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Währungen

Neue US-Wirtschaftspolitik wird zur Gefahr für Deutschland

Amerika schlägt den Weg des Merkantilismus ein – just jenen Weg also, von dem Deutschland über Jahrzehnte profitiert hat. Dem Exportweltmeister drohen stürmische Jahre.

Fed fährt mit Zins-Politik Donald Trump in die Parade

Die amerikanische Zentralbank hat Zinssteigerungen angekündigt. Der starke Dollar macht einen Umschwung so unmöglich.

Der globale Währungskampf läuft aus dem Ruder

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Gegen den Dollar: Goldman Sachs plant eigene Währung

Goldman Sachs will, dass Spekulanten schneller an ihr Geld kommen: Herkömmliche Transfers von Geld dauern zu lange. Daher will Goldman eine eigene, virtuelle Währung mit dem Namen SETLcoin auf den Markt bringen.

Durchbruch für China: Yuan wird Welt-Reservewährung

Der IWF hat beschlossen, die Aufnahme des chinesischen Yuan in den Währungskorb aufzunehmen. Damit kann sich China als Land mit einer Weltreservewährung gegenüber den USA und dem Dollar profilieren.

Währungskrieg würde Europas Stabilität gefährden

Sollte sich China tatsächlich auf einen Währungskrieg einlassen, dürfte dies vor allem Italien und Frankreich in Schwierigkeiten bringen. Chinas billige Export würden deren Industrie stark treffen. Das würde die Eurozone vor neue Turbulenzen stellen.

Starker Euro drückt Umsatz bei Reifenherstellern

Der hohe Kurs des Euro belastet den Reifenhersteller Michelin. Der Umsatz ging deutlich zurück. Conti aus Hannover konnte seinen Umsatz nur leicht erhöhen. Der Absatz in die USA, Kanada und Brasilien lahmt aufgrund der Währungsdifferenzen.

Krim-Krise und schwacher Rubel schmälern Gewinn von Henkel

Henkel muss aufgrund der starken Abwertung des russischen Rubel mit einem Gewinn-Einbruch rechnen. Dennoch will der Konzern sich nicht aus Russland und der Ukraine zurückziehen. Das Management rechnet allerdings damit, dass der argentinische Peso, die türkische Lira und der russische Rubel weiter an Wert verlieren werden.

Schweizer Baukonzern Holcim büßt Umsatz in Schwellenländern ein

Der Umsatz von Holcin sinkt um 6,8 Prozent auf 19,72 Milliarden Schweizer Franken. Das Geschäft in den Schwellenländern ist schwach. Ein Kostensenkungsprogramm macht den Konzern schlanker für für die Zukunft.

USA: Schwellenländer sollen ihre Finanzen selbst in den Griff kriegen

Die Schwellenländer seien selbst für Probleme verantwortlich und müssen Strukturreformen umsetzen, fordern die Industriestaaten. Allen voran die USA – die selbst ihre Schulden nicht in den Griff kriegen – fordern die Schwellenländern dazu auf, für „finanzpolitischer Ordnung“ sorgen.

Roubini: Wechselkurse werden Krise der Schwellenländer auflösen

Die aktuelle Krise der Schwellenländer wird nicht lange anhalten, so der Ökonom Roubini. Denn die betroffenen Länder haben Währungen mit flexiblen Wechselkursen und geringe Schuldenquoten. Im Vergleich mit vielen Ländern Europas sind die Schwellenländer in einer guten Ausgangslage.

Schwellenländer stoßen US-Staatsanleihen ab

Die Zentralbanken der BRICS-Länder verkaufen ihre US-Staatsanleihen. So wollen sie den Absturz ihrer Währungen stoppen. Dies könnte die Fed dazu zwingen, doch wieder mehr Staatsanleihen zu kaufen.

EU untersucht Zins-Manipulation bei Credit Suisse und UBS

Die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS sind erneut im Visier der Bankenaufsicht. Die Zinssätze des Schweizer Franken sollen manipuliert worden sein. Die EU prüft den Sachverhalt. Weitere Kreditinstitute stehen ebenfalls unter Verdacht.

Trotz Milliardenverlust: SNB weicht nicht von Gold-Strategie ab

Der Einbruch des Goldpreises hat der Schweizer Nationalbank einen milliardenschweren Verlust beigebracht. Der Bund, die Kantone und die Aktionäre tragen den finanziellen Nachteil. Dennoch will die SNB nicht von ihrer Linie abweichen. Die Goldinitiative verbietet den Abverkauf der Goldbestände.

Hersteller profitieren kurzfristig von sinkenden Energiepreisen

Die Erzeugerpreise sind im August überraschend stark gefallen. Grund dafür sind fallende Energiepreise. Im Vergleich zum Vorjahr zahlt die Industrie zwei Prozent weniger für Energie.

Währungskurs-Manipulation: Banken schädigen gezielt die Anleger

Immer mehr Manipulationen von Währungskursen kommen ans Licht. Seit Jahrzehnten streichen die Banken Milliarden ein durch Wetten gegen ihre eigenen Auftraggeber. Den Nachteil tragen immer die Anleger, die den Banken ihr Vermögen anvertrauen.

Euro wird als Reserve-Währung unattraktiver

Die Zentralbanken setzten verstärkt auf den Australischen und den Kanadischen Dollar als Reservewährung. Dem Euro stehen sie skeptisch gegenüber – weil sie in Europa die größte Krisen-Gefahr sehen.

Die sieben größten Gefahren für die Weltwirtschaft

Eine Eskalation der Syrien-Krise könnte den Ölpreis weiter in die Höhe treiben. Dies bedrohe die Weltwirtschaft ebenso wie ein massiver Anstieg der Zinsen, marode Staatshaushalte und die deutsche Bundestagswahl.

Währungen mit massivem Verlust: Droht eine neue Asienkrise?

In Indien, der Türkei, Thailand und Japan kämpfen die Regierungen mit hohem Wertverlust ihrer Währungen. Auch die Aktienkurse sinken rapide. Abfließende ausländische Gelder beschleunigen den Trend. Eine neue Asienkrise droht.

Société Générale: Der Franken wird um 10 Prozent einbrechen

Die Risiken in der Eurozone seien gebannt, so die französische Großbank Société Générale. Daher werde der Schweizer Franken seinen Status als sicherer Hafen verlieren. Der Eurokurs könnte schon Mitte des kommenden Jahres bei 1,35 Franken liegen.