

In Griechenland mehren sich die Stimmen, die Zustimmung zu den radikalen Sparmaßnahmen dem Volk zur Entscheidung vorzulegen. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht getroffen, sagt ein Regierungssprecher. Die Opposition fordert Neuwahlen.

Verdi: Eingriff der Troika in die Tarifautonomie ist „Erpressung“

Die Forderung der Troika, Griechenland solle seine Kollektivverträge überarbeiten und die Mindestlöhne drastisch kürzen, stößt bei deutschen Gewerkschaften auf Ablehnung und Unverständnis. Schon in Irland und Spanien habe es unakzeptable Einmischungen der EU bei der Lohnfindung gegeben.

Griechenland: Erste Minister verweigern Papandreou die Gefolgschaft

Innenminister Haris Kastanidis hält die von der Troika geforderten Maßnahmen zur Beschneidung der Tariflöhne für „zu schmerzhaft“. Diese „Degradierung“ sei nicht akzeptabel. Arbeitsministerin Louka Katseli sagte, sie werde unter keinen Umstände für Gesetze stimmen, die die Rechte der Arbeiter beschneiden.

Papandreou: „Griechenland wird nicht Bangladesch werden“

Die Forderung der Troika, die Kollektivverträge neu zu verhandeln, stößt in die Griechenland auf heftige Ablehnung. Man habe nicht die Absicht, auf das Lohnniveau von Indien oder Bangladesch abzusinken.

Griechisches Staats-TV bekommt weiter 300 Millionen Euro jährlich

Heilige Kuh: Der staatliche griechische Fernsehsender ERT erhält weiterhin jährlich 300 Millionen Euro in Form einer "Sondersteuer", die automatisch von der Stromrechnung abgezogen wird. Für viele Griechen ist das ein Skandal.

Griechenland: Riesenprobleme bei der Umsetzung des Sparplans

Es ist und bleibt eine absurde Idee: Ein paar Beamte reisen aus Brüssel an und befehlen einem Staat, dessen Sprache sie nicht einmal sprechen, wo er brutalstmöglich sparen soll. Dieses Ansinnen scheitet gerade In Griechenland, die Staatspleite ist nun wirklich nur noch eine Frage der Zeit.

Auch Irland kündigt Rückgang des Wachstums an

Der irische Finanzminister Michael Noonan rechnet mit Schwierigkeiten, das Sparprogramm umzusetzen: Die irische Wirtschaft werde nicht so stark wachsen wie erwartet.

Griechenland: Immer mehr PASOK-Mitglieder wollen gegen Sparpaket stimmen

Die eigenen Leute kündigen dem griechischen Ministerpräsidenten Papandreou die Gefolgschaft auf: Mindestens fünf Abgeordnete seiner PASOK-Partei haben ein „Nein“ angekündigt. Damit wäre die Mehrheit weg. Die Abstimmung über die Eigentumssteuer musste bereits verschoben werden.

Venizelos will griechische Reeder an Rettung beteiligen

In einem ausführlichen Statement nach der zweiten Verhandlungsrunde sagte Finanzminister Evangelos Venizelos, dass man nun auch die griechischen Reeder in aller Welt um Hilfe bitten werde. Er lobte die Troika und attackierte die Griechenland-Kritiker. (mit komplettem Statement, englisch)

Erklärung des Griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos

Das ungekürzte Statement des griechischen Finanzministers, Evangelos Venizelos, nach der Kabinettsstizung.

Griechenland-Rettung bleibt Hängepartie

Auch die zweite Telefonkonferenz mit der Troika brachte am Dienstag keinen Durchbruch. Die Griechen müssen möglicherweise bis Oktober auf eine Entscheidung warten, ob die nächste Tranche ausgezahlt wird. Die Ratingagentur Fitch erwartet zwar die Staatspleite, nicht jedoch das Ende der Eurozone.

Verhandlungen zwischen Griechenland und Troika enden ohne Ergebnis

Die erste Runde einer Telefonkonferenz zwischen der griechischen Regierung und der Troika sind am Montagabend ohne Ergebnis beendet worden. Eine nächste Runde soll am Dienstagabend stattfinden. Einer der Hauptstreitpunkte ist eine drastische Erhöhung für Heizöl.

Griechenland: Troika stellt „Ultimatum“

Um die Auszahlung der nächsten Tranche zu ermöglichen, verlangt die Troika, dass Griechenland mit den Entlassungen aus dem öffentlichen Dienst bereits heute, Montag beginnt. In verzweifelten Emails versuchen die zuständigen Minister, ihre Beamten zur Umsetzung der Forderungen zu bewegen.

Venizelos: Griechenland wird „erpresst und gedemütigt”

Finanzminister Evangelos Venizelos attackierte in einer Erklärung zum Ende der Krisen-Beratungen all jene in Europa, die Griechenland zum "Sündenbock" in der Krise machen wollen. Mit Oppositionsführer Samaras ist es offenbar zu einem Zerwürfnis gekommen. Konkrete Sparpläne nannte Venizelos nicht.

Griechenland ohne Plan: „Uns geht das Geld aus!”

Die Griechen streiten mit der EU, weil sie gegen die Vereinbarungen zu viele Beamte eingestellt haben. Diese sollen nun wieder entlassen werden. Ministerpräsident Papandreous Problem: Die wird zu einem Volksaufstand führen. Die Opposition will ebenfalls nicht kooperieren. Sie fordert Neuwahlen.

Wohin wandern eigentlich die EU-Milliarden in Griechenland?

Einer der Geburtsfehler der Griechenland-Hilfe: Die Transfers sind nur an allgemeine Sparvorgaben gebunden. Konkret versickert das Geld im Staatshaushalt: Bisher waren das bereits beachtliche 47 Milliarden Euro.

„Nur mit der Drachme wird Griechenland wieder wettbewerbsfähig“

Der Wirtschaftsexperte Matthias Kullas vom Centrum für Europäische Politik erklärt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten, warum Griechenland mit dem Austritt aus dem Euro besser fahren würde als mit weiteren Transfers.

Griechenland: Rezession noch schlimmer, G7 rechnet mit Pleite

In Thessaloniki werden die sämtliche Straßen abgeriegelt: Ministerpräsident Papandreou wird am Nachmittag auf einer Messe eine Rede halte. Finanzminister Venizelos meldete am Morgen erneut Horrorzahlen. Aus G7-Kreise verlautet, man arbeite an einer Möglichkeit, den Griechen die nächsten 8 Milliarden auszuzahlen, gehe aber nunmehr von der Unvermeidlichkeit der Pleite aus.