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Ukraine-Krise

Ölpreis zwingt Putin zum Sparen

Russland muss seine Haushaltsplanung an den niedrigen Ölpreis anpassen. Der Preis pro Barrel liegt bei etwa 73 Dollar. Für einen ausgeglichenen Haushalt müsste er jedoch bei 100 Dollar liegen. Die Sanktionen kosten das Land zusätzlich umgerechnet 140 Milliarden Euro pro Jahr.

Opec-Staaten wollen Ölförderung vorerst nicht senken

Der Ölpreis sinkt bereits seit Monaten. Aufgrund des Schieferöl-Booms in den USA ist der Preis des Barrels seit dem Sommer um ein Drittel gefallen. Spekulationen zufolge drücken die USA in Zusammenarbeit mit den arabischen Ölproduzenten den Preis, um auf Russland in Ukraine-Konflikt Druck auszuüben.

Fresenius sagt Gemeinschafts-Unternehmen in Russland ab

Der Gesundheitskonzern Fresenius gibt seine Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen in Russland auf. Der Zusammenschluss mit dem Moskauer Pharmakonzern Binnopharm werde abgesagt. Grund seien die erschwerten Rahmenbedingungen wegen der Russland-Sanktionen.

EU beschwert sich bei WTO über russische Einfuhrzölle

In der EU bemüht sich niemand um ein Ende des Handelskrieges mit Russland. Stattdessen reicht die EU eine Beschwerde bei der Welthandelsorganisation ein. Der Vorwurf: Russland verlange zu hohe Einfuhrzölle auf europäische Waren. Das zeigt, dass Europas Unternehmen auf eine Deeskalation noch lange warten müssen.

Russland: „Wenn es Geld gibt, wird es Gas geben“

Im Gas-Streit zwischen Ukraine, EU und Russland gibt es keine Einigung. Russland fordert die Begleichung der offenen Gasrechnungen der Ukraine sowie Garantien und Beteiligungen für künftige Zahlungen von der EU. Energiekommissar Günther Oettinger sagte eine geplante Pressekonferenz nach den Verhandlungen ab.

Handelskrieg lässt Exporte nach Russland immer stärker fallen

Die Sanktionen gegen Russland belasten die deutsche Wirtschaft so stark wie zuletzt die Finanzkrise. Die Exporte sind im August im Vergleich zum Vormonat um mehr als ein Viertel eingebrochen. Betroffen sind Finanzgeschäfte, Rüstungsgüter und Hochtechnologie.

Putin: Russland wird nicht betteln, um Sanktionen loszuwerden

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die EU in einer Rede scharf attackiert. Russland werde sich nicht erniedrigen, um die „falschen Sanktionen“ des Westens zu erreichen. Damit schwinden die Hoffnungen auf eine Deeskalation des Handelskrieges. Unternehmen müssen für unbestimmte Zeit auf Russland als Handelspartner verzichten.

Rheinmetall scheitert mit Klage gegen Rüstungs-Stopp

Das Gefechtsübungszentrum des Rüstungskonzerns Rheinmetall darf weiterhin nicht an Russland ausgeliefert werden. Mit der Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofes bleiben Rüstungskonzerne weiterhin auf ihren Lieferungen sitzen. Auch mittelständische Zulieferer sind von dem Urteil betroffen.

Handelskrieg zeigt Wirkung: Deutscher Export bricht ein

Die deutschen Ausfuhren sinken um 5,8 Prozent zum Vormonat. Das ist der stärkste Einbruch seit Anfang 2009. Experten machen hauptsächlich den Handelskrieg mit Russland dafür verantwortlich. Die Sanktionen haben nach einigen Monaten ihre Wirkung nun voll entfaltet. Deutschland steht nach dem Einbruch der Industrieaufträge und der Produktion eine Rezession bevor.

Gaspreise für Unternehmen unterscheiden sich um regional bis zu 22 Prozent

Die regionalen Unterschiede bei den Erdgaspreisen für Unternehmen werden größer. Das günstigste und teuerste Netzgebiet liegen vom Preis her 22,2 Prozent auseinander. Gaspreise sind in den vergangenen sechs Monaten um durchschnittlich 2,5 Prozent gesunken. Die Ukraine-Krise hat sich also noch nicht negativ auf die Preise ausgewirkt.

Produktion der Metallwarenindustrie in Österreich in Gefahr

Die Branche der Maschinen- und Metallwarenindustrie in Österreich läuft Gefahr, als Produktionsstandort an Bedeutung zu verlieren. Produktion und Aufträge gehen zurück. Maschinenbauer fordern Reformen von der Regierung und Kompromisse von den Sozialpartnern.

Exxon stellt wegen US-Sanktionen Bohrung in russischer Arktis ein

Der US-Energiekonzern Exxon stoppt wegen der amerikanischen Sanktionen gegen Moskau seine Bohrungen in der russischen Arktis. Das US-Finanzministerium habe eine einmalige Verlängerung der Frist für die Umsetzung der Maßnahmen gewährt. Jetzt soll der Konzern die Arbeiten „sicher und verantwortungsbewusst herunterfahren“.

Österreichs Mittelstand hält Investitionen wegen Sanktionen zurück

Die Regierung hat am Mittwoch mit Unternehmens- und Belegschaftsvertretern Maßnahmen beschlossen, um die betroffenen Firmen in der Ukraine-Krise zu unterstützen und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt so gering wie möglich zu halten. Die Internationalisierungsoffensive (IO) erhält 2, 5 Millionen Euro...

Rekord mit Vorbehalt: Späte Ferien verzerren deutsche Export-Daten

Die zahlreichen Meldungen über den Rekord-Export von über 100-Milliarden Euro im Juli müssen in Kontext der späten Schulferien betrachtet werden. Diese hätten die Ergebnisse der DIHK zufolge „verzerrt“. Die Ausfuhren steigen zum Vormonat um 8,5 Prozent. Die sinkenden Importe führen zudem zu einem neuen Rekord beim Handelsbilanzüberschuss.

Schwache Europa-Konjunktur bremst Schweizer Wachstum

Die Schweizer Wirtschaft stagniert. Der Exportmarkt im Osten ist durch den Konflikt mit Russland und der Ukraine-Krise instabil. Die Exporte werden sich in der zweiten Jahreshälfte weiter abschwächen. Die SNB ist indes fest dazu entschlossen, die Mindestkursgrenze zum Euro aufrecht zu erhalten.

Ukraine-Krise senkt Gewinn der Chemie-Industrie

Die Chemie-Branche erwartet für 2014 nur noch ein Produktionsplus von 1,5 Prozent. Im zweiten Quartal stieg die Produktion kaum noch. Die unsicheren Exporte in die Ukraine und nach Russland sorgen für Verunsicherung.

Handelskrieg schwächt die wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft

Die Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen infolge der Sanktions-Spirale nehmen zu. Firmen zahlreicher großer Branchen klagen über Absatzeinbrüche. Die Auswirkungen werden vor allem in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein.

Schweizer Käse-Exporteure profitieren von Russland-Sanktionen

Käseproduzenten aus der Schweiz werden Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien das Käsegeschäft an Russland wegschnappen. Die Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die gesteigerte Nachfrage auch bedienen zu können. Der Export von Fleisch nach Russland nimmt ebenfalls zu.

Ukraine-Krise fordert bereits mehr als 2.000 Tote

Nach Angaben der UN gibt es bei den Gefechten in der Ostukraine mindestens 60 Tote oder Verletzte pro Tag. Insgesamt sind schon mehr als 2.000 Menschen den Kämpfen zum Opfer gefallen. Ein russischer Hilfskonvoi wird am Mittwoch an der Grenze erwartet. Doch die ukrainische Regierung verweigert den 280 Lkw aus Russland die Einfahrt ins Land.

Türkische Exporteure profitieren von Agrar-Sanktionen gegen die EU

In der Türkei ist die Nachfrage nach Lebensmitteln stark gestiegen. Türkische Exporte nach Russland gewinnen durch den Importstopp für Agrarprodukte aus der EU an Bedeutung. Im EU-Staat Finnland zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab.