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Varoufakis

Verteidigungsminister: Griechenland wurde verraten und verkauft

Ganz vom Tisch ist ein Grexit nicht und auch die Frage, was nach den Neuwahlen kommt, ist nicht zu beantworten. Noch während der Bailout-Verhandlungen habe die Regierung eine Rückkehr zur Drachme geplant. Dies sei aber daran gescheitert, dass nicht genügend Währungsreserven gegeben habe. Die eigentlichen Verbündeten hätten sich zurückgezogen.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland: Finanzminister Varoufakis tritt zurück

Trotz der klaren Mehrheit gegen die Reformvorschläge der Troika tritt der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis nun zurück. Er sei in der Eurogruppe nicht mehr erwünscht, teilte er mit.

Griechenland: Referendum wird knapp ausgehen

Eine aktuelle Umfrage unter den Griechen zeigt, dass es bisher noch keine klare Mehrheit für ein „Ja“ oder ein „Nein“ zu den Troika-Sparauflagen gibt. Mit dem Ergebnis des Referendums steht und fällt auch die Zukunft der Regierung. Varoufakis hat bereits seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Indes erhöht die EU den Druck auf die Bürger, mit „Ja“ zu stimmen.

Griechen unter Druck: Entscheidung auf Samstag verschoben

Der Schuldenstreit mit Griechenland erfährt eine neue Wendung. Nun wird am Wochenende noch einmal beraten. Der Vorteil: Die Börsen und Banken haben geschlossen.

Ifo: EZB stützt Griechenlands Position

Die Notkredite der Europäischen Zentralbank haben die Verhandlungsposition der griechischen Regierung mit den Gläubigern gestärkt. Ohne die Gelder der EZB wäre eine Drohung von Seiten Griechenlands nie möglich gewesen, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die Notkredite lasen den Grexit für die Eurozone immer teurer werden.

Tsipras: Reformpaket der Gläubiger ist absurd

Griechenland lehnt Reformliste der internationalen Gläubiger ab. Die Troika fordert eine Rentenkürzung der ohnehin bereits verarmenden Bevölkerung. Die Syriza-Regierung will das nicht hinnehmen und bleibt stur. Auch Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen, sollten Tsipras und Varoufakis der Troika keine Zugeständnisse abringen können.

Griechenland will EZB mit ESM-Geld bedienen

Nach dem IWF-Konto will Griechenland nun auch den ESM nutzen, um Kredite zu begleichen. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will mit ESM-Geldern die fälligen, griechischen Anleihen im Portfolio der EZB auszahlen. Sobald es ein neues Abkommen mit den internationalen Kreditgebern gebe, werde Griechenland das Geld wieder in den ESM einzahlen.

Griechenland muss Hafen von Piräus verkaufen

Die griechische Regierung will den Hafen von Piräus privatisieren. Drei Unternehmen sind aufgefordert, bis September Angebote einzureichen. Zunächst sollen 51 Prozent der Anteile des Hafens verkauft werden. Der Mehrheits-Anteil könne dann in den kommenden Jahren aufgestockt werden.

Griechenland will Schulden mit neuen Schulden bezahlen

Ministerpräsident Alexis Tsipras will am Kapitalmarkt mit kurzlaufenden Anleihen Geld einsammeln. Doch die von der EU gesetzte Grenze hat Griechenland bereits erreicht. Sollte die EZB nicht zustimmen, kehre „der Thriller zurück“, so Tsipras. Ende März geht den Griechen das Geld aus.

Varoufakis: Private Investoren müssen Griechenland retten

Der Tragfähigkeit der Schuldenlast in Griechenland hängt davon ab, ob sich private Investoren finden, die die Wirtschaft im Land ankurbeln könnten. Finanzminister Varoufakis setzt zudem auf Wachstum und intelligente Umstrukturierung. Das Wort Schuldenschnitt sei ein „dreckiges Wort“, das er lieber nicht benutzen wolle.

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Griechenland lehnt Privatisierungen und Troika ab

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will nicht mit der Troika zusammenarbeiten. Die Regierung stoppte zudem zwei Privatisierungsprojekte. Damit erteilt Griechenland dem Spardiktat von EZB, EU und IWF endgültig eine Absage. Diskussionen um einen Euro-Austritt Griechenlands flammen wieder auf.