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Verdi

Post-Streik: Tausende Pakete bleiben liegen

Im Tarifstreit mit der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi mit erneuten Streiks den Druck auf das Management erhöht. Auch am Samstag hatte Verdi bundesweit rund 7000 Brief- und Paketzusteller zum Ausstand aufgerufen durch den in einigen Regionen den zweiten Tag in Folge die Zustellung von Briefen und Paketen ausfiel. Nach Angaben der Post beteiligten sich 5600 Mitarbeiter in 40 von 49 Niederlassungen. Regionale Schwerpunkte lägen in Hamburg, Bremen, Berlin, München und Nürnberg, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. 450.000 Pakete und sowie 3,2 Millionen Briefe würden wegen des Streiks ihre Empfänger verspätet erreichen. Das entspreche zwölf Prozent der täglichen Paket-Sendungen sowie fünf Prozent bei Briefen.

Kein Ende in Sicht: Gewerkschaften drohen mit weiteren Streiks

Während die Erzieher der Kitas ihren Streik fortsetzen, haben nun auch die Mitarbeiter der Post ihre Arbeit niedergelegt. Mitte Mai droht zudem ein Streik der Versicherer. Im Juni könnten dann auch noch die europäischen Fluglotsen ihrer Arbeit fernbleiben.

Post: Verhandlungen abgebrochen, Streik angekündigt

Verdi brach am Samstag die Verhandlungen über kürzere Arbeitszeiten mit der Deutschen Post ab. Die Gewerkschaft kündigte einen Arbeitskampf ab nächster Woche an. Der Post drohen nach eigenen Angaben Mehrkosten von 600 Millionen Euro, wenn sie die Wunschliste von Verdi erfülle.

Streiks rücken näher: Post-Angestellte fordern mehr Geld für weniger Arbeit

Die Gewerkschaft Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Angestellten der Post. Dem Unternehmen entstünden dadurch Mehrkosten von 600 Millionen Euro. Unbefristete Streiks scheinen unvermeidlich.

Warnstreiks: Post lässt Millionen Briefe liegen

Wegen eines Streiks bei der Post sind bundesweit etwa zwei Millionen Briefe und Pakete nicht ausgeliefert worden. Verdi hat rund Zehntausend Zusteller zum Arbeitskampf aufgerufen. Die Gewerkschaft besteht auf eine Verkürzung der Wochen-Arbeitszeit auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

Gabriels Klima-Politik beschleunigt das Aus der Kohlekraftwerke

Energieminister Sigmar Gabriel will den CO2-Ausstoß von älteren Kohlekraftwerken senken. Die Überschreitung einer Emissionsgrenze soll mit Strafzahlungen belegt werden. Union und Gewerkschaften sind dagegen: Verdi und die IG BCE wollen mit einer Großdemonstration den Erhalt von Arbeitsplätzen einfordern.

Post: Osterpakete von Streik kaum betroffen

De Folgen des Warnstreiks am Donnerstag seien für die Kunden sehr gering, so die Post. Betroffen sind weniger als zehn Prozent der Brief- und Paketsendungen.

Verdi: Regierung muss den Tarifbruch bei der Post stoppen

Verdi hat die Bundesregierung aufgefordert, als Miteigentümer der Post den dortigen "Tarif- und Vertragsbruch zu stoppen". Die Post wolle zur Finanzierung ihrer Gewinnziele die Löhne senken. Die Gewerkschaft kritisierte auch die Ausgründung der Paketzustellung unter Missbrauch des Teilzeit- und Befristungsgesetzes.

Kein Kompromiss in Sicht: Verdi-Chef warnt Arbeitgeber vor Eskalation im Tarifstreit

Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit einer Ausweitung der Streiks im öffentlichen Dienst. Blieben die Arbeitgeber bei ihrer Verhandlungstaktik des Hinhaltens, führe das zur Eskalation. Dann würden mehr als 100.000 Arbeitnehmer in der kommenden Woche ihre Arbeit niederlegen.

Länderbeschäftigte gehen für mehr Lohn auf die Straße

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind am Mittwoch für höhere Löhne auf die Straße gegangen. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen 56.000 Arbeitnehmer an den Warnstreiks teil. Lehrer, Erzieher sowie Mitarbeiter aus allen Bereichen der Länderverwaltung ließen die Arbeit ruhen.

Warnstreik: 200.000 Lehrer legen Dienstag die Arbeit nieder

Beschäftigte im öffentlichen Dienst wollen ab Dienstag an Warnstreiks beteiligen. Zunächst legen 200.000 angestellte Lehrer die Arbeit nieder. Bei den Tarifverhandlungen für Länder-Bedienstete gab es keine Einigung. Weitere Streiks an Schulen, Straßenmeistereien, Unikliniken und Justizverwaltungen sind nicht ausgeschlossen.

Verdi und Karstadt erzielen Einigung bei Personal-Abbau

Die noch anstehenden Kündigungen bei der deutschen Warenhaus-Kette Karstadt sollen sich auf 1.400 statt 2.750 Personen belaufen. Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi mit der Unternehmen-Spitze eine gesonderte Vereinbarung ausgehandelt.

Bundesländer dämpfen Lohn-Erwartungen im öffentlichen Dienst

Die niedrige Inflation begrenzt nach Auffassung der Bundesländer den Spielraum für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst. Derzeit profitierten die Beschäftigten spürbar von der niedrigen Inflation, etwa durch billiges Benzin, sagte Bullerjahn, der Finanzminister von Sachsen-Anhalt.

Gegen Billiglohn-Sektor: Verdi wirft Deutscher Post Vertragsbruch vor

Der Tarifstreit bei der Deutschen Post spitzt sich zu. Die Gewerkschaft Verdi kündigt den Tarifvertrag mit der Post auf, weil sie dem Arbeitgeber Vertragsbruch vorwirft. Die Post will 10.000 Jobs in Gesellschaften auslagern. Die Zusteller dort sollen deutlich weniger als den Tariflohn erhalten. Post-Vorstand Jürgen Gerdes muss Personalkosten senken.

Sicherheitspersonal: Streiks an drei deutschen Flughäfen

Flugreisende müssen sich am Montag an drei deutschen Flughäfen auf Verzögerungen einstellen. Verdi rief die Beschäftigten der Sicherheitsbranche an den Flughäfen Hamburg, Stuttgart und Hannover zu ganztägigen Streiks auf. Sie fordern Lohnerhöhungen.

Deutsche Post schafft sich eigenen Niedriglohn-Sektor

Die Post will Tausende Jobs mit niedrigen Löhnen schaffen. Bis zu 20.000 neue Stellen sollen künftig nicht mehr nach Haustarif bezahlt werden. Ähnlich wie Amazon, strebt die Deutsche Post für den neuen Billiglohnsektor Tarife der Logistik-Branche an.

Schwierige Verhandlungen: Verdi will Karstadts „Tarifpause“ beenden

Vor den Verhandlungen über neue Tarife für die Karstadt-Mitarbeiter zeichnet sich Streit ab. Verdi will Arbeitsplätze retten und eine Rückkehr in die Tarifbindung erreichen. Arbeitnehmer kritisieren den neuen Karstadt Eigner Rene Benko für ein „Paket der Grausamkeiten“: Benko muss etliche Filialen schließen und tausende Stelle streichen.

Streik bei Amazon: Verdi fordert Tarifvertrag für Angestellte

Durch Streiks in der Vorweihnachtszeit erhöht Verdi den Druck auf Amazon. Die Gewerkschaft fordert Tarifverträge für die Einzelhandelsbranche. Amazon-Mitarbeiter bekommen derzeit niedrigere Löhne, wie sie in der Logistikbranche üblich sind.

BDI warnt vor Strompreis-Schock bis 2020

Infolge der drohenden Stilllegung von bis zu acht weiteren Kohlekraftwerken warnt der BDI vor sprunghaft ansteigenden Großhandels-Strompreisen. Berechnungen zufolge könnte der Großhandelspreis bis 2020 um 15 Prozent steigen. Zahlreich Jobs sind Verdi zufolge in Gefahr.