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Wechselkurs

Mittelstand wegen Währungskrise in der Türkei beunruhigt

Der deutsche Mittelstand blickt mit Sorge auf die Währungskrise in der Türkei / Unternehmen sind aber breit aufgestellt

Schweizer Nationalbank interveniert weiter im Markt

Franken weiterhin hoch bewertet / Sichteinlage bleibt bei minus 0,75 Prozent

Schweizer Nationalbank profitiert vom steigenden Goldpreis

Die Schweizerische Nationalbank konnte im ersten Quartal einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken ausweisen

Argentinien hebt Währungsbeschränkungen auf

Der neue argentinische Präsidenten Mauricio Macri hat die Währung des Landes wieder freigegeben. Unternehmen und Bürger können damit künftig wieder unbeschränkt Dollar kaufen. Bisher unterlagen Währungsgeschäfte aus Angst vor Kapitalflucht zahlreichen Beschränkungen.

Draghi forciert Parität von Euro und Dollar

Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass der Euro bereits vor dem Jahresende weniger als ein Dollar kostet. Sollte die EZB Anfang Dezember wie erwartet die Geldschleusen weiter öffnen, so sei die Parität von Euro und Dollar demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Ernst & Young: Schwacher Euro bläht Dax-Umsätze auf

Das Wachstum der Dax-Unternehmen fußt größtenteils auf Wechselkurseffekten, so die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young. Die Rekord-Umsätze von 326,1 Milliarden Euro im Sommer-Quartal sind demnach zu mehr als der Hälfte auf den schwächer werdenden Euro zurückzuführen. Der günstige Wechselkurs habe die außerhalb der Euro-Zone erwirtschafteten Umsätze aufgebläht.

Währungskrieg würde Europas Stabilität gefährden

Sollte sich China tatsächlich auf einen Währungskrieg einlassen, dürfte dies vor allem Italien und Frankreich in Schwierigkeiten bringen. Chinas billige Export würden deren Industrie stark treffen. Das würde die Eurozone vor neue Turbulenzen stellen.

Schwacher Euro führt zu Reformstau in Unternehmen

Dank des niedrigen Euros konnten viele deutsche Unternehmen in diesem Jahr bisher noch gute Umsatzzahlen präsentieren. Mit wirtschaftlichen Erfolg im eigentlichen Sinn hat das aber nicht viel zu tun. Vielmehr verführt es die Unternehmen dazu, keine Reformanstrengungen zu unternehmen. Steigt der Euro wieder, kommt das große Erwachen. Wie stark die deutschen Unternehmen nämlich eigentlich unter den Krisen weltweit leiden, zeigt die trotz des niedrigen Euros hohe Zahl der Gewinnwarnungen.

Trotz Preiskampf: Miele präsentiert Wachstum

Der Hausgerätehersteller Miele konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz-Rekordwert vorweisen. Die Konkurrenz aus Asien schläft jedoch nicht und drückt die Preise weiter.

OECD: Deutsche Unternehmen dürfen sich nicht auf Euro-Kurs ausruhen

Die Abschwächung des Euro hat bei einigen deutschen Unternehmen für kurzfristig bessere Unternehmenszahlen gesorgt. Vor allem die Exportbranche profitiert von der Entwicklung. Dies könnte die deutschen Unternehmen aber dazu verleiten, sich auf dem Erfolg auszuruhen, warnt die OECD.

Studie: Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz steigt um fünf Prozent

Infolge der Frankenaufwertung bleiben zahlreiche Schweizer Unternehmen auf ihren Rechnungen sitzen. Jedes zehnte Unternehmen kommt damit selbst in Finanznot. Der Schweizer Mittelstand versucht kosten zu sparen und bleibt optimistisch: Die Firmen rechnen damit, dass die Exporte in die USA, nach China und in die Golfstaaten zunehmen werden.

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Euroverfall wird zum Geschäftsrisiko für den Mittelstand

Deutsche Firmen müssen mit schwächeren Geschäften rechnen. Der niedrige Euro verbessert zwar die Exportchancen. Doch langfristige Planungen werden erschwert und der Import von Rohstoffen verteuert sich. Die DIHK warnt vor einem weltweiten Abwertungswettlauf, der die Maßnahmen der EZB verpuffen lassen könnte.

Schlechte Wechselkurse senken Gewinne britischer Exporteure

Britische Unternehmen leiden unter extrem ungünstigen Wechselkurs-Bedingungen. Der schwache Euro verteuert ihre Exporte nach Europa. Der steigende Wert des US-Dollars wiederum erhöht die Einkaufskosten von Rohstoffen. Noch profitiert die Wirtschaft von der niedrigen Inflation. Doch die Debatte um einen "Brexit" aus der EU löst neue Unsicherheiten aus.

Schweiz erwägt Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen

Bei der Grenze des Negativzins gebe es noch Spielraum, so die Schweizerische Notenbank. Eine weitere Erhöhung ginge zu Lasten von Großkunden, die ihr Geld in der Schweiz parken. Um zu verhindern, dass die Anleger ihr Geld ins Ausland abziehen, diskutiert die Schweiz über Kapitalverkehrs-Kontrollen.

Schweizer Firma zahlt Löhne in Euro aus

Angestellte der Basler Zahnimplantate-Firma Straumann können sich aussuchen, ob sie in Euro oder Franken bezahlt werden wollen. Die Geschäftsführung selbst verzichtet wegen der Wechselkurs-Schwankungen auf ein Drittel ihrer Einnahmen. Um Verluste zu vermeiden, verhandeln Belegschaft und Arbeitgeber in der Schweiz über Kurzarbeit und Lohnkürzungen.

Linde AG hofft auf stärkeren Dollar

Die Linde AG, der weltweit größte Industrie-Gas-Konzern, leidet unter dem starken Euro. Mittelfristig rechnet der Konzern jedoch mit steigenden Zinsen im Dollarraum. Dadurch werde auch die US-Währung anziehen, hofft Linde.

Krim-Krise und schwacher Rubel schmälern Gewinn von Henkel

Henkel muss aufgrund der starken Abwertung des russischen Rubel mit einem Gewinn-Einbruch rechnen. Dennoch will der Konzern sich nicht aus Russland und der Ukraine zurückziehen. Das Management rechnet allerdings damit, dass der argentinische Peso, die türkische Lira und der russische Rubel weiter an Wert verlieren werden.

Roubini: Wechselkurse werden Krise der Schwellenländer auflösen

Die aktuelle Krise der Schwellenländer wird nicht lange anhalten, so der Ökonom Roubini. Denn die betroffenen Länder haben Währungen mit flexiblen Wechselkursen und geringe Schuldenquoten. Im Vergleich mit vielen Ländern Europas sind die Schwellenländer in einer guten Ausgangslage.

Schuldenkrise: Deutscher Mittelstand stark verunsichert

Die letzten Jahre waren gekennzeichnet von der internationalen Finanzkrise, Auftragsrückgängen und sinkenden Geschäftserwartungen. Die momentane Erholung des Geschäftsklimas verunsichert Mittelständler. Kleine und mittlere Unternehmen machen sich schlank und verordnen sich Sparprogramme.