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Zentralbank

Russische Zentralbank senkt Leitzins überraschend

Die russische Zentralbank hat ihren Leitzins überraschend gekappt und weitere Senkungen in Aussicht gestellt.

Brasiliens Wirtschaft schrumpft unerwartet stark

Brasiliens Wirtschaft steckt im Konjunkturtal fest. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent, wie das Statistikamt IBGE am Dienstag mitteilte.

Niedrige Zinsen: EZB-Politik schadet dem Euro

Die Maßnahmen der EZB zur Absicherung ihrer Geldpolitik kommen der mittelständischen Wirtschaft nicht zugute.

Zentralbanken diskutieren offen über Bargeld-Verbot

Die Chefs der wichtigsten Zentralbanken der Welt haben bei ihrem Treffen in Jackson Hole nach Wegen gesucht, wie sie ihre aktuelle Politik des QE noch exzessiver betreiben können. Eine Erkenntnis, die erstmals offiziell in dieser Klarheit geäußert wurde: Der Kurs von Strafzinsen kann nur mit einem Bargeld-Verbot gehalten werden.

Türkische Zentralbank senkt Leitzins

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den sechsten Monat gesenkt. Der Satz für Übernachtkredite werde von 8,75 auf 8,50 Prozent zurückgenommen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Brexit-Schock könnte weltweiten Handelskrieg auslösen

Der weltweite Fall der Zinsen ist der wichtigste makroökonomische Effekt des Brexit. Verbunden mit einem veritablen Abwertungswettlauf trifft die Entwicklung Europa und Japan hart. Großbritannien lässt sich auf einen hochriskanten Poker ein. Der Profiteur eines neuen Handelskrieges könnte China sein.

Cyber-Bankräuber manipulierten internationales Zahlungssystem Swift

Der spektakuläre Hackerangriff auf die Zentralbank Bangladeschs könnte für ein Nachbeben in der weltweiten Finanzwelt sorgen. Es soll den Hackern möglicherweise auch gelungen sein, in eine Software des internationalen Zahlungsverkehrssystems Swift einzudringen.

Ungarns Notenbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Nach der EZB hat sich auch Ungarns Zentralbank überraschend entschieden, den Leitzins zu senken. Man wolle mit der Maßnahme dem Inflationsziel näher kommen.

Nach EZB: Norwegen senkt Leitzins

Die norwegische Zentralbank hat die Leitzinsen am Donnerstag um 0,25 Prozent abgesenkt. Dabei gab sie bekannt, weitere Zinssenkungs-Schritte im laufenden Jahr zu prüfen – Negativzinsen schloss sie ebenfalls nicht aus. Die Wirtschaft des Landes ist von dem Einbruch der Ölpreise stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Weiterer Eingriff: Chinas Zentralbank pumpt Geld in Interbanken-Markt

Nach der Zinssenkung hat die chinesische Zentralbank erneut eingegriffen, um die Wirtschaft zu stärken. Der Interbanken-Geldmarkt erhielt eine hohe Geldspritze. China selbst sieht jedoch für den Börsen-Absturz am Montag die USA am Hebel. Und die Börsenaufsicht geht indes gegen Journalisten, Aktienhändler und Brokerhäuser wegen möglicher Marktmanipulationen vor.

China greift in Währungskampf ein

China hat den USA und seinen asiatischen Nachbarn mit der Yuan-Abwertung gezeigt, dass man gewillt ist, einzugreifen. Sollten die anderen Zentralbanken Schritte unternehmen, die Chinas Wirtschaft schaden können, zögert die Regierung nicht, zu handeln.

Chinas Regierung unter Druck: Importe brechen ein

Die chinesische Regierung kämpft an mehreren Fronten. Während die lokalen Regierungen unter Geldnot leiden, sinken Export und Import immer weiter. Die geringere Nachfrage aus China bedeutet für deutsche Unternehmen nach Russland einen weiteren Markt, in dem immer weniger umgesetzt werden könnte.

Kommunen brauchen Geld: China kommt Investoren entgegen

Der Markt für Kommunalanleihen sollte es den chinesischen Kommunen eigentlich erlauben, teure Bankkredite zu umgehen. Doch es finden sich kaum Käufer für die Anleihen der hochverschuldeten Kommunen. Nun sollen diese von der Notenbank als Sicherheit akzeptiert werden, wenn Banken frisches Geld brauchen.

Wechselkurse: Schweizer Zentralbank verliert 30 Milliarden Franken

Die Schweizer Zentralbank hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren größten Quartalsverlust aller Zeiten verbucht. Die Entkoppelung des Franken vom Euro führte zu großen Verlusten bei den Devisenbeständen.

Seit der Finanzkrise: Chinas Schulden explodieren

Die Schulden Chinas haben sich seit Beginn der Finanzkrise vervierfacht. Schätzungen zufolge steigen sie doppelt so stark wie das BIP des Landes und liegen bei umgerechnet über 28 Billionen Dollar. Grund dafür sind die steigende Zahl fauler Kredite und der schwache Immobilienmarkt. Investoren ziehen ihr Kapital aus China ab. Das hat auch folgenreiche Auswirkungen auf das weltweite Finanzsystem.

Russische Zentralbank senkt Leitzins: Rubel stürzt ab

Russland senkt über Nacht den Leitzins um zwei Prozent, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Rubel stürzt daraufhin ab. Die Märkte reagieren verunsichert, denn erst vor Weihnachten hat die Zentralbank den Leitzins deutlich angehoben.

KOF: Starke Währung hemmt Schweizer Investitionen und Arbeitsplätze

Wirtschaftsforscher es Instituts KOF in Zürich sagen der Schweiz eine Rezession voraus. Unternehmen werden Investitionen zurückhalten und weniger Arbeitsplätze schaffen. Die starke Währung wird die Exporte und die Wirtschaft bis Ende des Jahres 2016 belasten.

EZB-Geldschwemme hilft Europas Unternehmen kaum

Selbst in den positivsten Szenarien für die Geldpolitik der EZB gibt es kaum einen messbaren Vorteil für die Unternehmen in Europa. Realistisch ist, dass die Kreditnachfrage in Europa nicht steigt, sondern die Aktienmärkte weiteren Rekorden nachjagen. Neue Schocks und Krisen werden dann das zaghafte Wachstum aufzehren und neue Schulden hervorbringen.

SNB-Entscheid kann Schweizer Tourismuspreise um 20 Prozent erhöhen

Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro belastet mittelständische Unternehmen schwer. Der Schweizerische KMU-Verband spricht von einer „Katastrophe für den Tourismus“. Die Preise könnten um bis zu 20 Prozent steigen. Die Folgen für den Export seien „verheerend“. Ein Job-Abbau und Betriebsschließungen sind nicht auszuschließen.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.