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Valls

Frankreichs Premier lehnt TTIP ab

Der Brexit hat eine Diskussion über die EU-Politik ins Rollen gebracht. Neben der Personalfrage um Juncker und Tusk steht auch das Handelsabkommen mit den USA wieder auf der Agenda. Nach dem Nein zu Glyphosat tendiert Frankreich nun auch zu einem Nein bei TTIP, das machte der französische Premier Manuel Valls sehr deutlich. Das Abkommen gehe nicht in die richtige Richtung für die EU, so Valls.

Frankreich: Regierung will Parlament für Wirtschafts-Gesetze aushebeln

Die französische Regierung will das Parlament bei der Abstimmung über Wirtschafts-Reformen umgehen. Oppositionspolitiker haben nun 24 Stunden Zeit, um ein Misstrauensvotum gegen die Regierung zu organisieren. Die Idee, per Dekret statt per Abstimmung zu regieren, dürfte vor allem dem Front National nützen.

BDI: Bundesregierung ist für Konjunkturflaute mitverantwortlich

Für die Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen habe die Bundesregierung zu wenig getan, urteilt der BDI. Verbandspräsident Ulrich Grillo fordert jetzt mehr Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und des schnellen Internets.

Saxo-Bank: Frankreich braucht eine Revolution

Das Land braucht ein neues politisches System, eine neue Steuerregelung, einen weniger aufgeblähten Staatssektor und weniger Subventionen, fordert der Chef-Ökomom der Saxo-Bank. Präsident Hollande sei unfähig, diese Probleme anzugehen. Doch nur mit einer Revolution innerhalb des Systems ließe sich die „Verrottung Frankreichs“ stoppen.

Frankreichs Ministerpräsident Valls will Sparkurs verlassen

Manuell Valls will das Haushaltsdefizit Frankreichs an die Konjunktur anpassen. Das bedeutet eine de facto Abkehr vom Sparkurs der EU. Der französische Ministerpräsident kann von der EU nach der Regierungsumbildung jedoch auf mehr Kulanz beim Defizitabbau hoffen. Arbeitsmarktreformen hätten Priorität vor dem Schuldenabbau.

Frankreichs Regierung kann Industrie-Abbau nicht stoppen

In Frankreich ist die Zahl der Arbeitslosen auf 3,4 Millionen angestiegen, den höchsten Stand seit 15 Jahren. Damit gelingt der Regierung von Präsident Francois Hollande weiter nicht die versprochene Wende auf dem Arbeitsmarkt. Der wirtschaftliche Niedergang des Landes ist eine späte Folge der Euro-Währungsunion.

Niederlage bei EU-Wahl stärkt linken Flügel der Sozialisten

Die Wahlschlappe für die regierenden Sozialisten verleiht dem linken Flügel der Partei Auftrieb. Das linke Lager der Sozialisten will weitere Ausgabenkürzungen verhindern. Die Bürger seien „gegen Sparprogramm und freie Märkte“.

Französische Unternehmen produzieren weniger

Die Industrieproduktion in Frankreich schrumpft stärker als erwartet. Unternehmen drosseln die Produktion, weil die Nachfrage aus dem Ausland ins Stocken gerät. Die französische Regierung beharrt deshalb auf ihren Plänen, den Kurs des Euros abzuschwächen, um den Exportsektor zu stärken.

Frankreich löst Griechenland als Sorgenkind bei Neuverschuldung ab

In den kommenden zwei Jahren wird die Neuverschuldung Frankreichs deutlich größer ausfallen als im Krisenland Griechenland. Die versuchte Einflussnahme auf die Geldpolitik der EZB sind Ausdruck für die Hilflosigkeit der französischen Regierung. Die Steuersenkungen haben nur einen geringen Effekt auf die Konjunktur. Die Wirtschaft steht so gut wie still.

Euro zu stark: Frankreich fordert EZB zum Handeln auf

Frankreich macht sich Sorgen um den hohen Kurs des Euro. Die starke Währung verteuert die Warenausfuhren und kann Deflationstendenzen verstärken. Ministerpräsident Valls fordert die EZB zum Handeln auf. Die Inflationsquote für den Euro-Raum lag zwischenzeitlich bei 0,5 Prozent. In Deutschland sind die Preise im April hingegen wieder stärker gestiegen (1,3 %).