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Zypern

Zypern-Rettung: Ein guter Deal für die russischen Oligarchen

Mit der Bewilligung von 10 Milliarden Euro für Zypern nimmt die Euro-Krise Fahrt auf. Der Schuldenschnitt ist für die russischen Oligarchen ein guter Deal, für die kleinen Sparer eine Katastrophe. Angela Merkel muss im Bundestag die Zustimmung einholen.

EU enteignet Bank-Kunden: Gesetz am Sonntag, Montag ist das Geld schon weg

Der Schuldenschnitt in Zypern ist die Blaupause für die weitere Euro-Rettung: Freitag am frühen Morgen erfolgt in Brüssel der Beschluss zur Enteignung. Darauf wird das Online-Banking gesperrt. Am Sonntag folgt das formale Gesetz auf nationaler Ebene. Am Montagmorgen ist die Zwangsabgabe schon vom Konto abgezogen.

Zypern-Bailout: Schäuble nimmt Russland in die Pflicht

Die EU will Zypern nur retten, wenn Russland ebenfalls zahlt. Der Grund: Zypern ist mit 20 Milliarden Euro einer der attraktivsten Geldwäsche-Plätze für die Russen.

Schäuble: Weiterer Handlungsbedarf in der Euro-Krise

Dennoch gebe es Hoffnung und noch immer bestehe der Euro. Einige Länder hätten bereits Fortschritte gemacht, aber für Zypern gebe es noch lange kein Rettungspaket. Fehlender Wille zur Privatisierung und Geldwäsche machten dies unmöglich, so der Finanzminister.

EU-Budget: Frankreich droht mit Veto

Der Budget-Vorschlag der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft hat einen Streit unter den EU-Ländern entfacht. 50 Milliarden Euro seien zu wenig, klagen Schweden und Großbritannien. Aber auch die Frage, wo gekürzt werden soll, droht die Genehmigung des EU-Budgets platzen zu lassen.

Zypern benötigt EU-Rettungspaket von 16 Milliarden Euro

Weil die Wirtschaft Zyperns deutlich stärker schrumpft als angenommen, könnte es schon bald ein Rettungspaket von 16 Milliarden Euro benötigen. Die Verhandlungen über Hilfen aus Europa laufen bereits. Troika-Beamte glauben nicht mehr daran, dass 10 Milliarden Euro ausreichen würden, um Zypern zu stützen.

Troika: Zypern hat ein gewaltiges Haushalts-Problem

Die zypriotische Regierung schiebt die finanziellen Probleme des Landes gern auf die schlechte Situation der nationalen Banken. Doch die Troika selbst verweist vor allem auf fiskalische Ungleichgewichte, die die Wirtschaft des Landes gefährden. Zypern hätte viel eher ein Bailout beantragen sollen.

Zypern: Bailout fällt höher als erwartet aus

Zur Rekapitalisierung des Bankensektors will die Troika Zypern neun Milliarden Euro zur Verfügung stellen und für den Finanzierungsbedarf des Staates vier Milliarden Euro. Die erste Auszahlung wird jedoch nicht vor Oktober kommen. Bis dahin leiht sich Zypern Geld von staatlichen Unternehmen – der Zugang zum Finanzmarkt ist verwehrt.

EFSF gefährdet: Zypern will nicht mehr einzahlen

Zypern will aufgrund seiner schlechten Finanz-Lage keine Beiträge mehr für den EFSF leisten. Sollten auch die angeschlagenen Staaten Spanien und Italien aussteigen wollen, würden die Lasten für Deutschland massiv steigen.

CDU-Wirtschaftsrat fordert Ausschluss Zyperns vom EU-Ratsvorsitz

Der CDU-Wirtschaftsrat Kurt Lauk will verhindern, dass Zypern am 1. Juli den EU-Ratsvorsitz übernimmt. Er hält Zypern für ungeeignet, weil es ein Kandidat für den Euro-Rettungsschirm ist. Lauk will auch Spanien, Portugal, Irland und Griechenland vom EU-Ratsvorsitz ausschließen.

Finanzminister: Zypern will um Bailout bitten

Zypern hat einen großen Finanzbedarf für die Rettung seiner Banken und will nun um ein Rettungspaket bitten. Jedoch nicht nur für seine Banken, sondern für das ganze Land, sagte der Finanzminister des Landes. Vielleicht schon an diesem Wochenende.

Nach Bankenrettung: Zypern braucht EU-Bailout

Das sind Peanuts für Europa: Nach einer 1,8 Milliarden Euro-Bankenrettung hält es der Gouverneur der zypriotischen Notenbank für möglich, dass sein Land bei der EU um einen Bailout ansuchten wird.

Absurd: Bundesbank hat im EZB-Rat gleich viele Stimmen wie Zypern oder Malta

Der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Professor Brun-Hagen Hennerkes, sieht das Kernproblem Europas in der Struktur der EZB: Die Deutsche Bundesbank haftet für 27 Prozent der Ausfälle, hat im Rat aber nur einen Sitz - wie auch Malta und Zypern. Hier ist eine Korrektur unerläßlich.

Frankfurt: Steuerbetrug von 450 Millionen Euro aufgeflogen

Eine Gruppe von M&A-Managern soll Steuern in Höhe von 450 Millionen Euro hinterzogen haben. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt. Zwei Männer wurden bereits festgenommen.

Zypern hat sich bei Griechenland angesteckt

Die schlechten Zahlen aus Zypern sorgen für Nervosität in Brüssel: Das kleine Land stellt zwar keine unmittelbare Bedrohung für den Euro-Raum dar. Man befürchtet jedoch eine sehr negative psychologische Wirkung. Denn Zypern dürfte in absehbarer Zeit kein Geld mehr an den Kapitalmärkten erhalten.

Gefahr der Instabilität: EU-Kommission will 12 Staaten überwachen

Währungskommissar Olli Rehn sieht die Gefahr von wirtschaftlichem Ungleichgewicht in mehreren EU-Staaten. Die Hauptgründe sind hohe Schulden, Exportschwäche und Immobilienblasen. Die Zahlen sollen nun analysiert werden. Am Ende könnten Sanktionen stehen.

UBS: Kein freiwilliger Schuldenschnitt für Griechenland

Analysten der Schweizer Großbank UBS gehen von einem Scheitern der Verhandlungen über einen freiwilligen Haircut aus. Sie erwarten, dass bereits im März die Kreditausfallsversicherungen (CDS) gezogen werden.

Ehemaliger türkischer EU-Botschafter: „Der europäische Traum ist tot“

Der frühere türkische Botschafter bei der EU erklärt den europäischen Traum für gescheitert und beklagt die die undurchsichtigen Strukturen im Krisenmanagement. Als Wirtschafts-Projekt sei die EU am Ende.

Zyperns Banken vor dem Kollaps

Die Ratingagentur Moody’s hat Zypern um zwei Stufen herabgestuft. Damit haben die Papiere offiziell Ramsch-Status. Banken-Rettungen sind unumgänglich.

Zypern: IWF spricht von „Untergangsszenario“

Ist Zypern der erste Dominostein, der wegen der Griechenlandkrise hält? Die engen Verflechtungen zyprischer Banken mit Griechenland und der voraussichtliche Rückgang des BIP 2012 beunruhigen den IWF. Die Währungshüter sprechen von einem „Untergangsszenario“, welches nur durch ein radikales Sparprogramm zu verhindern sei.