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Zentralbanken

Zentralbanken geben wieder den Takt an der Börse vor

Die Geldpolitik der Zentralbanken ist zur wichtigsten Einflussgröße für die Entwicklung der Aktienmärkte avanciert. Die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Zinssenkungen werden dabei zu wenig beachtet.

Starke Nachfrage: BlackRock stoppt Ausgabe neuer Titel für Gold-Fonds

BlackRock hat kurzfristig die Ausgabe neuer Titel bei einem Goldfonds gestoppt, dessen Papiere mit physischem Gold unterlegt sind. Der Grund war eine zu starke Nachfrage, die insbesondere seit Jahresbeginn deutlich zugenommen habe.

Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise

Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.

Experten hoffen auf Renaissance von Gold

Der Goldpreis hat im abgelaufenen Jahr volatiler Finanzmärkte und geopolitischer Krisen zum Trotz rund 11 Prozent an Wert verloren. Ernstzunehmende Anreize für ein Wiedererstarken des Edelmetalls scheinen aber durchaus vorhanden. Seine Funktion als „Krisenindikator“ hat er derzeit allerdings eingebüßt.

Österreich: Nationalbank holt Goldreserven zurück

Die Mehrheit der österreichischen Goldbestände befindet sich in Tresoren in Großbritannien. Das soll sich nun ändern. Die Nationalbank hat angekündigt, die Goldreserven wieder vermehrt direkt in Österreich lagern zu wollen.

Schweizer Notenbank führt Negativzinsen ein

Die Schweizerische Nationalbank will Bank-Kunden aus dem Franken treiben und hat Negativ-Zinsen auf Girokonten verordnet. Betroffen sind zunächst Konten ab einem Freibetrag von zehn Millionen Franken.

Bundesbank: Preise könnten bald sinken

Die Zentralbanken müssen ihre Preisprognosen weiter nach unten korrigieren. Auch in Deutschland könnten die Preise bald sinken, warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das Deflations-Risiko sei jedoch gering. Unternehmen profitieren von niedrigeren Produktionskosten.

Machtkampf in der Ukraine: Merkel und die EU sitzen in der Falle

In der Ukraine ist ein offener Machtkampf zwischen Präsident Poroschenko und den von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko ausgebrochen. Amerikaner und Russen bereiten unterdessen offenbar die Teilung der Ukraine vor. So wie die Dinge jetzt stehen, bleibt für die Europäer eine altbekannte Rolle: Die des Zahlmeisters für den Scherbenhaufen in der West-Ukraine.

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

Polen spotten über EU-Chef Tusk: „Mehr Prestige, mehr Geld, weniger Arbeit…“

Der Bestellung von Donald Tusk zum EU-Ratspräsidenten ist exemplarisch für die Funktionsweise der EU: Statt einen versierten Verwaltungs-Experten versorgen die Regierungen einen Politiker mit dem obersten Bürokraten-Posten. Tusk lässt sich, wie polnische Medien spotten, als erster vom sinkenden Schiff evakuieren. Der konservative Politiker spricht kaum Englisch, macht dafür aber einen stolzen Gehaltssprung als Rompuy-Nachfolger. Ein Sittenbild.

US-Vorschlag: Zentralbanken sollen Geld an die Bürger direkt verschenken

Die angesehene Zeitschrift Foreign Affairs bringt einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Ungleichheit zwischen Arm und Reich; Die Zentralbanken sollten ermächtigt werden, Geld direkt an die Bürger zu verschenken. Mit diesem Ansatz würde das Problem beseitigt, dass heute ein Großteil des billigen Geldes im Banken-System hängenbleibt. Allerdings würde das monetäre Paradies auf Erden eine Hyperinflation auslösen. Die Idee zeigt: Die Finanz-Eliten sind mit ihrem Latein am Ende.

Ukraine: Privat-Stiftung von Premier Jazenjuk ist Nato-finanziert

Der ukrainische Übergangs-Premier Arseni Jazenjuk ist eine Art „Mario Monti der Ukraine“: Ein Ex-Banker und Technokrat, der die westlichen Interessen der Ukraine vertreten soll. Die Nato und die britische Finanz-Elite finanzieren seine Stiftung.

Merkel-Beraterin: Ohne Geld-Drucken der EZB käme alles noch schlimmer

Die künftige Wirtschaftsweise Isabel Schnabel hat den deutschen Sparern geraten, ihre Verluste durch die niedrigen Zinsen positiv zu sehen: Ohne das Geld-Drucken der EZB wäre alles "noch viel schmerzhafter und teurer". So kann man die Opfer der Schulden-Krise natürlich auch zu weiterem Leiden motivieren.

AfD-Chef Lucke verteidigt Senkung des Leitzinses

Bernd Lucke nimmt die EZB gegen Kritik in Schutz. Vor dem Hintergrund einer drohenden Deflation sei die Senkung des Leitzinses auf 0,15 Prozent richtig, so der Chef der Alternative für Deutschland. Kritik äußerte Lucke jedoch an dem Strafzins für Banken. Dieser drohe die Kreditvergabe zu belasten.

Japan hält am extremen Geld-Drucken fest

Die Bank of Japan will weiterhin 60 bis 70 Billionen Yen pro Jahr drucken. Das entspricht knapp 500 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen Staatsanleihen und andere Wertpapiere aufgekauft werden, damit deren Preis nicht fällt.

Bundesbank-Vorstand Thiele sieht Vertrauen in Bitcoin geschwächt

Die Pleite der größten Bitcoin-Börse Mt.Gox führe zu einer Vertrauenskrise der Internet-Währung, so Bundesbank-Vorstand Thiele. Er rechne mit einem Totalverlust für die Anleger. Der Bitcoin-Börse wurde bei Hackerangriffen Bitcoin im Wert von einer halben Milliarde Dollar gestohlen.

USA: Schwellenländer sollen ihre Finanzen selbst in den Griff kriegen

Die Schwellenländer seien selbst für Probleme verantwortlich und müssen Strukturreformen umsetzen, fordern die Industriestaaten. Allen voran die USA – die selbst ihre Schulden nicht in den Griff kriegen – fordern die Schwellenländern dazu auf, für „finanzpolitischer Ordnung“ sorgen.

Wirtschafts-Institute: Bazooka der EZB verliert ihre Wirkung

Nach Ansicht der deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ZEW und DIW muss die EZB ihre Strategie nach der Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts ändern. Die Karlsruher Richter sprachen sich gegen das Staatsanleihen-Ankaufs-Programm aus und nahmen dem EZB-Instrument somit die Wirkung. Bleibt sie stur, ebnet die EZB den Weg in eine neue Schuldenfalle – und belastet die deutschen Steuerzahler.

Schwellenländer stoßen US-Staatsanleihen ab

Die Zentralbanken der BRICS-Länder verkaufen ihre US-Staatsanleihen. So wollen sie den Absturz ihrer Währungen stoppen. Dies könnte die Fed dazu zwingen, doch wieder mehr Staatsanleihen zu kaufen.

Bürger-Initiative fordert Transparenz über deutsches Gold

Peter Boehringer von der Bürgerinitiative „Holt unser Gold heim“ fordert Transparenz von der Deutschen Bundesbank. Die Bürger müssten endlich erfahren, was mit dem deutschen Gold geschehen ist. Doch die Bundesbank setzt auf absolute Geheimhaltung. Das Vertrauen in die Ehrlichkeit der großen Zentralbanken der Welt steht auf dem Spiel.