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Vattenfall

CETA soll ohne neue Regeln für Schiedsgerichte kommen

Das Handelsabkommen CETA wird nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten von der EU vermutlich ohne die umstrittene Neuregelung der Schiedsgerichte in Kraft gesetzt. Darüber werden sich vor allem die mächtigen Anwaltskanzleien aus den USA und Großbritannien freuen. Denn die EU hätte mit CETA die großen „law firms“ entmachtet. Diese werden vor allem von den gefürchteten Geierfonds im Kampf gegen Staaten in Stellung gebracht.

Vattenfall-Atomklage kostete Bund schon über acht Millionen Euro

Der Energiekonzern Vattenfall hat die deutsche Bundesregierung wegen des beschleunigten Ausstiegs aus der Atomenergie verklagt. Millionen an Steuergeldern haben die Prozesskosten bereits verschlungen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Umfrage: Immer mehr Unternehmer greifen zu energiesparenden Maßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen reagieren auf die hohen Energiepreise. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Effizienz zu steigern. Beliebteste Maßnahme, die auch Privat-Haushalten zu empfehlen ist: Einfach den Anbieter wechseln. Nur über den Wettbewerb haben Firmen- und Privatkunden die Chance, einen fairen Preis zu erhalten.

Kabinett billigt Steuer-Milliarden für Kohlemeiler

Die Bundesregierung hat die umstrittene Strom-Reserve beschlossen. Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, sollen acht Braunkohlekraftwerke für den Notfall in Bereitschaft gehalten und nach sieben Jahren geschlossen werden. Für diesen Zeitraum erhalten die Energiekonzerne jährlich 230 Millionen Euro vom Steuerzahler.

Energiekonzerne sollen für Atomtöchter haften

Einem Referentenentwurf zufolge plant die Bundesregierung, die Energiekonzerne per Gesetz in Haftung zu nehmen. Diese Haftung des Mutterkonzerns, soll gelten, wenn dieser den Kraftwerksbetreiber beherrsche, also eine Kapital- oder Stimmrechte-Mehrheit an dem Betreiber verfüge.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Bund: Milliarden-Rückstellungen bei Energie-Konzernen nicht sicher

Ein Gutachten der Bundesregierung empfiehlt die Milliarden-Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Noch lagern die rund 38 Milliarden Euro bei den Energie-Konzernen E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE. Doch die Aufspaltung von E.ON stellt die Verfügbarkeit der Milliarden infrage.

Analysten: Auslagerung von E.ON-Sparten ist eine Art „Bad Bank“

Der tiefgreifende Umbau des Energiekonzerns E.ON gleicht Analysten zufolge der Errichtung einer Bad Bank. In ihr werden die verlustbringenden Sparten Atom, Kohle und Gas sowie der Energiehandel gebündelt. Strategisch ist das der erste Schritt eines Energiekonzerns, die Risiken der Energiewende auszulagern.

Tschechischer Konzern will Vattenfalls Braunkohle-Geschäft übernehmen

Der tschechische Versorger EPH ist an dem deutschen Braunkohle-Geschäft von Vattenfall interessiert. Der schwedischen Energiekonzern hatte zuvor den Ausstieg aus dem Braunkohlegeschäft in Deutschland angekündigt. Der Verkauf betrifft mehr als 8000 Mitarbeiter in Deutschland.

Gabriel warnt Vattenfall vor Verkauf deutscher Kohlewerke

Wirtschaftsminister Gabriel reist nach Schweden um mit der Regierung über die Pläne des Vattenfall-Konzerns zum Verkauf seiner deutschen Braunkohle-Aktivitäten zu sprechen. Er warnte Vattenfall davor, Fehlinvestitionen in anderen Ländern auf dem Rücken der Arbeitnehmer und Stromkunden in Deutschland abzuladen. Zudem hat Gabriel einen raschen Ausstieg aus Kohlestrom als „Illusion der deutschen Energiepolitik“ bezeichnet.

Freihandel: Merkel verteidigt Investorenschutz und Schiedsgerichte

Schiedsgerichtverfahren und Investorenschutzabkommen brächten deutschen Firmen mehr Rechtssicherheit, so Bundeskanzlerin Merkel. Mit Blick auf die Handelsabkommen Ceta und TTIP verstehe sie, dass die Partner der EU Investitionsschutzklauseln fordern.

Französischer Stromversorger will deutsche AKW abreißen

Der französische Versorger Veolia will beim Abriss stillgelegter deutscher Atomkraftwerke mitmischen. Dieser Markt verspreche auf Jahrzehnte hin Arbeit, so der Konzern.

Feldheim: Eigenes Stromnetz schwächt Marktposition der Energiekonzerne

Eine kleine Gemeinde ärgert die großen Energiekonzerne. Feldheim hat sein eigenes Stromnetz über Kredite finanziert. So machten sich die Bürger unabhängig vom Anbieter E.on. Trotz anfänglicher Investitionskosten ist der Strom in Feldheim schon jetzt viel günstiger als im Rest Deutschlands. Und der Preis wird noch weiter fallen.

Gerichtsurteil: Steuerzahler muss für Atomausstieg zahlen

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Dienstag ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel zum abgeschalteten AKW Biblis bestätigt: Der von Bundeskanzlerin Merkel erzwungene Atomausstieg ist rechtswidrig. Die Steuerzahler werden den Atom-Konzern RWE nun für die ausgebliebenen Profite entschädigen müssen.

Steigende Energiepreise zwingen Mittelstand zu mehr Effizienz

Kleine und mittelgroße Unternehmen müssen ihren Energieverbrauch effizienter gestalten. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um durch Energieeinsparung produktiver zu werden. Beim Strompreis herrscht ein Preisverfall an der Börse, während Unternehmen und private Haushalte zur Kasse gebeten werden.

Hamburg: Volksentscheid gegen Netz-Privatisierung erfolgreich

Die Hamburger Bürger haben sich gegen die durchgeführte Privatisierung des Energienetzes ausgesprochen. Der Hamburger Senat muss nun den Rückkauf des Netzes einleiten. Unerfreulicher Nebeneffekt: Auch den Rückkauf werden die Steuerzahler finanzieren müssen.

RWE muss Werke in Deutschland und den Niederlanden schließen

Der Unternehmensbereich der konventionellen Stromerzeugung von RWE hat im ersten Halbjahr Verluste gemacht. Aus diesem Grund will das Unternehmen nun Kraftwerke in Deutschland und den Niederlanden vom Markt nehmen. Als Grund gibt RWE den „ungebrochenen Solarboom“ an.

Energiewende: Gas in Europa vor dem Aus

E.ON, Vattenfall und RWE ziehen sich aus dem europäischen Gas-Energiemarkt zurück. Die Förderung von Wind-und Solaranlagen machen Gaskraftwerke obsolet. Die unprofitablen Anlagen sollen in wachsende Energiemärkte verlagert oder ganz geschlossen werden. Das kann zur Versorgungs-Engpässen, vor allem in Süddeutschland, führen.

Energie-Agentur fordert niedrigere Strompreise

Die Internationale Energie Agentur kritisiert die hohen Strom-Entgelte in Deutschland. In ihrem Länderbericht 2013 fordert sie Preissenkungen und den Ausbau der Übertragungs-Netze.